Tag-Archiv | Zinsen

Internationale Gemeinschaft sagt sich vom IWF los

Generalversammlung der UN stimmt erneut für Insolvenzrecht

Überstaatliche Regelung für Umstrukturierung von Auslandsschulden beschlossen. Breite Unterstützung für Argentinien von internationaler Gemeinschaft
Debatte in der UN-Generalversammlung

Debatte in der UN-Generalversammlung – Quelle: aporrea.org

New York/ Buenos Aires 17. Dezember 2014 – amerika21

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine Resolution ratifiziert, die fordert, einen internationalen Rechtsrahmen für Umschuldungsverfahren für Staaten zu erarbeiten. 128 Länder stimmten für den Antrag, 16 dagegen und 34 enthielten sich. Die Initiative der Gruppe der 77 und China soll es Staaten ermöglichen, ihre Auslandschulden mit internationalen Gläubigern unabhängig von den Bedingungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu verhandeln. Dazu soll ein Sonderkomitee eingerichtet werden. Die drei ersten Sitzungen im Januar, April und Juni 2015 wurden bereits beschlossen.

Gegen die Resolution stimmten unter anderem die USA, Kanada, Deutschland, Israel und Großbritannien. Die UNO sei nicht der geeignete Verhandlungsrahmen, so die Argumentation. Die Länder sehen die Kompetenz hierfür bei internationalen Finanzorganisationen wie dem IWF.

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Italiens Schuldenstand stieg im Oktober um 23,5 Milliarden €

Italien & der Euro Ard BörseItaliens Staatsverschuldung ist auf mehr als zwei Billionen Euro gestiegen

Rom 15. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB) – Bild: boerse.ard.de

Italien hat mit seiner Bruttostaatsverschuldung einen neuen Rekordstand erreicht.

Wie die italienische Zentralbank (Banca d’Italia) am Montag  mitteilte, stieg im Oktober 2014 die Bruttoverschuldung des italienischen Staates (General Government) um +23,525 Mrd. Euro zum Vormonat und um +71,552 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat, auf 2,157533 Billionen Euro.

Mehr als sechs Mrd. Euro dieser  Steigerung um  etwa 24 Mrd. Euro stehe im Zusammenhang mit den Bedürfnissen der Regierung und der Rest im Zusammenhang mit der Vergrößerung der Liquidität der Staatskasse, so die italienische Zentralbenk.

Zuvor berichtete das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat), dass der Bruttostaatsschuldenstand Italines in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 bei 133,8% des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt. Italien gehört zu den größten Schuldnern im Euro-Raum.

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

EZB senkt Leitzins auf 0,05 Prozent

Insolvenz-Verschleppung: Italien prellt Mittelstand

Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Regierung zahlt ihre Rechnungen nicht

Der italienische Staat kann seine Rechnungen bei den Unternehmen des Landes offenbar nicht mehr bezahlen. Viele von der Regierung geprellte Unternehmen mussten bereits Angestellte entlassen, Standorte schließen oder Konkurs anmelden. Dennoch erhält das Land auf den Finanzmärkten Geld so billig wie niemals zuvor.

Österreicher planen Sammelklage gegen Kredit-System der Banken

Die Österreicher sind nicht mehr gut auf die Banken zu sprechen und wollen nun gegen das Kredit-System vorgehen. Im Bild drei Manger der Skandal-Bank Hypo Alpe Adria vor Gericht. (Foto: dpa)

Die Österreicher sind nicht mehr gut auf die Banken zu sprechen und wollen nun gegen das Kredit-System vorgehen. Im Bild drei Manger der Skandal-Bank Hypo Alpe Adria vor Gericht. (Foto: dpa)

Ein Machtapparat mit Lizenz zum Töten

Eine unglaubliche Dokumentation wie Israel seine Feinde liquidiert.
Dieses Video sollte sich jeder ansehen, der wirklich daran interessiert ist, was hinter den Kulissen vorgeht.
Es dokumentiert einen Beitrag zum weltweiten HC.

Zitat von 2 ehemaligen Mossad – Agenten – (sie stellen die Liquidierungen / Exekutionen nicht grundsätzlich in Frage)  „Im feindlichen Ausland gäbe es nunmal keine Möglichkeit, Leute festzunehmen und in Israel vor Gericht zu stellen“ … allerdings dürfte auch im eigenen Land nicht vor solchen Methoden zurückgeschreckt werden.
Auch der Iran ist ein Thema in diesem Video.
Im letzten Teil des Videos wird ein Fall dokumentiert, in dem der Geheimdienst den Pass eines unbescholtenen Geigenbauers aus Tel Aviv mit einem manipulierten Fotos missbraucht, um in Dubai einen Mord abzuwickeln.
Der Geigenbauer hatte keine Ahnung – er wird nun von „Interpol“ gesucht, und würde Probleme bekommen, wolle er z.B. ins Ausland reisen – wieder ein Bauernopfer.
Dieser Apparat schreckt nicht davor zurück, Leute aus den „eigenen Reihen“ zu opfern – manchem wird dazu vielleicht nochmehr einfallen, möglicherweise.
Hinzuweisen wäre noch auf Originalaufnahmen die nichts für schwache Nerven sind.
Zu Wort kommen in diesem Video keine Agressoren von ganz unten, sondern Ehemalige aus verschiedenen Organisationen, Aussteiger, denen die Lizenz zum Töten zu weit ging.

 

Ukraine verkauft – Zuschlag an Tempelton – Gasimport aus Russland gestoppt

Ukraine stellt Gaskauf in Russland ein

Ukraine stellt Gaskauf in Russland ein

11.Nov. – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Das Unternehmen Naftogaz der Ukraine hat den Gaserwerb beim russischen Konzern Gazprom ausgesetzt. Dies berichtet die Agentur Interfax unter Berufung auf Angaben der Zentralen Dispatcher-Abteilung des ukrainischen Brennstoff- und Energiekomplexes.

Nach Angaben der Behörde erhielt das ukrainische Staatsunternehmen im Oktober 3,2 Milliarden Kubikmeter des russischen Brennstoffes, was durchschnittlich 104 Millionen Kubikmeter pro Tag ausmacht. Am 6.und 7. November sank der Gaskauf auf neun Millionen Kubikmeter pro Tag und seit dem 8. November wurde er ganz eingestellt.

Gazprom und Naftogaz haben diese Meldung der Nachrichtenagentur bisher nicht kommentiert.

US-Unternehmen (Franklin Templeton Investments) kauft ein Fünftel ukrainischer Staatsschulden ab

US-Unternehmen kauft ein Fünftel ukrainischer Staatsschulden ab

11.Nov. – Collage: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Das Investitionsunternehmen Franklin Templeton Investments hat etwa 20 Prozent der ukrainischen Staatsschulden eingelöst. Darüber berichtet die Financial Times. Der Gesamtwert der vom Unternehmen erhaltenen ukrainischen Wertpapiere betrug bis Ende August rund fünf Milliarden US-Dollar. Franklin Templeton Investments kommentiert diese Angaben nicht.

Am 8. November stufte die Agentur Fitch die Kreditwürdigkeit der Ukraine auf „B-“ mit negativem Ausblick herab, was einem extrem tiefen Niveau entspricht. Im September senkte Moody’s das Rating des Landes auf „Caa1“, ebenfalls mit negativer Prognose. Investoren schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Verzichts seitens Kiews auf seine Schulden auf zehn Prozent ein.

Draghi straft deutsche Sparer: EZB senkt Leitzins auf 0,25 Prozent

Der Euro ist nach der Verkündung der Leitzins-Senkung eingebrochen. (Grafik:Bloomberg)Der Euro ist nach der Verkündung der Leitzins-Senkung eingebrochen. (Grafik:Bloomberg)

 

Breaking News – Euro-Kurs sackt ab

Die Lage im Euro-Raum ist offenbar noch schlechter als gedacht: Die EZB senkte den Leitzins am Donnerstag überraschend. Der Euro stürzte ab – offenbar kann die Euro-Zone ohne die Unterstützung von Mario Draghi in der Weltwirtschaft sonst nicht mehr mithalten. Schlechte Nachrichten für die deutschen Sparer.

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BIZ: Die mächtigste Bank der Welt kündigt den Crash an

Der Spanier Jaime Caruana ist der Chef der geheimnisumwitterten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ fürchtet, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, den Crash in der globalen Schuldenkrise abzuwenden. Ben Bernanke hat am Mittwoch den Beweis geliefert. (Foto: dpa)Der Spanier Jaime Caruana ist der Chef der geheimnisumwitterten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Die BIZ fürchtet, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, den Crash in der globalen Schuldenkrise abzuwenden. Ben Bernanke hat am Mittwoch den Beweis geliefert. (Foto: dpa)Geldsystem US-Notenbank ist gescheitert

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet die aktuelle Lage auf den Finanzmärkten als noch schlechter als vor der Lehman-Insolvenz. Die Warnung der BIZ könnte der Grund sein, warum die US-Notenbank entschied, weiter unbegrenzt Geld zu drucken: Die Zentralbanken haben die Kontrolle über die Schulden-Flut verloren und geben auf.

  | , 02:09 Uhr

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Kein Problem gelöst: Schulden explodieren weltweit

Faule Kredite in Spaniens Banken erreichen neuen Rekordstand

US-Notenbank beschließt weiteres, massives Gelddrucken

Verizon: Die größte Schuldenlast aller Zeiten

Der massive Anstieg der Schulden hat die Kreditausfallversicherungen (CDS) für Verizon-Anleihen in die Höhe getrieben. (Grafik: Zero Hedge)Der massive Anstieg der Schulden hat die Kreditausfallversicherungen (CDS) für Verizon-Anleihen in die Höhe getrieben. (Grafik: Zero Hedge)

Schulden – Furcht vor steigenden Zinsen

Der US-Telefon-Konzern Verizon gibt Anleihen im Umfang von 49 Milliarden Dollar aus. Das Unternehmen fürchtet offenbar, dass die Zinssätze noch steigen könnten und will den Deal sofort über die Bühne bringen. Noch nie hat ein Unternehmen auf einmal so viele neue Schulden aufgenommen.

  | , 01:23 Uhr

US-Blase: Kosten für die Staatsschulden stiegen deutlich

Kein schönes Bild: Die Zinsen für US-Staatsanleihen steigen. (Grafik: zerohedge)Kein schönes Bild: Die Zinsen für US-Staatsanleihen steigen. (Grafik: zerohedge)

Die Zinsen auf US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nähern sich der Drei-Prozent-Marke. Das hat gravierende Auswirkungen. Experten warnen, dass die größte Blase in der Geschichte der Welt bald platzen könnte, mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft.

  | , 02:11 Uhr

Mikro-Kredite: Wie die Banken aus der Armut einen Finanzmarkt machen

Eine Milliarde Menschen sind heute über Mikrokredite von der globalen Finanzindustrie anhängig. Marktführer sind Citigroup und Deutsche Bank. In der Schweiz soll nun die Werbung für Kleinkredite verboten werden. Die Realität zeigt: Die meisten Schuldner werden von den hohen Zinsen ins Unglück gestürzt.

Wenn etwa in Indien neue Händler mithilfe von Mikrokrediten in den Gemüsemarkt eindringen, dann treiben sie die Preise für alle runter. Am Ende gewinnen nur die Banken, die massiv Zinsen kassieren. (Foto: Flickr/Meanest Indian)

Wenn etwa in Indien neue Händler mithilfe von Mikrokrediten in den Gemüsemarkt eindringen, dann treiben sie die Preise für alle runter. Am Ende gewinnen nur die Banken, die massiv Zinsen kassieren. (Foto: Flickr/Meanest Indian)

Die Mikrokredite haben sich zu einem bedeutenden Finanzmarkt mit einem jährlichen Kreditvolumen von 70 Milliarden Euro entwickelt, der gewaltige Gewinne abwirft. Ein großer Teil der Weltbevölkerung ist zu Abhängigen der Finanzindustrie geworden. Aufgrund der Eurokrise ist der Trend auch in Europa längst angekommen.

In der Schweiz ist bereits jeder Fünfte überschuldet, wie eine eben veröffentlichte Statistik der Schuldenberatung Schweiz ergeben hat. Eine politische Initiative will nun die Werbung für Kleinkredite verbieten.

Ein Blick in die armen Länder der Erde zeigt: Was 2006 mit dem Friedensnobelpreis für Muhammad Yunus aus Bangladesh so fulminant begonnen hat, ist zu einem knallharten Geschäft für die Banken geworden.

18.08.13, 00:21Zum Weiterlesen: