Tag-Archiv | Verhaftungen

AI und HRW kritisieren Verhaftung von Reportern in der Türkei

Der Chefredakteur der Zeitung Zaman, Ekrem Dumanlı, zeigt sich bei seiner Festnahme siegesgewiss.Der Chefredakteur der Zeitung Zaman, Ekrem Dumanlı, zeigt sich bei seiner Festnahme siegesgewiss.

London 16. Dezember 2014 – (IRIB)

Die Amnesty International (AI) und Human Rights Watch (HRW) haben die Unterdrückung der Reporter durch die türkische Regierung aufs Schärfste kritisiert.

Laut Today Zaman erklärte AI am Montag in einem Statement, dass die Verhaftung der namhaften Reporter, die eine wichtige Rolle bei der Enthüllung der Korruptionsfälle in der Regierung spielen, ernsthaft zu hinterfragen sei. Sie forderte die türkische Regierung auf, ihre Beweise gegen die inhaftierten Reporter vorzulegen oder diese sofort zu entlassen.

HRW erklärte am Montag in einer Mitteilung, dass offenbar die Inhaftierung der Reporter in der Türkei ohne ausreichende Beweise erfolgt sei und somit auch die Presse- und Meinungsfreiheit verletze. Die hohe Inspektorin der HRW für die Türkei, Emma Sinclair-Webb, sagte: „Es liegt klar auf der Hand, dass diese Verhaftungen politischer Natur sind.“

Am Sonntag wurde das Büro der Zeitung Today Zaman von den Polizeikräften gestürmt. Dabei wurden Dutzende Mitarbeiter, unter ihnen auch der Chefredakteur, verhaftet.

ukrainischer Flüchtlingskonvoi zerstört / Al-CIA-da regiert die Ukraine

Kiew meldet zahlreiche Tote bei Beschuss ziviler Kolonne durch Milizen

Kiew meldet zahlreiche Tote bei Beschuss ziviler Kolonne durch Milizen

STIMME RUSSLANDS Zahlreiche Tote, darunter auch Frauen und Kinder, soll es nach Angaben des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats am Montagmorgen gegeben haben, als eine zivile Kolonne nahe unweit des ostukrainischen Lugansk aus Minenwerfern und Grad-Mehrfachraketenwerfern beschossen wurde.

Beim Verlassen der Kampfzone sei die zivile Kolonne am Montag um 09.40 Uhr Ortszeit an einem Streckenabschnitt der Landstraße zwischen den Dörfern Chrjaschtschewatoje und Nowoswetlowka von Bürgermilizen unter Beschuss genommen worden, heißt es in einer Mitteilung des Gremiums.

„Viele Menschen, darunter Frauen und Kinder, sind ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten wird präzisiert“, hieß es. Informationen aus anderen Quellen zu diesem Vorfall liegen vorerst nicht vor. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Andrej Purgin

Zensur: bahrainische Ärzte werden durch jordanische ersetzt

6. März 2014Manama (IRIB)

Die Regierung Bahrains, die unter haltlosen Vorwänden die einheimischen Ärzte verdrängt, versucht jetzt, sie durch jordanische Staatsbürger zu ersetzen.

Laut al-Alam sind in jüngster Zeit viele bahrainische Ärzte und Krankenpfleger wegen politischer Aktivitäten oder der Behandlung von verletzten Demonstranten entweder entlassen oder verhaftet worden. Gleichzeitig erscheinen in den bahrainischen Medien Stellenanzeigen, mit denen  jordanische Ärzte angeworben werden. Insgesamt werden 280 Arbeitsplätze für jordanische Staatsbürger in einem Krankenhaus in Bahrain angeboten.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass verletzte Demonstranten in Krankenhäusern behandelt werden. Außerdem erhofft die Regierung Informationen über in Krankenhäuser eingelieferte Oppositionelle und erleichterte Bedingungen für deren Verhaftung.

Türkische Polizei setzt sich in Ankara mit protestierenden Lehrern auseinander

Türkische Polizei setzt sich in Ankara mit protestierenden Lehrern auseinander24. Nov. 2013 – Ankara (Press TV)

Die türkische Polizei hat sich mit protestierenden Lehrern Auseinandersetzungen geliefert.

Die Lehrer protestierten gegen die Bildungspolitik der Regierung. Die Bereitschaftspolizei in Türkei setzte am Samstag gegen Lehrer, die sich aus dem ganzen Land in Ankara versammelt hatten, Tränengas und Wasserwerfer ein.

Der Zeitung Hürryyat zufolge wurden dabei sieben Personen verletzt. Eine Frau wurde von einer Tränengaspatrone am Kopf getroffen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Ärzten sei die Verletzung schwer, aber es bestehe keine Lebensgefahr.

Der Verband des Unterrichtspersonals und Verwaltung hatte landesweit zu diesen Demonstrationen aufgerufen. Demnach wurden auch einige Demonstranten verhaftet.

In den vergangenen Wochen war die Türkei Schauplatz allgemeiner Demonstrationen gegen die Politik von Ministerpräsident Erdogan. Diese haben am 31. Mai begonnen, als die Polizei in Istanbul Demonstranten angriff, die gegen die Zerstörung des Gezi-Parkes protestierten. Die Proteste griffen schnell auf andere Städte über; man fordert einstimmig den Rücktritt von Erdogan.