Tag-Archiv | Zentralbanken

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Die große Plünderung: Europa auf dem Weg zur Feudal-Herrschaft

Die Politik in Europa - hier ein deutsch-französischer Gipfel unter Beteiligung von José Manuel Barroso - hat sich von den Bürgern verabschiedet. Das gilt für die Nationalstaaten wie für die EU. Es droht das Entstehen eines bürokratischen Feudalsystems. (Foto: dpa)

Die Politik der fortgesetzten Plünderung der Bürger durch die Regierungen und die Finanz-Eliten hat die Demokratie in Europa in beispielloser Weise ausgehöhlt. Wir befinden uns auf dem Weg in ein neues Feudalsystem. Diese Entwicklung ist sehr gefährlich: Radikale politische Bewegungen werden nämlich dann stark, wenn demokratisch gewählte Regierungen die ihnen verliehene Macht zum Schaden der Bürger missbrauchen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

UniCredit verbucht 14 Milliarden Euro Verlust

CEO Federico Ghizzoni muss mit der UniCredit 14 Milliarden Euro Verlust schreiben. (Foto: dpa)

CEO Federico Ghizzoni muss mit der UniCredit 14 Milliarden Euro Verlust schreiben. (Foto: dpa)

In Italien geht die Angst um: Die UniCredit meldet 14 Milliarden Verlust und sorgt für Entsetzen bei Anlegern und Analysten. Das ganze italienische Banken-System steht offenkundig auf einem sehr brüchigen Fundament.

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Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

DIE GROSSE KRISE – Der schwarze Schwan

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

USA: Computer-System für Lebensmittel-Karten ausgefallen

Die elektronische Lebensmittel-Karte EBT ist für viele Amerikaner die einzige Möglichkeit, an Essen zu kommen. Am Samstag fiel das Computer-System aus. Allerdings soll nicht der Shutdown, sondern eine Computer-Panne den Blackout verursacht haben. (Foto: ebtapp.com)

Die elektronische Lebensmittel-Karte EBT ist für viele Amerikaner die einzige Möglichkeit, an Essen zu kommen. Am Samstag fiel das Computer-System aus. Allerdings soll nicht der Shutdown, sondern eine Computer-Panne den Blackout verursacht haben. (Foto: ebtapp.com)

GESELLSCHAFT – Bedürftige müssen hungern

BIZ: Die mächtigste Bank der Welt kündigt den Crash an

Der Spanier Jaime Caruana ist der Chef der geheimnisumwitterten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ fürchtet, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, den Crash in der globalen Schuldenkrise abzuwenden. Ben Bernanke hat am Mittwoch den Beweis geliefert. (Foto: dpa)Der Spanier Jaime Caruana ist der Chef der geheimnisumwitterten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ fürchtet, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, den Crash in der globalen Schuldenkrise abzuwenden. Ben Bernanke hat am Mittwoch den Beweis geliefert. (Foto: dpa)Geldsystem US-Notenbank ist gescheitert

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken: Die Zentralbanken haben die Kontrolle über die Schulden-Flut verloren und geben auf.

  | , 02:09 Uhr

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US-Notenbank beschließt weiteres, massives Gelddrucken

Whistleblowerin: Geheime Machenschaften der Finanz-Eliten zerstören die Welt

Interview Erpressung, Korruption, Raub

Die Eliten des Weltfinanz-Systems - hier beim gemeinsamen Familienfoto von Weltbank und IWF im Jahr 2010 - arbeiten mit allen Mitteln, um die Kontrolle über die Vermögen der Welt zu erlangen. Die Weltbank-Whistleblowerin Karen Hudes sagt: Sie müssen gestoppt werden. (Foto: dpa)Die Eliten des Weltfinanz-Systems – hier beim gemeinsamen Familienfoto von Weltbank und IWF im Jahr 2010 – arbeiten mit allen Mitteln, um die Kontrolle über die Vermögen der Welt zu erlangen. Die Weltbank-Whistleblowerin Karen Hudes sagt: Sie müssen gestoppt werden. (Foto: dpa)

Karen Hudes war Juristin bei der Weltbank. Als sie die USA darauf hinwies, dass die Weltbank ihre Bilanzen manipuliert, wurde sie gefeuert. Als Whistleblowerin beschreibt sie, wie die Eliten einander erpressen. Sie vertritt die Ansicht, dass die gigantische Korruption im Finanzsystem die Welt in den Abgrund reißen wird. Die rätselhaften Entwicklungen des Goldpreises sind für Hudes ein Beleg, dass das System bereits im Crash-Modus läuft.

  | , 00:22 Uhr

Zentralbanken geben Startschuss zum Zünden der Derivate-Bombe

Die EZB und der chinesischen Zentralbank haben entschieden, auch minderwertige Wertpapiere als Sicherheiten für Kredite zu akzeptieren. Damit beflügeln sie den Trend der Banken, sich immer stärker am Derivate-Markt zu engagieren. Schon jetzt ist der Derivate-Markt über 700 Billionen Dollar schwer – ein Impuls kann die Bombe zünden. Das Problem: Was für ein Impuls dies sein könnte, ist nicht vorhersehbar.

Für Ex-Goldman-Banker ist der Derivate-Markt ein bekanntes Pflaster. Draghi und Monti kennen sich damit bestens aus. (Foto: Consilium)

Für Ex-Goldman-Banker ist der Derivate-Markt ein bekanntes Pflaster. Draghi und Monti kennen sich damit bestens aus. (Foto: Consilium)

Im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Abschwächung und den großen Problemen, denen sich Europa, die USA und auch China gegenüber sehen, ist die Macht der Zentralbanken immer größer geworden. Eine Äußerung eines Zentralbankers wie Draghi oder Bernanke kann Aktienkurse in die Höhe schießen oder immens nach unten fallen lassen. Umso gefährlicher ist die neuerlicher Entwicklung der Geldpolitik. Sie betrifft nämlich indirekt auch den riesigen Derivate-Markt. Ein Markt, wie er undurchsichtiger kaum sein kann. Und wenn hier die Bombe platzt, droht der finanzielle Kollaps.

Vergangene Woche entschied die EZB, nun auch minderwertige Papiere, Asset Backed Sevurities (ABS) als Sicherheiten für neue Kredite zuzulassen (hier). Papiere mit schlechterem Rating als die bisher geforderten Wertpapiere mit Triple A. Schuldtitel, hinter denen theoretisch irgendwann in der Kette einmal Unternehmensanteile, Autos oder auch Immobilien stehe. In China entschied man sich sogar, die Beschränkung für gefährliche Papiere gänzlich aufzuheben. So dass große Banken hier nun noch mehr giftige Papiere ins System pumpen können.

Diese Lockerung bei den für neue Kredite verlangten Sicherheiten spielt direkt den großen Banken zu. Es beflügelt sie, noch stärker am Derivate-Markt teilzunehmen. Ein Markt mit immensen, systemischen Risiken. Risiken, die ganz hinten in den Bilanzen der Banken stecken, die jedoch schon jetzt ein Ausmaß von über 700 Billionen Dollar haben.

Auch die Banken in der EU zocken heftig mit. Ihr Anteil an den globalen Derivateprodukten beträgt rund 219 Billionen Dollar. Platzt die Blase, ist ein Systemkollaps vorprogrammiert.

21.07.13, 00:34 Zum Weiterlesen: