Tag-Archiv | Zucker

„Schalter“ für zellulären Reinigungsprozess entdeckt

Fotolia: Sebastian KaulitzkiDer menschliche Körper ist fähig, mittels sogenannter Autophagie geschädigte Zellbausteine selbst abzubauen. Ein Grazer Forscherteam hat mit internationalen Kollegen einen „Schalter“ auf molekularer Ebene entdeckt, der diesen Prozess lenken kann.

 – 5. März 2014

In zwei Artikeln in Magazinen des Fachverlages „Cell Press“ wird die spezifische Funktion von Acetyl-CoA erklärt. Mit dem Prozess der Autophagie (lat. „sich selbst fressen“) verfügt der menschliche Körper über eine Möglichkeit „zellulären Schrott“ – wie in den Zellen angesammelte fehlerhafte Proteine und andere schadhafte Zellbestandteile – zu entsorgen. Schon 2009 haben Frank Madeo und Tobias Eisenberg vom Institut für Molekulare Biowissenschaften nachgewiesen, dass das natürliche Polyamin Spermidin diesen zellulären Reinigungsprozess auslösen kann. Nun haben sie eine weitere Substanz untersucht, die den wichtigen Schutzprozess der Zelle steuern kann. Und zwar, indem sie diesen Prozess in Gang setzt oder unter gewissen Umständen auch hemmt, wie die Universität am Mittwoch mitteilte.

„Alterung & Zelltod“

„Wenn der Organismus über einen geringen Acetyl-Coenzym A-Spiegel verfügt, etwa durch Fasten, wird die Autophagie angekurbelt“, erklärte Frank Madeo, der die Arbeitsgruppe „Alterung & Zelltod“ an der Uni Graz leitet. Sind viele energiereiche Moleküle, wie Fette oder Zucker vorhanden, könne Acetyl-CoA aber auch den umgekehrten Weg einschlagen und den Zellreinigungsprozess unterdrücken – im schlimmsten Fall zu lange, so die Autoren.

In verschiedenen Testreihen fütterten die Forscher Hefezellen, die als Folge einer genetischen Mutation eine erhöhte Acetyl-CoA-Produktion aufwiesen, mit hohen Zuckermengen: Sie alterten dramatisch schnell. Nachdem sie die Acetyl-CoA-Produktion gezielt hemmten, konnte sie – trotz gleichbleibender Zuckerzufuhr – deren „Langlebigkeit“ wiederherstellen. Fruchtfliegen, in deren Gehirn die Acetyl-CoA-Produktion wiederum durch einen genetische Manipulation gesenkt wurde, lebten laut den Autoren länger und waren allgemein gesünder – obwohl sie beliebig viel Futter konsumieren konnten.

In weiteren Experimenten mit Kollegen von der Universität Paris Descartes konnte durch eine Veränderung des Acetyl-CoA-Spiegels der „unkontrollierte Selbstmord“ von humanen Zellen, wie er bei der neurodegenerativen Erkrankung Morbus Huntington vor sich geht, verhindert werden. Selbst Herzschädigungen an Modellorganismen, seien durch veränderte Acetyl-CoA-Spiegel geheilt worden. – zur Quelle

Zucker wirkt wie Heroin

Zum Kaffee, zum Kochen und ab und zu mal als Süßigkeit zwischendurch - Zucker ist weltweit beliebt. Doch er sollte mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung genossen werden. (Foto: dpa)

Zum Kaffee, zum Kochen und ab und zu mal als Süßigkeit zwischendurch – Zucker ist weltweit beliebt. Doch er sollte mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung genossen werden. (Foto: dpa)

Zucker macht nicht nur dick, sondern auch süchtig und beeinflusst das Gehirn. Ähnlich wie bei Kokain und Heroin zeigen sich Sucht- und Entzugserscheinungen nach dem Konsum von Zucker. Eine Studie gibt Anlass zu Besorgnis.

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Leckere Plätzchen für den kleinen Geldbeutel

butterplaetzchen-backen_Buttergebackenes

    250 g  Butter
    500 g  Mehl
      4  gehäufte Essl. Zucker
      1    Ei
      3 Essl. Milch

Zum Bestreichen:
      1    Eigelb

Die weiche Butter schaumig rühren und mit dem Mehl vermischen. Dann   Zucker, Ei und Milch zugeben und zu einem festen Teig verarbeiten, mindestens 1 Stunde kalt stellen. Teig etwa 1/2 cm dick ausrollen. Dann mit Ausstechformen Figuren ausstechen und auf ein gut eingefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Plätzchen mit Eigelb bestreichen und bei mittlerer Hitze (175 Grad)
im vorgeheizten Backofen etwa 10 Minuten backen.

Was zum Advent gehört

Pfeffernüssepfeffernuesse

 

Zutaten:

vier Eier

375 g Zucker

ein Päckchen Backpulver

ein Päckchen Vanillezucker

500 g Mehl

60 g Mandeln

60 g Zitronat

30 g Zimt

eine Messerspitze gestoßene Nelken

eine Messerspitze gestoßenen weißen Pfeffer

 

Zubereitung:

Eier, Zucker und Vanillezucker werden schau mich gewundert und dann nach und nach das mit Backpulver gemischte Mehl, gemahlenen Mandeln, das Zitronat und die Gewürze hinzu gegeben. Anschließend verarbeitet man alles zu einem festen Teig, den man Finger dick  ausrollt und bei Bedarf noch etwas mehr hinzufügt. Mit einem Likörglas sticht man nun die Runden Teigplätzchen aus und legt diese auf ein gefettetes Blech (oder Backpapier belegtes Blech) und packt sie bis sie hellbraun sind. Wer mag, kann sie oben mit einer weißen Glasur bestreichen.

Sehr lecker und unerlässlich für die schönste Zeit des Jahres.

Viel Spaß beim backen

Honigmann Nachrichten vom 7. November 2013 – Nr. 216

Themen:

  1. Neue Studie: Zucker viel ungesünder als bisher bekannt
  2. Bolivien: Niedrigste Arbeitslosenquote Lateinamerikas
  3. M23 am Ende
  4. Prozeß gegen gestürzten Präsidenten Mursi vertagt
  5. Islamische “Frauenrechtlerin”: Christliche Sex-Sklavinnen für Moslems
  6. Pakistanische Provinzregierung: Hört auf mit den Drohnenangriffen oder wir werden den NATO-Nachschub blockieren
  7. Abfall-Insel so groß wie Texas treibt auf VSA zu
  8. Massive Kürzungen bei Nahrungsmittelhilfe für bedürftige Amerikaner
  9. Armut macht dumm
  10. Chuck Hagel: Pentagon wird militärischen Druck auf Teheran fortsetzen
  11. Explosion im iranischen Forschungsreaktor Arak?
  12. Karzai: NATO und VSA haben in Friedensprozeß versagt
  13. Nuklearkriegsgefahr: Klare Worte aus China und Russland
  14. Nuklearsprengköpfe: Hat China US-Metropolen im Visier?
  15. Japan stationiert Anti-Schiffs-Raketen im Ostchinesischen Meer
  16. EU erwartet von VSA schnelle Reaktion auf Spionageskandal – Rompuy
  17. Kommission spricht sich für neuen Gentechnik-Mais aus
  18. Ist Euthanasie die einzige Antwort auf schlechte Haftbedingungen? – Zehn belgische Gefangene wollen getötet werden
  19. “Guardian” beklagt Einschüchterung durch Regierung
  20. Asylwerber: Bruch mit der Caritas?
  21. EU zwingt D zu Massenzuwanderung
  22. Medien: Regime der Feigheit
  23. Warum CDU und CSU eine verbotene Partei sind und das Parteiengesetz nicht in Kraft getreten ist!
  24. Biberach: 435.000 Euro aus Steuergeldern für Fledermaus-Brücken
  25. Den Deutschen drohen höhere Pflegebeiträge
  26. Gesetzlichen Krankenkassen drohen Verluste
  27. Zweifel am Selbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos
  28. Althochdeutsch

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Gruß – Der Honigmann

Keine Milch: Dunkle Schokolade kann Herzinfarkt abwenden

Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Nur die dunkle Schokolade kann nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. (Foto: dpa)Schokolade ist nicht gleich Schokolade. Nur die dunkle Schokolade kann nachweislich einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. (Foto: dpa)

Lebensmittel – Milch-Schokolade ohne Wirkung

Dunkle Schokolade wirkt als Aphrodisiakum und kann vorbeugend gegen einen Herzinfarkt eingenommen werden. Normale Schokolade verliert dagegen wegen der Milch-Zusätze die wertvollen Stoffe aus dem Kakao.

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Neue Studie: Zucker viel ungesünder als bisher bekannt

Eine süchtig machende Kombination: Wer seinen Kaffee ohne Zucker genießt, senkt sein Risiko, an Krebs zu erkranken. (Foto: Flickr/schoschie/CC BY-SA 2.0)Eine süchtig machende Kombination: Wer seinen Kaffee ohne Zucker genießt, senkt sein Risiko, an Krebs zu erkranken. (Foto: Flickr/schoschie/CC BY-SA 2.0)

Lebensmittel-Industrie – Zucker verkauft viele Softdrinks

Je süßer die Limonade, desto besser lässt sie sich verkaufen. Dabei ist Zucker noch weitaus ungesünder als bislang vermutet. Dies beweisen nun Tests an Mäusen.

  | , 18:19 Uhr

Der Fluch der EU-Subventionen: Biodiesel treibt Lebensmittel-Preise

Die Ackerflächen, die für den von der EU subventionierten Raps-Anbau verwendet werden, fehlen für reale Lebensmittel. (Foto: Flickr/ Susanne Nilson) 

Nahrungsmittel – Öl könnte die Hälfte kosten

Die Ackerflächen, die für den von der EU subventionierten Raps-Anbau verwendet werden, fehlen für reale Lebensmittel. (Foto: Flickr/ Susanne Nilson)

Die EU-Kommission hat in einer Studie erkannt, dass sie mit der Subventionierung von Biodiesel offenbar einen schweren Fehler gemacht hat. Die hemmungslose Unterstützung des Anbaus von Getreide für die Energie-Gewinnung treibt die Lebensmittel-Preise in die Höhe. Die EU weiß jedoch nicht, wie sie aus dem Teufelskreis aussteigen soll.

  | , 01:17 Uhr

Hildegard-Rezepte: Muskat-Kekse gegen Depressionen

einfacheKekse0Das Himmlische mit dem Irdischen zu verbinden, war die Lebensmaxime der Benediktinerin Hildegard von Bingen. Bereits im 12. Jahrhundert propagierte sie etwa die Formel „äußere Schönheit kommt von innen“. Ganz besonders wichtig war ihr der Zusammenhang zwischen seelischem Wohlbefinden und körperlichem Wohlsein. Sie war es auch, die sich mit der Wirkung von Nahrungsmitteln, Kräutern und Gewürzen auf die Gesundheit befasste und uns ihre Erkenntnisse in reicher und vor allem in deutscher Schriftform hinterließ. Hildegards Schriften entstanden zwischen 1150 und 1160 und waren schon damals für die Bevölkerung gedacht. Das war eine ganz große Besonderheit. Denn die Gebildeten schrieben ihre Bücher ansonsten nur auf Lateinisch und waren damit nur für einige wenige nutzbar. Hildegards Schriften wird auch heute noch größte Anerkennung gezollt.

Hilfe zur Selbsthilfe und die Zuwendung zum Menschen standen bei ihr an oberster Stelle. Sie schrieb Pillendrehern und oberflächlichen Ärzten ins Stammbuch: „Wie könnt ihr Heilmittel verabreichen, ohne eure Tugend dazu zu tun!“ Lauterkeit und Mitmenschlichkeit – das waren die wesentlichen Säulen ihrer Heilkunde.
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Der Codex Alimentarius als Waffe gegen freie Menschen! – zur Erinnerung

honig-glasÜber die Auswirkungen der neuen Lebensmittelrichtlinie…
von Andreas Popp

Stellen wir uns ein kleines Szenario in zwei verschiedenen Familien vor:kind-pommesfressend
1. Eine ernährungsbewusste Mutter gibt ihrem Kind zwei Scheiben selbstgebackenes Vollkornbrot mit Honig(von einem befreundeten Hobby-Imker), sowie einen Apfel und einen geschnittenen Kohlrabi aus dem eigenen Garten mit in die Schule als Pausenmahlzeit. Dazu kommt eine Glasflasche mit frischem Wasser in den Schulranzen.

2. Eine andere Mutter drückt ihrem Kind z.B. 5 Euro in die Hand, damit sich der Nachwuchs in der Pause in einer benachbarten Imbiss-Ketten-Filiale einen Burger, ein paar Pommes und natürlich die obligatorische Cola herausholt.
Diese zwei Beispiele (auch wenn sie sehr polarisierend wirken), sollen als Einstieg für den kommenden Aufsatz dienen.
Eines sollte klar sein; die erste Mutter verhält sich definitiv „kontraproduktiv“ im Sinne unserer Wirtschaftsordnung, denn durch das Ausgeben von Geld wird die Monetär-Wirtschaft angekurbelt, sprich Arbeitsplätze gesichert und Steuern ausgelöst, die dem System zufließen.
Das fängt mit dem Verdienen der 5 Euro an, die ja nur ein Überbleibsel nach Steuern und anderen Abgaben der Mutter für die Arbeit darstellen. Durch das Ausgeben der 5 Euro werden Billigarbeiter in der Fast-Food-Kette finanziert,die dann z.B. mit Pauschalsteuern und Sozialabgaben belegt werden, selbst wenn die der Arbeitgeber finanzieren muss (da das Gehalt der Angestellten eh nicht zum Leben reicht).
Es geht aber noch weiter. Durch die regelmäßige Fehlernährung des zweiten Kindes wird sich die Gesundheit eher verschlechtern. Die Bestandteile der Nahrung kann man heutzutage nämlich kaum noch als „Lebensmittel“,sondern eher als „Füllstoff“ bezeichnen.
Übergewicht, schlechte Blutwerte, Allergien und andere meist chronische Krankheiten machen dieses zweite Kind zu einem „idealen“ Markt-teilnehmer, denn diese krankhaften Folgen lösen im Gesundheitssystem enorme Kosten aus, bringen also die Wirtschaft in Schwung… Weiterlesen