Tag-Archiv | Vertrauen

Lebensgefühl: Europäer spüren Schere zwischen Arm und Reich

Laut einer Umfrage sind Skandinavier, Österreicher, Niederländer und Spanier in der EU am zufriedensten. (Grafik: Eurofound)Laut einer Umfrage sind Skandinavier, Österreicher, Niederländer und Spanier in der EU am zufriedensten. (Grafik: Eurofound)

Eurokrise – Vertrauen in Politik schwindet

Die Euro-Krise hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Europäer. Vor allem in Osteuropa wächst der Frust. Das Vertrauen in die Institutionen hat deutlich nachgelassen. Auch die Deutschen sind ernüchtert.

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Freundschaft, Liebe und Vertrauen im elitären Alltagsgrau

freundschaft-liebe

Vor Kälte erstarrt sanftmütiges Tageslicht im nächtlichen Schatten düsterer Gelüste. Nein, keineswegs aus dem Nichts gekommen, bestimmen eigens erschaffene Dämonen das Leben von Millionen Menschen, denn sie haben sich mit ihrer Ellenbogenmentalität selbst belogen. Voller Intrigen streben Gesellen Reputationsmächten entgegen. Mehr sein als der andere, doch tatsächlich unlängst ins bedeutungslose, oberflächliche Nichts gefallen.

Stille Sehnsüchte treiben schleichend weiter voran; was Gattung Mensch unterdrückt, findet dennoch stets seinen freien Weg, da Freundschaft, Liebe und Vertrauen humanes Einerlei ganz gut übersteht. Wo das Gewissen längst ertrunken, erinnert wahrhaftige Liebe an schöne Momente, welche niemals gänzlich verfliegen. Glauben hier, Fakten dort – Elitenmärchen erschaffen zwar Alltagsgrau, dennoch wächst vertrauensvolle Freundschaft aus dem Herzen heraus.

Querdenker, revolutionärer Arbeiter, doppeldeutiger Humanist oder braver Systembürger: Mensch bleibt Mensch, ob nun quergedacht oder nicht. Willst Du mit mir gehen ins Tal voller Freude? Frohlockt manch seltsame Melodie, erinnert an das Erdenparadies, festgehalten im erstrahlenden Aquarell. Gefühlvoll geborene Phantasiewesen freudig farbige Welten konstruieren: Einhörner, Elfen, Kobolde sowie andere magische Wesen, täglich real an Menschens Seite lebend.

Wird diesen Wesen Leid angetan, zieht ein Wolfsrudel umher, zeigt dem Menschen geduldig wahren Frieden. Raubtier Geld beinhaltet pure Zerstörungswut, wäre da nicht der Wolf, liebevoll kämpfend, vor allen Träumen stehend. Sorgenvoll erklingen weiterhin orkanartige Triebmotoren, hinter welchen lachend gierige Politiker und Banker über ihre Sklaven wachen.

Wahre Werte – wenn Herzen sprechen

Zwischenmenschliches Vertrauen ermöglicht überhaupt erst Liebe und Freundschaft. Dem Zeitgeist huldigend, wachsen gegenwärtig leider enorme gesellschaftliche Hasskonstrukte heran, weshalb Lyrik manchmal unabkömmlich. PRISM, ESM sowie diverse weitere Mechanismen säen Hoffnungslosigkeit, Trauer, Schmerz und Wut – da Mensch es zulässt.

Die Menschheit sollte destruktive Kritik ablegen, mitnichten Politiker beschimpfen, sondern lieber kontinuierlich, gemeinschaftlich wahre Werte kreativ entsprechend eigener Fähigkeiten ausleben. Systemherrscher bestimmen Abläufe lediglich aufgrund normgerechter Vorgaben. Setzen Millionen Menschen jeden Tag ihre Träume um, unterstützen sich gegenseitig, beachten keineswegs diese Normen, brechen machthungrige Kapitalsysteme sofort zusammen. Gegenseitige Erniedrigung aus dem Reputationszwang hervorgehend, verhindert globales Wohlergehen. Mensch muss wieder lernen, fernab gesteuerter Geldsysteme mit eigenen Tauschmitteln zu arbeiten.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Ein gemeinschaftlicher umgesetzter Traum fern industrieller Zwänge beinhaltet weitaus nachhaltigere positive Veränderungen, als jede neue, augenscheinlich kritische, politische Alternative, welche letztlich auch dem System entsprungen. Wir brauchen keine neuen Politiker, sondern ein Leben ohne elitärpolitischen Einfluss.

Ihr Joachim Sondern – http://www.buergerstimme.com/

Artikelbildquelle: Christiane Fengler  / www.pixelio.de

Europäer glauben Propaganda nicht:

„Das Schlimmste steht uns noch bevor!“

Die EU-Bürger glauben nicht an die Lösungs-Kompetenz der Politik: Eine Mehrheit glaubt, dass die Krise noch gar nicht richtig begonnen hat. Nur noch knapp der Hälfte der EU-Bürger ist für den Euro als gemeinsame Währung.

Diesen Herren trauen die Europäer beim besten Willen nicht zu, dass sie Europa aus der Krise führen. (Foto: consilium)

Diesen Herren trauen die Europäer beim besten Willen nicht zu, dass sie Europa aus der Krise führen. (Foto: consilium)

Mehr als die Hälfte der Europäer glaubt, dass ihnen in Bezug auf die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt das Schlimmste noch bevorstehe (55%). Fast die Hälfte der Deutschen sieht das genauso (49%). Nur jeder Dritte glaubt, dass der Höhepunkt der Krise schon erreicht sei.

Nur etwas mehr als die Hälfte der Deutschen sieht die Zukunft der EU positiv (55%). 39 Prozent geben der EU einen negativen Ausblick. Damit liegt Deutschland im Mittelfeld der untersuchten Länder. Die Dänen sind mit 72% am besten auf die Zukunft der EU gestimmt. Interessant ist auch, dass die neuen EU-Bürger in Kroatien der EU mehrheitlich keine gute Zukunft zustehen (59%).

Mehr als zwei Drittel der Europäer (67%) gaben an, dass sie nicht den Eindruck haben, dass ihre Stimme „etwas zählt“.  Diese Meinung vertreten auch 59 Prozent der Deutschen. „Am weitesten verbreitet ist diese Meinung in Griechenland (89%) und auf Zypern (89%), aber auch in Portugal (81%), Italien (78%) und Spanien (77%) ist diese Ansicht häufig zu finden.“

12.08.13, 02:18Zum Weiterlesen: