Tag-Archiv | Volksenteignung

IWF gewährt der Ukraine 17 Milliarden-Dollar-Kredit gegen Volksenteignung

1. Mai 2014Washington (dradio.de/IRIB)

Der Internationale Währungsfonds stellt der Ukraine über einen Zeitraum von zwei Jahren Kredite im Umfang von 17 Milliarden Dollar bereit. Das hat der IWF-Verwaltungsrat in Washington beschlossen.

 Das Geld solle dabei helfen, die finanzielle Stabilität des Landes wiederherzustellen und langfristiges Wirtschaftswachstum in Gang zu setzen. IWF-Chefin Lagarde betonte, es sei dringend nötig gewesen, zu handeln. Die Lage sei für das Land aber weiterhin bedrohlich. Lagarde lobte zugleich den Reformwillen der Übergangsregierung. Die IWF-Kredite sind an strenge Auflagen geknüpft. Kiew hat bereits Massenentlassungen, Steuererhöhungen sowie soziale Einschnitte angekündigt.

EU: 11 Milliarden Euro Steuergelder für Ausplünderung der Ukraine bereitgestellt

EU bereit, der Ukraine elf Milliarden Euro bereitzustellen5. März 2014 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Der Leiter der Eurokommission, José Manuel Barroso, hat die Bereitschaft Brüssels geäußert, der Ukraine elf Milliarden Euro für die nächsten Jahre bereitzustellen.

„Heute haben wir die Hilfe für die Ukraine festgelegt. Das sind elf Milliarden Euro für die nächsten paar Jahre“, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Sitzung der Eurokommission, die in Brüssel stattfand. Barroso zufolge werden die Geldmittel sowohl aus dem EU-Budget aus auch von europäischen Finanzstrukturen bereitgestellt.

Außerdem ist Brüssel Barroso zufolge bereit, eine Geberkonferenz zur finanziellen Hilfe für die Ukraine durchzuführen.

NATO-Mafia: Jazenjuk meldet Transfer von 70 Mrd. US-Dollar in Steueroasen

Arseni Jazenjuk

STIMME RUSSLANDS Der neue ukrainische Premierminister Arseni Jazenjuk meldet den Transfer von etwa 70 Millarden US-Dollar in Steueroasen seitens der früheren Regierung in den letzten drei Jahren. Das erklärte er am Donnerstag in der Obersten Rada vor den Wahlen des Regierungschefs.

„Nun ist es klar, dass es sich um das Geld handelt, das als Kredite mit Staatsgarantie erhalten wurde“, sagte Jazenjuk.

Anmerkung der Redaktion: Ein Schelm wer böses dabei denkt

 

Umstrittene Energiereform in Mexiko verabschiedet

Mexiko-Stadt. Die ständige Kommission des mexikanischen Kongresses hat am Mittwoch eine in der Bevölkerung umstrittene Energiereform für verfassungsgemäß erklärt. Zuvor hatten der Senat und die Abgeordnetenkammer die Reform mit deutlichen Mehrheiten verabschiedet. Mit ihrem Inkrafttreten soll die angeschlagene mexikanische Erdöl- und Erdgasindustrie modernisiert werden. Die zuvor staatlich regulierte Produktion von Erdöl und Erdgas wird fortan größtenteils über private transnationale Wirtschaftsakteure verlaufen. Damit erhofft sich die Mehrheit der politischen und wirtschaftlichen Klasse eine bessere Konkurrenzfähigkeit Mexikos. Die nun angestrebten ausländischen Direktinvestitionen sollen das Bruttoinlandsprodukt nach oben schrauben: Bis zum Jahr 2018 wird jährlich ein Prozent Wachstum vorausgesagt, bis 2025 jährliche 1,6 Prozent. Weiterlesen