Tag-Archiv | Verstrahlung

Japanischer Arzt flüchtet: Tokio ist verstrahlt/unbewohnbar

23. Juli 2014 von Bürgender Gegenfrage.com

Ein japanischer Arzt hat seine Praxis in Tokio geschlossen und ist in den Westen Japans umgezogen. Grund: Die Strahlenbelastung steigt seit zwei Jahren an und hat bis heute bedenkliche Werte erreicht. Die Situation sei sogar so schlimm, dass Tokio heute nicht mehr bewohnt werden sollte.

AKW in Fukushima
Bild: Wikipedia

Der japanische Arzt Shigeru Mita hat in einem Aufsatz erklärt, warum er selbst vor kurzem aus Japans Hauptstadt Tokio in den Westen Japans umgezogen ist. Als Grund dafür nannte er die mangelnde Sicherheit aufgrund radioaktiver Stahlung, verursacht durch die Kernschmelze im Atomkraftwerk in Fukushima im März 2011.

Der Aufsatz mit dem Titel “Warum habe ich Tokio verlassen?” wurde im Newsletter des Ärzte-Verbandes in Kodaira, Tokio veröffentlicht. ”Ich schloss die Klinik im März 2014, die der Gesellschaft Kodairas für über 50 Jahre gedient hatte seit der Generation meines Vaters und nun habe ich am 21. April eine neue Mita-Klinik in Okayama eröffnet”, schrieb er. Bereits Jahre vor der Kernschmelze in Fukushima hatte Mita seine Bedenken geäußert, dass ein Erdbeben eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Hamaoka auslösen könne. Alle seine Anträge wurden unter dem Vorwand abgelehnt, dass es keinen Grund für derartige Befürchtungen gebe.

Obwohl nun tatsächlich eine solche Katastrophe stattfand – wenn auch in einem anderen Werk als von Dr. Mita befürchtet – hat Tokio bis heute keine Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung zu schützen. “Basierend auf Bodenuntersuchungen”, so Dr. Mita, “ist es offensichtlich, dass der Osten Japans einschließlich Tokio kontaminiert wurden.” Dr. Mita verglich die radioaktive Kontamination des Bodens (in Becquerel pro Kilogramm, Bq/kg) in verschiedenen Teilen Tokios mit verschiedenen Teilen Europas nach der Tschernobyl-Katastrophe.

Im Osten Tokios habe er 1000 bis 4000 Bq/kg und im westlichen Teil 300 bis 1000 Bq/kg festgestellt. Zum Vergleich war der Boden in Kiew mit 500 Bq/kg (nur Cs-137) belastet. Nach dem Unfall in Tschernobyl wurden in Westdeutschland und Italien Werte um 90-100 Bq/kg gemessen, was eine gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung darstellte.

Dr. Mita stellte fest, dass die Strahlung in Tokio in den vergangenen zwei Jahren immer höher wurde. ”Tokio sollte nicht mehr bewohnt werden, und … falls man doch auf ein Leben in Tokio besteht, sollten regelmäßige Pausen in sicheren Gebieten genommen werden.”

Ultraschall – Mehr Fluch als Segen?

Ein Artikel von Alexander Doroshkevich vom Methodischen Technologiezentrum „Drevo Roda“, Moskau, übersetzt von Tatjana Bulkuta, überarbeitet von Susan Erk.

Aus der heutigen Schwangerschaftsvorsorge sind Ultraschalluntersuchungen nicht mehr wegzudenken.

Unter den werdenden Müttern, genauso wie bei Medizinern ist die Meinung verbreitet, dass Ultraschall keine Nebenwirkungen hat. Im Gegenteil, Ultraschall sei sogar unerlässlich und sehr notwendig für das Wohl des ungeborenen Kindes.schwangerschaftsbauch

Doch neue Untersuchungen haben gezeigt, dass es durch Ultraschalluntersuchungen zu Entwicklungsstörungen der Gehirnzellen des Kindes kommen kann.

