trotz NATO-Offensive & Einschüchterung großer Andrang bei Wahl in Ostukraine

Donezk: Wahlvorbereitungen unter Artilleriefeuer

Donezk: Wahlvorbereitungen unter Artilleriefeuer

STIMME RUSSLANDS Einen Tag vor den geplanten Wahlen in der „Donezker Volksrepublik“ steht die Hauptstadt dieser von Kiew abtrünnigen ostukrainischen Region unter heftigem Beschuss. Das Militär und die Volksmilizen werfen sich gegenseitig wiederholten Bruch der Waffenruhe vor.

Artilleriesalven und Explosionen sind am Samstag im Zentrum von Donezk zu hören, wie ein Korrespondent der RIA Novosti vor Ort berichtet. Auch im Raum des Flughafens im Norden der Stadt wird wieder geschossen. Dennoch laufen die Wahlvorbereitungen auf hohen Touren: Wahllokale werden mit Urnen, Stimmkabinen und Stimmzetteln ausgestattet; beschädigte Gebäude werden repariert. Nach Angaben der Stadtleitung arbeiten der öffentliche Verkehr und die kommunalen Dienste in Donezk ungeachtet der Artillerieschüsse ohne Beeinträchtigung.

Der Volkswehrstab der DVR beschuldigt das ukrainische Militär, in der Nacht zum Samstag siebenmal die Waffenruhe verletzt zu haben. Die ukrainischen Truppen sollen die Angriffe intensiviert haben. Nach seinen Angaben beschossen die in Awdejewka und Opytnoje aufgestellten ukrainischen Mehrfachraketenwerfer, Mörser und Artilleriegeschütze Wohlviertel im Osten von Donezk. Vier Zivilisten und zwei Milizen seien dabei verletzt worden.

Das ukrainische Militär wirft seinerseits den Milizen vor, 37 Mal die Waffenruhe verletzt zu haben.

Kiew: Sechs Soldaten an einem Tag im Donbass getötet

STIMME RUSSLANDS Sechs ukrainische Soldaten sind in den vergangenen 24 Stunden bei den Kämpfen in der östlichen Industrieregion Donbass (Donezbecken) getötet worden; zehn weitere Armeeangehörige haben Verletzungen erlitten, wie der Kiewer Sicherheits- und Verteidigungsrat am Samstag mitteilte.

Ukraine: Donezker Volkswehr meldet Abwehr ukrainischer Panzerattacke

Ukraine: Donezker Volkswehr meldet Abwehr ukrainischer Panzerattacke

STIMME RUSSLANDS Die Volksmilizen der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ haben nach eigenen Angaben einen Panzerangriff der ukrainischen Armee auf Gorlowka (35 km nordöstlich von Donezk) abgewehrt und mindestens zwei Soldaten getötet.

Die ukrainischen Truppen hätten am Freitag versucht, aus Dserschinsk nach Gorlowka mit Panzern vorzustoßen, erfuhr RIA Novosti aus dem Volkswehrstab in Gorlowka. Bei einem Gefecht seien zwei ukrainische Soldaten getötet und zehn weitere verletzt worden. Auch seien zwei Kampfpanzer und ein Schützenpanzer beschädigt worden. Nach Angaben der Volkswehr setzte das ukrainische Militär die Stellungen der Milizen zudem unter verstärktes Artillerie- und Mörserfeuer. Die Artillerie der Volkswehr beschoss die Stellungen des Militärs in der Ortschaft Majorsk.

Volksmilizen der VRD stellen eine Aktivierung der ukrainischen Sicherheitskräfte fest

Volksmilizen der VRD stellen eine Aktivierung der ukrainischen Sicherheitskräfte fest

STIMME RUSSLANDS Im Stab der Volksmilizen der Volksrepublik Donezk wird eine Aktivierung der ukrainischen Kräfte der Staatsgewalt an vielen Frontabschnitten am Vorabend der Wahl festgestellt.

Der Artilleriebeschuss im Raum von Nowoasowsk, Nikischino, in den Kreisen Thälmannowski und Wolnowachski, aber auch der Beschuss der Siedlung Frunse im Westen des Gebiets Lugansk, wo rund 70 ukrainische Fallschirmjäger eingekesselt sind, wurden wieder aufgenommen.

In Donezk selbst sind Truppenteile der Volksmilizen für den Fall von Provokationen in Kampfbereitschaft versetzt worden.

Ost-Ukraine: Milizen wollen 70 ukrainische Soldaten eingekesselt haben

STIMME RUSSLANDS Einen Tag vor den Wahlen in der ostukrainischen Kohlebergbauregion Donbass haben die Milizen der von Kiew abtrünnigen „Lugansker Volksrepublik“ nach eigenen Angaben rund 70 ukrainische Fallschirmjäger eingeschlossen.

Die Soldaten seien im Raum Frunse (ca. 40 km nordwestlich von der Industriemetropole Lugansk) blockiert worden, teilte ein Sprecher im Volkswehr-Stab RIA Novosti am Telefon mit. Nach Angaben der Volkswehr hatten die Soldaten am Freitag die Stellungen der Milizen beschossen und drei Zivilisten getötet. „Jetzt verhandeln wir mit ihnen“, so der Sprecher. Die Soldaten seien aufgefordert worden, entweder sich zu ergeben oder ohne Waffen aus dem Kessel zu kommen.

In der international nicht anerkannten „Lugansker Volksrepublik“ und in der benachbarten „Donezker Volksrepublik“ stehen am morgigen Sonntag Wahlen an. Diese Regionen hatten nach dem nationalistisch geprägten Februar-Umsturz in Kiew ihre Unabhängigkeit ausgerufen, woraufhin die ukrainische Regierung im April Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen sie schickte. Die Regierung in Kiew bezeichnet den geplanten Urnengang als nicht legitim.

In der Ostukraine gilt seit fast zwei Monaten ein Waffenstillstand. Die Kiewer Regierung und die Führungen der abtrünnigen „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk hatten sich am 5. September – nach mehr als fünf Monaten schwerer Gefechte – auf einen Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und weitere Schritte zur friedlichen Konfliktlösung geeinigt. Die Waffenruhe wird immer wieder von beiden Seiten gebrochen. Die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilten Ende Oktober mit, dass die Waffenruhe hauptsächlich vom ukrainischen Militär verletzt werde.

UNO: Opferzahlen in Ostukraine auf über 4000 gestiegen

UNO: Opferzahlen in Ostukraine auf über 4000 gestiegen

New York 1. November 2014 (IRNA/IRIB)

Das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten, OCHA, hat in ihrem wöchentlichen Bericht am Freitag mitgeteilt,

dass seit Ausbruch der Kämpfe in der Ostukraine bis zum 29. September mindestens 4035 Menschen getötet und 9366 verletzt wurden. Laut Itartass aus New York gab das russische Außenministerium am vergangenen Dienstag bekannt, dass die humanitäre Lage sich in der Ostukraine etwas verbessert habe; die Artillerieangriffe seien abgeklungen und die Flüchtlinge würden in ihre Häuser zurückkehren.  Außenminister Lawrow gab am Mittwoch bekannt, sein Land habe Berichte über die schlimme wirtschaftliche und soziale Lage in Donezk und Lugansk erhalten. Diese Regionen würden vor einer humanitären Katastrophe stehen. Die Einwohner kämpfen gegen den Mangel an Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und ersten Lebensbedürfnissen. Viele Krankenhäuser und Bildungszentren seien zerstört worden.

Abkommen über die Assoziierung der Ukraine und der EU tritt in Kraft

Abkommen über die Assoziierung der Ukraine und der EU tritt in Kraft

STIMME RUSSLANDS Am 1. November tritt das Abkommen über die Assoziierung der Ukraine und der Europäischen Union in Kraft.

Jedoch soll die Freihandelszone erst seit Anfang 2016 zu wirken beginnen. Diese Entscheidung wurde im September in Brüssel von Vertretern der Russischen Föderation, der Ukraine und der Europäischen Union getroffen. Für diesen Zeitraum bleibt die Freihandelsregelung im Rahmen der GUS bestehen, und Kiew wird das Recht auf einen zollfreien Zugang einer Reihe von seinen Waren zum europäischen Markt eingeräumt. Der Export aus der EU in die Ukraine bleibt dabei weiterhin zollpflichtig.

Am Vorabend des Inkrafttretens des Assoziierungsabkommens hat die Regierung der Russischen Föderation eine Verordnung über die Schutzmaßnahmen der Wirtschaft angenommen. Sie soll in Kraft treten, wenn die Ukraine die wirtschaftlichen Festlegungen des Abkommens mit der EU vor dem vereinbarten Termin anwendet.

Kiews Erklärung über Gassperrung für das Donezbecken ist eine Provokation

Chef von „Naftogaz“ Andrej Kobolew

STIMME RUSSLANDS Die Erklärung des Chefs von „Naftogaz“, Andrej Kobolew, dass Kiew das Donezbecken um das Gas bringen könnte, sei eine Provokation vor den Wahlen in der VRD und der VRL am 2. November, erklärte der Leiter des Ausschusses der Staatsduma der Russischen Föderation für Energiewirtschaft, Iwan Gratschow.

Wenn Kiew eine solche Entscheidung trifft, so wird das für die Einwohner des Donezbeckens keine großen Probleme schaffen, dessen ist sich der Deputierte sicher.

„Dort gibt es Rohrstränge aus der Russischen Föderation, die unmittelbar nach Donezk und Lugansk führen“, stellte er fest.

Er teilte mit, dass die Möglichkeit für Gaslieferungen direkt an die VRD und die VRL zuvor in der Staatsduma erörtert worden sei.“

Zuvor hatte Kobolew erklärt, dass Kiew das Gas für das Donezbecken sperren könnte. Seinerseits teilte der erste Vizepremier der VRD, Andrej Purgin, mit, dass die Einwohner der Republiken in diesem Fall die Russische Föderation um Hilfe bitten würden.

Umstrittene Wahlen in Ostukraine

Umstrittene Wahlen in Ostukraine

STIMME RUSSLANDS In der krisengeschüttelten Ostukraine werden heute trotz internationaler Kritik Wahlen abgehalten. Die Volkswehr will mit der Abstimmung auch ihre Unabhängigkeitsansprüche bekräftigen, meldet dpa.

Die proeuropäische Führung in Kiew kritisiert die Wahl in den selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk als verfassungswidrig. Sie sieht die abtrünnigen Gebiete als Teil ihres Staatsgebiets. Auch vom Westen wird die Abstimmung kritisiert. Dagegen will Russland das Ergebnis anerkennen.

Bei den Abstimmungen wählen die Bürger an diesem Sonntag getrennt ihren «Republikchef» und ihre Vertretung. In Donezk sollen 100 Abgeordnete bestimmt werden, in Lugansk sind es 50. Die Zahl der Wahlberechtigten gilt als unklar, weil in den vergangenen Monaten Hunderttausende wegen der Kämpfe aus der Region geflüchtet sind. In Donezk seien 3,2 Millionen Stimmzettel gedruckt worden, in Lugansk rund eine Million.

Internationale Beobachter überwachen den Wahlablauf in der VRD

Internationale Beobachter überwachen den Wahlablauf in der VRD

STIMME RUSSLANDS Mehrere Dutzend internationale Beobachter sind bei den Wahlen tätig, die um acht Uhr morgens in der Volksrepublik Donezk angelaufen sind. Unter anderen sind Vertreter aus Italien, den USA, Russland, Südossetien und Bulgarien in die Region gekommen, teilt das Pressezentrum der VRD mit.

„Wir möchten uns ansehen, ob diese Wahlen demokratisch und legitim ausfallen werden. Wir hoffen, darauf, dass es so auch sein wird. Es gibt große Erwartungen, die man mit diesen Wahlen verbindet. Man erwartet, dass die Stabilität und der Frieden im Donezbecken eintreten und dass sich in Noworossia legitime Behörden bilden“, führt das Pressezentrum die Worte eines Beobachters aus Bulgarien an.

Wegen Wähler-Andrang: Lugansker Wahlleitung verlängert Abstimmungszeit um zwei Stunden

Wegen Wähler-Andrang: Lugansker Wahlleitung verlängert Abstimmungszeit um zwei Stunden

STIMME RUSSLANDS Die Zentrale Wahlkommission der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk hat die Abstimmungszeit für einige Wahllokale, wo es einen großen Zustrom von Wählern gibt, bis 22:00 Uhr verlängert, wie der Chef der Wahlleitung, Sergej Kosjakow, am Sonntag in Lugansk in einer Pressekonferenz mitteilte.

hm zufolge wurde in einer Sonderberatung der Zentralen Wahlkommission beschlossen, die Arbeitszeit der Wahllokale, die auf einen derart großen Andrang nicht vorbereitet sind, zu verlängern. Die Wahlbeteiligung sei sehr hoch und allen Menschen müsse die Möglichkeit geboten werden, an die Wahlurne zu gehen, so Kosjakow.

Nach seiner Meinung wird die Abstimmung in vielen Wahllokalen von Lugansk und Umgebung sowie in anderen Ortschaften der Lugansker „Volksrepublik“ verlängert.

Leader der Länder Europas erkennen die Wahlen im Südosten der Ukraine nicht an

Leader der Länder Europas erkennen die Wahlen im Südosten der Ukraine nicht an

STIMME RUSSLANDS Die europäischen Leader würden die Resultate der Wahlen am 2. November auf den Territorien im Südosten der Ukraine, die von den eigenmächtig proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk kontrolliert werden, für rechtswidrig halten.

Das erklärte die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, in einem Telefongespräch mit Wladimir Putin.

Den Worten ihres Pressesekretärs, Georg Streiter, zufolge, nahmen am multilateralen Telefongespräch auch Frankreichs Präsident, François Hollande und der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, teil.

“Merkel und Hollande haben hervorgehoben, dass die Abstimmung nur in Übereinstimmung mit der ukrainischen Gesetzgebung erfolgen darf“, teilte Streiter mit.

Der SDU hat ein Verfahren im Zusammenhang mit den Wahlen im Donezbecken eingeleitet

Der SDU hat ein Verfahren im Zusammenhang  mit den Wahlen im Donezbecken eingeleitet

STIMME RUSSLANDS Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SDU) hat ein Strafverfahren im Zusammenhang mit der Durchführung der Wahlen in den eigenmächtig proklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk eingeleitet, wird auf der Seite dieses Dienstes im Facebook mitgeteilt.

„Es wurde eine Strafverfahren nach den Anzeichen von Verbrechen eingeleitet, die durch Teil 1 des Paragraphen 109 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Handlungen, die auf gewaltsame Änderungen oder den Sturz der verfassungsmäßígen Ordnung oder auf die Ergreifung der Staatsmacht gerichtet sind) vorgesehen sind“, heißt es in der Mitteilung.

Kommentar der Redaktion: trifft natürlich „nicht“ auf vorhergehenden CIA-Putsch, welcher das amtierende NATO-Nazi-Regime an die Macht brachte, zu

USA wollen Kroatien zwingen, auf Verkauf von Aktien des Unternehmens INA an Russland zu verzichten

USA wollen Kroatien zwingen, auf Verkauf von Aktien des Unternehmens INA an Russland zu verzichten

STIMME RUSSLANDS Das Außenamt Russlands hat den Besuch eines USA-Senators in Kroatien verurteilt, der die Gastgeber zu überreden versuchte, auf den Verkauf von Aktien der Erdöl- und Erdgasgesellschaft INA an Russland zu verzichten.

Im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten wurde darauf verwiesen, dass Washington in letzter Zeit einen zunehmenden Druck auf die Länder Südosteuroopas, darunter auch auf Kroatien, ausübt, um unsere Zusammenarbeit mit den Staaten dieser Region im energiewirtschaftlichen und im militärtechnischen Bereich maximal einzuschränken. Im Außenministerium meinte man, dass solche Schritte den allgemein üblichen Normen der internationalen Zusammenarbeit zuwiderlaufen.

Mistral-Kriegsschiffe für Russland: DCNS feuert Projektleiter

Mistral-Kriegsschiffe für Russland: DCNS feuert Projektleiter

STIMME RUSSLANDS Der französische Industriekonzern DCNS, der zwei Mistral-Hubschrauberträger für Russland baut, hat den für dieses Projekt zuständigen Mitarbeiter Yves Destefanis entlassen. Der Grund dafür war ein Brief, den Destefanis nach Moskau geschickt hatte.

Nach Angaben der französischen Zeitung Echos hatte Destefanis im Namen des Konzerns russische Verantwortliche zur Übergabe des ersten der beiden Kriegsschiffe am 14. November im französischen Hafen Saint-Nazaire eingeladen. Einen Tag später bestritt Paris eine entsprechende Einigung. Aus der französischen Hauptstadt hieß es, dass die Lieferung wegen der aktuellen politischen Bedingungen derzeit nicht möglich sei.

Wie Echos berichtet, hat DCNS-Direktor Hervé Guillou am Donnerstagabend die Entlassung von Yves Destefanis verfügt. Zur Begründung hieß es, dass Destefanis Schritte unternommen habe, die „negative Konsequenzen für das Unternehmen“ haben könnten. Der Brief nach Moskau wird nicht als Grund erwähnt. Journalistenanfragen an DCNS und die Werft STX blieben zunächst ohne Antwort.

Russland hatte 2011 in Frankreich zwei Hubschrauberträger vom Typ Mistral im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro bestellt. Das erste Kriegsschiff soll noch in diesem Jahr und das zweite 2015 bei der russischen Kriegsmarine den Dienst antreten. Die USA stemmen sich gegen den Deal. Noch Ende August versicherte der französische Präsident Francois Hollande, dass nichts Frankreich davon abhalten könne, die Hubschrauberträger an Russland zu liefern. Doch schon zwei Wochen später drohte er auf Druck aus Washington, den Deal zu stoppen.

Am Dienstag teilte der russische Vizepremier Dmitri Rogosin mit, dass der staatliche Rüstungskonzern Rosoboronexport für den 14. November eine Einladung zur Übergabe des ersten Hubschrauberträgers, der „Wladiwostok“, im französischen Hafen Saint-Nazaire erhalten habe.

