Tag-Archiv | Zusammenstöße

Gaza abgeriegelt – Proteste wegen Vertreibung aus Pufferzone

Zusammenstöße zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern

Zusammenstöße zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern

Ramallah 31. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

Nach den tödlichen Schüssen israelischer Streitkräfte auf einen Palästinenser hat sich die Lage im Westjordanland verschärft.

Israel behauptet, dass der 32-jährige Moataz Hejazi versucht hätte, den Rabbiner Yehuda Glick zu erschießen. Palästinensische Demonstranten sind am Freitag in al-Quds (Jerusalem) auf die Straße gegangen,  um ihre Empörung über die tödlichen Schüsse auf Hejazi zum Ausdruck zu bringen, wonach es dann zu Ausschreitungen mit den israelischen Sicherheitskräften gekommen ist. Sie setzten Tränengas und Gummigeschosse ein,  um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Veröffentlichten Berichten zufolge kam es auch im Dorf Kalandia im Westjordanland zu Auseinandersetzungen. Vor zwei Tagen stürmten israelische Streitkräfte das Haus von Moataz Hejazi im Stadtteil „Abu Tor“,  südlich der al-Aqsa-Moschee,  und erschossen ihn.

Al-Quds: Mehr als hundert Palästinenser festgenommen

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Jemen: Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen infolge von Massenprotesten

Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen in Jemen

Sanaa 17. September 2014 (IRIB News)

Bei neuen Kämpfen zwischen  Houthi-Kämpfern und Soldaten der jemenitischen Armee  sind heute(Mittwoch) mindestens 20 Menschen getötet worden.

Bei den Gefechten  in dem Dorf Kabil am Nordrand der Hauptstadt Sanaa seien auch Dutzende Menschen verletzt worden, meldeten Mediziner und Augenzeugen.

 Reuters vom Mittwoch aus Sanaa zufolge haben die schiitischen Kämpfer bei diesen Zusammenstößen die Region „Wadi Dhar“ besetzt. Es gab auch Zusammenstöße in der Provinz Al Jauf. Die Gefechte seien ausgebrochen, nachdem am Morgen vier Explosionen das Gebiet erschüttert hatten. Ob es sich um einen Anschlag handelte, konnte ein Sicherheitsbeamter nicht bestätigen.

Seit fünf Wochen demonstrieren Zehntausende Angehörige des schiitischen Volksstammes der Houthi in Sanaa. Sie fordern den Rücktritt der sunnitisch dominierten Regierung und die Rücknahme von Kürzungen der Öl-Subventionen im Land.

Abdollahian: Jementische Regierung trägt Verantwortung für Schutz des Lebens iranischer Diplomaten

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Genozid in Gaza – Versorgung Verletzter unterbunden – Massenproteste in Europa

Zentralafrika: Opferzahl bei Kämpfen in Bangui auf 394 gestiegen

Zentralafrika: Opferzahl bei Kämpfen in Bangui auf 394 gestiegen

8. Dez. 2013 – Foto: Flickr.com

STIMME RUSSLANDS In Zentralafrika ist eine dreitägige Trauer um die Opfer der Zusammenstöße zwischen aufständischen Islamisten und christlichen Einwohnern der Hauptstadt Bangui angekündigt worden.

Wie man im Internationalen Komitee des Roten Kreuzes berichtete, kamen in Bangui innerhalb von drei Tagen 394 Menschen ums Leben, etwa 400.000 mussten ihre Häuser verlassen.

Der UN-Sicherheitsrat billigte am Donnerstag den Einsatz der so genannten Blauhelme in Zentralafrika, um die Lage im Land zu stabilisieren. Das Kontingent besteht aus 2.500 Militärs der Afrikanischen Union und 1.200 aus Frankreich. Das Kommando übernimmt der französische General Francisco Soriano.

39 Menschen an einem Tag in Zentralafrikas Hauptstadt getötet

39 Menschen an einem Tag in Zentralafrikas Hauptstadt getötet

7. Dez. 2013 – © Foto: en.wikipedia.org

STIMME RUSSLANDS Mindestens 39 Personen sind am Freitag in der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik den Auseinandersetzungen zwischen den Rebellen der Gruppe Seleka und gegen sie kämpfenden Milizen zum Opfer gefallen, teilte der Erzbischof von Bangui mit.

Dem Kleriker zufolge wurden neun Menschen unweit des Flughafens hingerichtet, 30 weitere Leichen wurden in einer Moschee in einem anderen Bezirk von Bangui entdeckt. Bei den Unruhen am Donnerstag kamen mehr als 100 Menschen ums Leben.

Frankreich entsandte nach Bangui 250 Soldaten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Über 100 Tote bei Zusammenstößen im Sudan

Über 100 Tote bei Zusammenstößen im Sudan

17. Nov. – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Mindestens 100 Menschen sind in den letzten Tagen bei bewaffneten Zusammenstößen zwischen zwei Stämmen in der südsudanesischen Region Darfur ums Leben gekommen.

Der Konflikt zwischen den Stämmen Misseriya und Salamat im Südwesten Darfurs begann schon Anfang November, berichtet ein lokaler Radiosender. Nach anderen Angaben kamn bei den Zusammenstößen auch Soldaten aus dem Tschad ums Leben, die gemeinsam mit sudanesischen Militärs die Grenze zwischen den beiden Ländern patrouillierten.

Nach UN-Angaben waren Tausende Menschen gezwungen, die Konfliktzone zu verlassen.

Nach Tod eines Aktivisten: Erneuter Ausbruch von Gewalt in der Türkei

TÜRKEI – Weitere Proteste angekündigt

Krise greift über: Schwere Ausschreitungen in Bahrain

  |  Veröffentlicht: 17.08.13, 01:27  |  Aktualisiert: 17.08.13, 01:28  | 2 Kommentare

In Bahrain ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern des Königshauses und Sicherheitskräften gekommen. Bei den Demonstranten handelt es sich um Mitglieder der schiitischen Mehrheit des Landes. Sie fühlen sich von der sunnitischen Führung des Landes diskriminiert.

In der Nacht zum Freitag ist es in Bahrain zu schweren Ausschreitungen zwischen Anhängern der schiitischen Mehrheit des Landes und den Sicherheitskräften des sunnitischen Königshauses gekommen. Die Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen und Brandsätzen an. Die wiederum setzte Schrotkugeln und Tränengas ein.

Bisher wurden im Zuge der Proteste 20 Personen verhaftet, berichtet Khaleej Times.

Auslöser der Zusammenstöße soll ein gewaltsames Durchgreifen von Polizisten gegen mehrheitlich 100 schiitische Inhaftierte in einem Gefängnis gewesen sein. Sie protestierten gegen die schlechten Bedingungen im Gefängnis.

„Sie haben versucht, die Türen einzuschlagen und zu entkommen“, zitiert die libanesische Zeitung Al Akhbar das Innenministerium von Bahrain aus einem Twitter-Auszug.

Sayed al-Muhafada vom Bahrain Zentrum für Menschenrechte sagt, dass 40 Gefängnisinsassen verletzt wurden. „Einige der Inhaftierten verteidigten sich gegen die Sicherheitskräfte. Doch das führte zu noch mehr Gewaltanwendung“, zitiertPress TV al-Muhafada.

Im Verlauf des Arabischen Frühlings kam es erstmals im Jahr 2011 zu Aufständen gegen die politische Führung im Königreich Bahrain. Insgesamt 65 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit in Bahrain fühlt sich von der sunnitischen Führungsschicht diskriminiert.

Die größte Oppositionsbewegung des Landes, Al-Wefak , fordert die Freilassung von 450 inhaftierten Aktivisten und religiösen Anführern, berichtet die AG Friedensforschung.

ägyptischer Vizepräsident El Baradei zurückgetreten – US-Finanzierung des ägyptischen Militärs kritisiert

ägyptenUnruhen: USA sollen Zahlungen an ägyptische Armee stoppen

Aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Ägypten werden Stimmen lauter, die eine Einstellung von US-Hilfen für das ägyptische Militär fordern. Doch Washington zögert und die milliardenschweren Beträge fließen weiter. Für US-Wissenschaftler Marc Lynch steht fest, dass die USA in ihrer Unterstützung für eine demokratische Übergangsphase versagt haben.

Ohne US-Finanzhilfen würde es schlecht um das ägyptische Militär stehen. Jährlich stellt Washington Hilfen im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar bereit.

Sie unterteilen sich in drei Kategorien. Eine Teilsumme fließt in neue Anschaffungen. Der Rest dient der Nachrüstung des bestehenden Waffenarsenals und der Bezahlung von Instandhaltungsverträgen, berichtet die Recherchestelle des US-Repräsentantenhauses. Etwa 80 Prozent der jährlichen Rüstungsausgaben Ägyptens werden durch jene US-Hilfen gedeckt.

15.08.13, 03:42Zum Weiterlesen:

Ägypten: Sicherheitskräfte erschießen 31 friedliche Pro-Mursi-Demonstranten

Mindestens 140 Tote bei Protesten

27. July 2013

http://www.politaia.org/wp-content/uploads/2013/07/aegypt.jpg
Kairo (Press-TV) – Die seit Freitag begonnenen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern und Gegnern des entmachteten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi haben im ganzen Land bislang 140 Tote und 5200 Verletzte hinterlassen.

Die Zusammenstöße begannen am gestrigen Freitag im Stadtteil Nasr City in Kairo, wo sich Anhänger Mursis versammelten und die Rückkehr des abgesetzten Präsidenten an die Macht forderten. Es wird berichtet, dass die ägyptische Armee gegen die Demonstranten Munition eingesetzt habe. In der Stadt Alexandria sind bei Auseinandersetzungen 7 Menschen ums Leben gekommen. Nach Mitteilungen der Muslimbrüder seien heute beim Angriff von Sicherheitskräften auf die Anhänger Mursis in den ersten Tagesstunden in Kairo mindestens 31 Menschen getötet worden.

Die Zusammenstöße zwischen den Anhängern Mursis und ihrer Gegner halten an und die Opferzahlen steigen.

http://www.presstv.ir/detail/2013/07/27/315769/people-killed-in-egypt-clashes/