Die Zeitung „Die Zeit“ berichtete, dass es Wissenschaftlern der Yale Universität in den USA gelungen sei, den Nachweis zu erbringen, dass Ultraschallwellen eine negative Wirkung auf das Kind haben, ganz besonders auf dessen Nervenzellen. Weiterlesen

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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Brustkrebs: Mammografie-Screenings wirkungslos

Die viel gepriesene Mammografie ist nicht so wirkungsvoll, wie die Industrie es angibt. Zwei neue Studien zeigen, dass durch die Untersuchung keinesfalls mehr Leben gerettet werden. Der fragwürdige Nutzen rechtfertigt die Kosten nicht.

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Anwohner sollen in verbotene Zone um Fukushima zurückkehren

Anwohner dürfen in verbotene Zone um Fukushima zurückkehren

STIMME RUSSLANDS Die japanischen Behörden haben Anwohnern der Sperrzone um das durch einen Tsunami beschädigte AKW Fukushima 1 erlaubt, ab April dieses Jahres in ihre Häuser zurückzukehren.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Anwohner des Kernkraftwerks bei den Behörden über einen erhöhten Strahlungspegel in dieser Gegend beschwert – trotz regelmäßiger Appelle von Politikern, in ihre Häuser zurückzukehren.

Mehr als 100.000 Menschen können nach dem Erdbeben und Tsunami im März 2011 nicht in ihre Häuser zurückkehren. Damals war es in drei Reaktoren zum Abschmelzen nuklearer Brennelemente gekommen.

 

Fukushima: erneut 100.000 Liter hochradioaktives Wasser ausgetreten

100 Tonnen verseuchtes Wasser fließen am AKW Fukushima 1 aus

STIMME RUSSLANDS 100 Tonnen hochgiftiges Wasser sind aus einem Wassersbehälter im AKW Fukushima 1 ausgeflossen. Das Wasser wurde zur Kühlung der havarierten Reaktoren verwendet.

Der Inhalt von Isotopen mit Beta-Strahlung beträgt darin 230 Millionen Beсquerel pro Liter.

Die Ursache des Vorfalls könnte auf die Überfüllung des Speichers zurückgeführt werden. Der Ausfluss des verseuchten Wassers aus den Speichern erfolgt im havarierten AKW seit August 2013. Das ist eines der akutesten Probleme von Fukushima 1.

Zensur: Japan lügt bei Fukushima-Strahlung

Japans Premier Shinzo Abe verschärft die Medien-Zensur. Kritische Berichte über Fukushima sind nicht erwünscht. (Foto: dpa)

Japans Premier Shinzo Abe verschärft die Medien-Zensur. Kritische Berichte über Fukushima sind nicht erwünscht. (Foto: dpa)

Die Strahlung in Fukushima ist zehn mal so hoch wie ursprünglich angegeben. Dies musste Tepco kürzlich bekannt geben. Gleichzeitig verschärft Japans Regierung die Zensur bei Nuklear-Themen. Kritische Journalisten werden unter Druck gesetzt und zum Rücktritt gedrängt.

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Fukushima: Strahlung übersteigt Grenzwert um 700 Prozent

In den Tanks lagert Tepco kontaminiertes Wasser. Dieses ist mit dem Beta-Strahler Strontium-90 belastet. (Foto: dpa)
In den Tanks lagert Tepco kontaminiertes Wasser. Dieses ist mit dem Beta-Strahler Strontium-90 belastet. (Foto: dpa)

Die Strahlenwerte in Fukushima erreichen das Achtfache des festgelegten Grenzwerts. Tepco vermutet als Grund die starke Abstrahlung der Wasser-Tanks, in denen das radioaktive Grundwasser lagert. Zudem entdeckte die Firma ein Leck an Reaktor 3, aus dem große Mengen radioaktives Wasser austreten.

Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Während der ganze Meeresboden vor der kalifornischen Küste plötzlich massiv so viel toter Materie bedeckt ist wie noch nie, tauchen andererseits ungewöhnlich viele Seelöwen und Wale auf. Das Gleichgewicht scheint gestört. (Foto: dpa)

Während der ganze Meeresboden vor der kalifornischen Küste plötzlich massiv so viel toter Materie bedeckt ist wie noch nie, tauchen andererseits ungewöhnlich viele Seelöwen und Wale auf. Das Gleichgewicht scheint gestört. (Foto: dpa)

Das Öko-System im Pazifik scheint aus unerklärlichen Gründen aus dem Lot geraten zu sein. Vor der Küste in Kalifornien ist die Zahl der toten organischen Materie auf dem Meeresboden massiv gestiegen. Quallen und Plankton verenden in Massen. Ungewöhnlich große Horden von Walen und Delphinen sind vor der Küste aufgetaucht.

20. Januar 2014 –

Mysteriös: Millionen toter Seesterne an der Westküste der USA angeschwemmt

Gesunde Seestern-Arten sind wichtig für das Ökosystem der Meere. (Foto: dpa)

Gesunde Seestern-Arten sind wichtig für das Ökosystem der Meere. (Foto: dpa)

Umwelt – Eine Folge von Fukushima?

Von Nordalaska bis Südkalifornien werden Millionen toter Seesterne an der US-Westküste angespült. Einige Seesternarten seien binnen kürzester Zeit ausgestorben. Forscher rätseln über die Begründung. Ein Zusammenhang mit der Atomkatastrophe von Fukushima wird nicht ausgeschlossen.

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51 US-Matrosen erkranken nach Fukushima-Einsatz an Krebs

USS Ronald Reagan musste nach einem Rettungseinsatz vor Fukushima dekontaminiert werden. (Foto: dpa)USS Ronald Reagan musste nach einem Rettungseinsatz vor Fukushima dekontaminiert werden. (Foto: dpa)

Fukushima – Verstrahlung durch verseuchtes Wasser

Crew-Mitglieder eines US-Flugzeugträgers wurden nach einem Rettungseinsatz in Japan mit verschieden Krebsarten diagnostiziert. Die Matrosen klagen gegen Tepco auf Schadensersatz. Sie werfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit im Umgang mit der Atom-Katastrophe vor.

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Rätselhafter Tod eines Tiefsee-Delfins: Starb er wegen Fukushima?

Dieser Rundkopf-Delfin strandete an der Küste von Paia in Hawaii. Die Obduktion gibt den Forschern Rätsel auf. Noch kann nicht gesagt werden, ob das eigentlich in extremer Tiefe lebende Tier ein Opfer der radioaktiven Verseuchung des Pazifik nach der Atom-Katastrophe von Fukushima geworden ist. (Foto: Hawaii Pacific University, Bill Lewis)Dieser Rundkopf-Delfin strandete an der Küste von Paia in Hawaii. Die Obduktion gibt den Forschern Rätsel auf. Noch kann nicht gesagt werden, ob das eigentlich in extremer Tiefe lebende Tier ein Opfer der radioaktiven Verseuchung des Pazifik nach der Atom-Katastrophe von Fukushima geworden ist. (Foto: Hawaii Pacific University, Bill Lewis)

Atomunfall – Radioaktives Wasser breitet sich aus

Ein Rundkopf-Delfin ist vor der Küste Mauis gestrandet. Erste Untersuchungen zeigen, dass der Delfin an einer mysteriösen Erkrankung litt, die Herz, Lunge und Magen angreift. Es ist nicht auszuschließen, dass der Tod in Zusammenhang mit dem Atomunglück in Fukushima steht. Das radioaktive Wasser bedroht das gesamte Öko-System des Pazifik.

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Fukushima: Japan sendet Hilfe-Ruf an die Welt-Gemeinschaft

Japans Premierminister Shinzo Abe ruft nun doch die Weltgemeinschaft um Hilfe an: Seine Regierung und die Betreiberfirma Tepco sind mit der Lage in Fukushima hoffnungslos überfordert. (Foto: dpa)Japans Premierminister Shinzo Abe ruft nun doch die Weltgemeinschaft um Hilfe an: Seine Regierung und die Betreiberfirma Tepco sind mit der Lage in Fukushima hoffnungslos überfordert. (Foto: dpa)

Lage äußerst gefährlich – Der japanische Premier Shinzo Abe hat am Sonntag die Weltgemeinschaft um Hilfe bei der Reaktor-Katastrophe von Fukushima gebeten. Die Betreiber-Firma Tepco kann die Ruine nicht mehr aus eigenen Kräften sichern. Experten sprechen von „systemischen Problemen“. Offenbar hat der jüngste Besuch in Fukushima den japanischen Premier aufgeschreckt: In wenigen Monaten müssen die beschädigten Brenn-Elemente entfernt werden. Gelingt das nicht, kann die Lage außer Kontrolle geraten.

  | , 20:39 Uhr