Topmanager des Russischen Atom-Konzerns “ TENAM“ in den USA festgenommen

Topmanager des Russischen Atom-Konzerns " TENAM" in den USA festgenommen

Washington 1. November 2014 (Stimme Russlands/IRIB)

Ein Topmanager des russischen Atomkonzerns TENAM, der US-amerikanischen Tochter des Konzerns Tekhsnabexport (Tenex) , ist in den USA verhaftet worden.

Das teilte ein Vertreter der US-Bundespolizei FBI am Freitag in Washington mit. „Ich kann die Verhaftung von TENAM-Chef Wadim Mikerin bestätigen“, sagte er, ohne auf Details einzugehen. Beim TENAM-Sitz bei Washington meldete sich niemand am Telefon. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Bundesland Maryland wird Generaldirektor Mikerin vorgeworfen, von US-Bürgern Bestechungsgelder genommen zu haben. „Für 1, 7 Millionen Dollar sicherte Mikerin drei bereits beschuldigten US-Bürgern Uran-Verträge im Gesamtwert von 33 Millionen Dollar zu. Sollte seine Schuld erwiesen werden, drohen Mikerin bis zu 20 Jahre Haft“, hieß es. Tekhsnabexport ist die Außenhandelssparte des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom und im Ausland unter der Marke Tenex aktiv. Das Unternehmen zählt zu den weltgrößten Exporteuren von Produkten für den Brennstoffkreislauf, darunter von angereichertem Uran.

Festnahme von Atom-Manager in USA: Rosatom vermutet politisches Motiv

STIMME RUSSLANDS Der russische staatliche Atomkonzern Rosatom hält es für möglich, dass die Festnahme des Chefs der Atomfirma Tenam, Wadim Mikerin, in den USA einen politischen Hintergrund hat.

Auf ein politisches Motiv lassen die veröffentlichten Unterlagen schließen, laut denen US-Agenten Mikerin Freiheit angeboten haben sollen, wenn er im Gegenzug mit ihnen gegen Russland zusammenarbeite, sagte ein offizieller Rosatom-Sprecher am Samstag RIA Novosti. „Es ist klar, dass die Agenten Mikerin nicht länger auf freiem Fuß belassen konnten, nachdem ihr Anwerbungsversuch gescheitert war.“ Dem Sprecher zufolge hat Rosatom mehr Informationen zum Mikerin-Fall angefragt. „Wenn es sich um einen Wirtschaftsschaden handelt, so könnten wir helfen zu klären, ob Tenam wegen Handlungen des Firmenchefs wirklich über Marktpreis bezahlt hatte.“

Putin zeichnet Total-Chef de Margerie posthum mit Orden aus

Putin zeichnet Total-Chef de Margerie posthum mit Orden aus

STIMME RUSSLANDS Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Erlass über die Auszeichnung des tödlich verunglückten Total-Chefs Christophe de Margerie posthum mit dem Ehrenorden unterzeichnet.

Mit der Auszeichnung werde de Margeries „großer Beitrag zur Entwicklung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Frankreich“ geehrt, teilte das Presseamt des Kreml am Samstag mit.

Christophe de Margerie, Präsident des französischen Erdölkonzerns Total, war in der Nacht zum 21. Oktober bei einem Flugzeugunfall in Moskau umgekommen. Sein Privatjet rammte beim Start auf dem Flughafen Moskau Wnukowo ein Schneeräumfahrzeug, dessen Fahrer nach vorläufigen Behördenangaben betrunken war. De Margerie sowie die drei Besatzungsmitglieder der Maschine überlebten nicht. Der Total-Präsident hatte in Moskau über Investitionen und ein stärkeres Engagement seines Konzerns in Russland beraten.

Wladimir Martynenko

Anklage gegen fünften Beschuldigten im Fall Falcon-Katastrophe in Wnukowo erhoben

STIMME RUSSLANDS Gegen den Fahrer des Schneeräumfahrzeuges, Wladimir Martynenko, einen der Verdächtigten bei der Falcon-Katastrophe in Wnukowo, wurde Anklage erhoben. Somit ist er der fünfte Angeklagte in diesem Fall, teilte der offizielle Sprecher des Ermittlungskomitees Russlands, Wladimir Markin, mit.

Zuvor waren ähnliche Anklagen gegen vier weitere Beschuldigte in der Strafsache erhoben worden, und zwar gegen den Flugleiter, eine Fluglotsen-Anwärterin, einen Fluglotsen und den führenden Ingenieur des Flugplatzdienstes am Flughafen Wnukowo.

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit