Tag-Archiv | Verarmung

NWO: Ukraine macht sich mit sozialem Kahlschlag schick für EU & IWF

Russische Journalisten zusammengeschlagen und beraubt bei Fackelumzug des Rechten Sektors in Kiew

Anlässlich des 106. Geburtstags des Nazi-Kollaborateurs Stephan Bandera hat der Rechte Sektor am 1. Januar in der ukrainischen Hauptstadt einen Fackelumzug durchgeführt. Dabei wurden russische Journalisten die über den Aufzug berichteten, angegriffen, geschlagen und beraubt. Der Vorfall ereignete sich direkt vor den Augen der die Demonstration begleitenden Polizeikräfte, die aber nicht eingriffen. Das russische Außenministerium verurteilte den Vorfall scharf und rief die Internationale Gemeinschaft auf, nicht mehr zu den neo-nazistischen Tendenzen in der Ukraine zu schweigen.

Quelle: Ruptly

2. Januar 2014 – RT deutsch – Bild-Quelle: Ruptly

“Unbekannte Teilnehmer des Aufzugs griffen unsere Reporterin Zhanna Karpenko an, sie stürzte und schlug mit ihrem Kopf auf. Dann wurde auf sie eingeschlagen. Zudem wurde ihr Mobiltelefon gestohlen”, so der betroffene Kanal LifeNews zu dem Vorfall. In einer Presseerklärung erläuterten der Kanal zudem, dass auch der sie begleitende Kameramann angegriffen und seine Kamera entwendet und zerstört wurde.

Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem die Reporterin live auf Sendung gegangen war.

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Massen-Demos in Irland: Troika verlangt Wasser-Gebühren von den Bürgern

Irland hat die Banken mit Milliarden gerettet. Im Gegenzug hat die Regierung der Troika aus IWF, EU und EZB versprochen, neue Gebühren auf Wasser zu erheben. Den Bürgern, die von den „Hilfsgeldern“ nichts gesehen haben, platzt nun offenbar der Kragen: Zehntausende protestierten am Samstag gegen die Regierung.

Rom: 1 Million Italiener protestieren gegen Regierung Renzi

Die Gewerkschaften haben zum Protest gegen die Pläne der Regierung Renzi aufgerufen. Renzi will den in Italien sehr strengen Kündigungsschutz lockern, um junge Leute in Arbeit zu bringen. (Foto: dpa)Die Gewerkschaften haben zum Protest gegen die Pläne der Regierung Renzi aufgerufen. Renzi will den in Italien sehr strengen Kündigungsschutz lockern, um junge Leute in Arbeit zu bringen. (Foto: dpa)

Italien – Konflikt der Generationen

In Rom ist es am Samstag zu einem Massenprotest gegen die Pläne der Regierung Renzi gekommen. Renzi will den Kündigungsschutz lockern, um die Jugendarbeitslosigkeit einzudämmen.

UN-Kommission stellt aggressives Lohndumping in Mexiko fest

Santiago de Chile/Mexiko-Stadt 8. September 2014 – amerika21.de

Die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (Cepal) mit Sitz in Santiago de Chile kommt in einer jüngst veröffentlichten Studie über die Jahre 1995 bis 2009 zu wenig erfreulichen Ergebnisse für die mexikanischen Arbeiterinnen und Arbeiter. Während in Brasilien, Argentinien, Chile und Kolumbien die wöchentliche Arbeitszeit in diesem Zeitraum tendenziell gesunken ist, stieg sie in Mexiko von durchschnittlich 40,7 Stunden auf 43,3 Stunden an. Grund dafür sei offenbar die „Modernisierung der Gesetzgebung“, zitiert die linksliberale mexikanische Tageszeitung La Jornada aus der Cepal-Studie.

Die Lohnkosten sind in Mexiko hingegen niedriger als in den Vergleichsländern. Auch wenn die Studie keine Zahlen über das aktuelle Jahrzehnt enthält, dürfte sie durchaus bezeichnend für die aktuelle Situation sein: Die unteren Einkommensschichten können mit ihren Löhnen kaum die Grundbedürfnisse befriedigen.

Der mexikanische Mindestlohn für ungelernte Arbeiter liegt landesweit unter 70 Pesos pro Tag, das entspricht umgerechnet etwa vier Euro. Nach wie vor müssen in Mexiko mehrere Millionen Menschen mit diesem Minimaleinkommen überleben. Derzeit gibt es eine Debatte über eine substantielle Erhöhung des Mindestlohns. Seine Anhebung lag in den zurückliegenden Jahren permanent unter dem Anstieg der Lebensmittelpreise.

Nach einem Bericht des Zentrums für Multisdisziplinäre Analyse der Wirtschaftsfakultät der Autonomen Nationaluniversität Mexikos mussten die mexikanischen Arbeiterinnen und Arbeiter aufgrund dieser Situation allein in den knapp zwei Jahren seit Amtsantritt der Regierung unter Präsident Enrique Peña Nieto einen realen Kaufkraftverlust von 7,2 Prozent hinnehmen. (poonal)

Überschuldung: mehr als jeder 3. Ami Inkassokunde

Der Anteil der von Inkasso-Unternehmen verfolgten Schuldner ist im Süden der USA sehr hoch. (Grafik: Urban Institute)Der Anteil der von Inkasso-Unternehmen verfolgten Schuldner ist im Süden der USA sehr hoch. (Grafik: Urban Institute)

77 Millionen US-Bürger überschuldet

jeder Dritte Ami von Inkasso-Firmen verfolgt

Rund 77 Millionen US-Bürger haben fällige Rechnungen über mehr als sechs Monate nicht bezahlt. Das ist mehr als ein Drittel aller Konsumenten. Ihre Schulden werden daher von Inkasso-Unternehmen eingetrieben.

EU-Testballon: Spanien Teilenteignet alle privaten Konten!

Spanien machen den Anfang in Europa: Die Regierung besteuert die Sparguthaben – und das sogar rückwirkend. (Foto: dpa)

Spanien machen den Anfang in Europa: Die Regierung besteuert die Sparguthaben – und das sogar rückwirkend. (Foto: dpa)

EU macht ernst: Spanien erhebt Zwangsabgabe auf Spar-Guthaben

Spanien macht in Europa den Anfang und erhebt eine Steuer auf Bankguthaben. Ab sofort müssen alle Sparer eine Zwangsabgabe von 0,03 Prozent ihres Kontoguthabens entrichten. Bemerkenswert: Die Steuer wird rückwirkend eingeführt.

Armut: fast die Hälfte der Detroiter ohne fließend Wasser

Die US-amerikanische Stadt Detroit ist mittlerweile verwahrlost und die Bevölkerung lebt in Armut. (Foto: dpa)Die US-amerikanische Stadt Detroit ist mittlerweile verwahrlost und die Bevölkerung lebt in Armut. (Foto: dpa)

USA – 300.000 Menschen

Pleite-Stadt Detroit dreht ihren Bürgern den Wasserhahn zu

Hunderttausende Bürger der US-Stadt Detroit müssen ohne Wasser leben. Die Stadt hat ihnen den Wasserhahn abgedreht, weil sie die Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Etwa 40 Prozent der Stadtbevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die US-Regierung hat bisher jegliche Finanz-Hilfen für die Pleite-Stadt abgelehnt.

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Ukraine erhöht Militär-Ausgaben und kürzt dafür Sozialausgaben

Ukraine erhöht Ausgaben für Armee

STIMME RUSSLANDS Die Erhöhung der Ausgaben für die ukrainische Armee wird durch beschränkte Finanzierung der Sozialsphäre kompensiert, erklärte der amtierende ukrainische Finanzminister Aleksander Schlapak.

„Seit Januar, als das Armeebudget verabschiedet wurde, stiegen die Ausgaben um 50 Prozent. Trotzdem reicht dies nicht aus“, sagte er.

Deswegen wollen die ukrainischen Behörden die Ausgaben für Medizin, den Agrarsektor und den Sozialbereich kürzen, fügte Schlapak hinzu.

Italien: wütender Mob zieht durch Rom – Touristen flüchten in Geschäfte – Spezialeinheit verhindert Besetzung des Arbeitsministeriums

13. April 2014 – Rom (IRIB) – Foto © APA

In Rom toben Proteste gegen die Wirtschaftspolitik und die sozialen Ungleichheiten.

Gestern marschierte eine wütende Menge zum Arbeitsministerium in Rom, um es zu besetzen. Mit dem Einschreiten der Polizei wurden dann Apfelsinen, Eier und Tomaten geworfen. Es kam zum Handgemenge, Spezialeinheiten griffen ein. Über 30 Verletzte und sechs Verhaftungen waren das Ergebnis. Viele Straßen Roms wurden daraufhin für Stunden gesperrt. Ausländische Touristen mussten vor möglichen  Angriffen im Stadtzentrum in Geschäfte flüchten.

OECD-Bericht: Israel hat die höchste Armutsrate in der westlichen Welt

OECD-Bericht: Israel hat die höchste Armutsrate in der westlichen Welt

20. März 2014 – Paris (israelheute.com/Irib)

Nach einer Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat Israel die höchste Armutsrate unter westlichen Ländern hat. Der Bericht „Gesellschaft auf einen Blick 2014“ warnt, dass trotz Regierungsmaßnahmen und einer stetig wachsenden globalen Wirtschaft Einkommens- und soziale Unterschiede immer größer werden.
Dem Bericht zufolge gibt es in Israel eine Armutsrate von 20,9 Prozent, das ist fast doppelt so hoch wie die durchschnittliche Armutsrate in den OECD Ländern von 11,3 Prozent. Die Statistik gibt an, dass 9,3 Prozent der Einwohner Israels sich nicht genügend Lebensmittel leisten können. Hier liegt der Wert allerdings noch unter der durchschnittlichen OECD Rate von 13,2 Prozent.Bei Einkommensungleichheit steht Israel an fünfter Stelle. Nur in Chile, Mexico, den USA sowie in der Türkei sind die Einkommensunterschiede noch größer, so die Studie.

Internationale Finanzmafia (IWF) übernimmt die Ukraine

Arseni-Jazenjuk dpaDer neue ukrainische Premier Arseni Jazenjuk will alle Bedingungen des IWF erfüllen. (Foto: dpa)

UKRAINE – Um Staatspleite abzuwenden

Finanzkrise treibt junge Spanier in den Selbstmord

Unter jungen Spanier ist Selbstmord eine besonders häufige Todesursache. (Foto: dpa)Unter jungen Spanier ist Selbstmord eine besonders häufige Todesursache. (Foto: dpa)

Spanien – Häufigste Todesursache

Die spanische Selbstmord-Rate stieg um 11,3 Prozent auf den höchsten Stand seit acht Jahren. Grund für den Anstieg sind Massenarbeitslosigkeit und Zwangsräumungen. Unter jungen Spaniern ist Suizid die häufigste Todesursache.

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Europa auf dem Weg zur Massen-Armut

ArmenkücheAls Folge der Wirtschaftskrise sind die Menschen in Europa von Armut bedroht. Selbst ein Sinken der Arbeitslosenzahlen kann diese Entwicklung nicht stoppen. (Foto: dpa)

Arm trotz Arbeitsplatz – Die Armut unter erwerbstätigen Europäern nimmt massiv zu. Nur jeder Zweite von ihnen kann die Armuts-Schwelle überwinden, so eine EU-Studie. Knapp ein Drittel der Arbeitslosen empfängt keine Sozialleistungen.

25. Januar 2014 –