Türkei legt im Grenzgebiet zu Syrien Minen gegen Flüchtlinge aus

USA: IS betreibt Ausbildungslager im Osten Libyens

Die Terror-Organisation Islamischer Staat ist offenbar auch in Nordafrika aktiv. (Quelle: AP/dpa)Die Terror-Organisation Islamischer Staat ist offenbar auch in Nordafrika aktiv. (Quelle: AP/dpa)

Washington 4. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

Ein hohes Militär in den USA hat  von Ausbildungscamps der Terrorgruppe IS im Osten Libyens berichtet.

Afrika-Kommandant der US-Armee, General David Rodriguez, teilte dies am Mittwoch im Pentagon mit. Dort werden zurzeit Hunderte Terroristen ausgebildet. Bislang seien keine Luftschläge gegen den IS in diesen Regionen geplant. Dennoch beobachten die USA die Lage und werden abwarten, ob diese Aktivitäten unvermindert weitergehen. IS-Terroristen wurden zunächst 2012 in Jordanien von der CIA ausgebildet, um die syrische Regierung zu destabilisieren, heute hat die Terrorgruppe weite Teile von Syrien und Irak unter Kontrolle. Rodriguez sagte: Der IS will seine Aktivitäten in Libyen ausweiten.

Libyen: 400 Tote in Bengasi innerhalb eines Monats

Libyen: 400 Tote in Bengasi innerhalb eines Monats

Bengasi 29. November 2014 – (IRIB)

Wie das Nachrichtenportal al-Salbe berichtet, sind nach Informationen aus libyischen Krankenhäusern innerhalb eines Monats in der ostlybischn Stadt Bengasi 399 Menschen bei bewaffneten Auseinandersetzungen ums Leben gekommen.

Außerdem wurden durch die Kämpfe mehr als 10.000 Familien dieser Stadt obdachlos.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRZ) und der Rote halbmond Libyens äußerten am Freitag in einem Statement ihre Besorgnis über die Lage der Zivilibevölkerung.

Human Rights Watch fordert die Türkei zur Räumung der Minen an ihrer Grenze zu Syrien auf

Minenräumer bei der Arbeit an der türkisch-syrischen Grenze. Bild: KeystoneMinenräumer bei der Arbeit an der türkisch-syrischen Grenze. Bild: Keystone

London 4. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat am Mittwoch auf die 2000 syrische Flüchtlinge an der türkischen Grenze hingewiesen und die Türkei zur  Minenräumung an dieser Grenzen aufgefordert.

HRW wirft der Türkei vor, am Grenzübergang in Autos, Zelten und sonstigen provisorischen Behausungen campierende syrische Flüchtlingen vor dem IS durch dort patzierte Minen an der Einreise zu hindern.

Laut Press TV sind schon drei Syrer explodierenden Minen zum Opfer gefallen. neun weitere wurden verletzt.

Laut HRW wurden mindestens 70 Minendetonationen in den vergangenen zwei Monaten in der Grenzregionen zwischen Syrien und der Türkei beobachtet.

Einer der verletzten Menschen nach der Minenexplosion (Bild: sda/ Archivbild) Einer der verletzten Menschen nach der Minenexplosion (Bild: sda/ Archivbild)

fast 500 afghanische Kinder binnen eines Jahres durch Minenexplosionen getötet

Kabul 4. Dezember 2014 (IRIB)

In diesem Jahr 2014 sind in Afghanistan 487 Kinder bei Minenexplosionen ums Leben gekommen.

Die Organisation gegen den Einsatz von Landminen und Streumunition hat in einem Bericht, der heute in afghanischen Medien veröffentlicht wurde, mitgeteilt, dass die Zahl die  Hälfte aller Minenopfer weltweit ist. 2013 kamen insgesamt 2400 Menschen durch Minen ums Leben, davon waren die Hälfte Kinder. Die Statistik der Organisation zeigt, dass in diesem Jahr die Minenopfer unter Kindern zahlenmäßig um 7% gestiegen sind. Nach Afghanistan ist Kolumbien das Land mit den meisten Minenopfern.

Assad: USA und ihre Verbündeten führen Schläge gegen IS-Stellungen nur zum Schein

Assad: USA und ihre Verbündeten führen Schläge gegen IS-Stellungen nur zum Schein

STIMME RUSSLANDS Die Luftschläge, welche die von den USA angeführte Koalition gegen die Stellungen der Terrorgruppe “Islamischer Staat“ in Syrien führt, haben kein Resultat, sagte der syrische Präsident Baschar al-Assad.

„Wir bekämpfen den Terrorismus unabhängig von den Aktivitäten der USA oder der Koalition. Dass die Zahl der Schläge der syrischen Luftstreitkräfte gegen die Stellungen der Terroristen täglich die Zahl der Schläge übersteigt, welche die Koalition unternimmt, mag seltsam scheinen. Wir haben keinerlei Koordinierung. Und man muss verstehen, dass die Luftschläge der Koalition nur zum Schein sind“, sagte al-Assad.

Iranischer General nennt „Islamischen Staat“ Kreatur der CIA

Iranischer General nennt „Islamischen Staat“ Kreatur der CIA

STIMME RUSSLANDS Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), die einen bedeutenden Teil des irakischen Territoriums unter ihrer Kontrolle hält und jetzt auch die Sicherheit der ganzen Welt bedroht, ist laut dem stellvertretenden Stabschef der iranischen Streitkräfte, Brigadegeneral Massoud Dschazayeri, eine Kreatur der CIA.

In einer offiziellen Erklärung von Dschazayeri, die am Donnerstag von iranischen Medien veröffentlicht wurde, heißt es unter anderem: „Während Washington erklärt, es führe einen Kampf gegen den IS, werden uns Dokumente zur Verfügung gestellt, die beweisen, dass diese Gruppierung eine Kreatur der CIA ist.“

„Der Umstand, dass die USA seit Beginn der Bildung ihrer Koalition Waffen und Uniformen an den IS geliefert haben, zeigt einen verlogenen Charakter ihrer Aussagen über den Kampf gegen die Islamisten“, so der Brigadegeneral.

Auf die Rolle von Teheran bei der Bekämpfung der IS-Terrormiliz eingehend, unterstreicht Dschazayeri, dass „der Iran all seine Kräfte aufbietet, um den Terrorismus im Irak im Rahmen der Erfüllung der humanitären Verpflichtungen gegenüber der irakischen Regierung und dem irakischen Volk auszurotten“.

Laut Medienberichten vom September hatte Teheran die Anfrage Washingtons über eine mögliche Zusammenarbeit zur Bekämpfung der IS-Extremisten abgelehnt. Wie die iranischen Behörden damals zu verstehen gaben, sehen sie keine Bereitschaft der USA zu einer Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Terrorgruppe. Die Bemühungen der USA und ihrer Verbündeten würden nicht so sehr „die Wurzeln des Terrorismus“ ausrotten, sondern vielmehr zu einer Spaltung unter den Muslimen führen, hieß es.

Die sunnitische Terrormiliz „Islamischer Staat“, ein Ableger aus dem Al-Qaida-Umfeld, die in Syrien gegen die Regierungskräfte gekämpft und sich den Ruf einer besonders brutalen Bewegung erworben hatte, hat in diesem Sommer in den eroberten Gebieten Syriens und des Irak ein Kalifat ausgerufen. Während der Kampfhandlungen wurden Tausende Zivilisten getötet. Hunderttausende wurden zu Flüchtlingen. Weitere mehrere Tausend Menschen werden als Geiseln festgehalten.

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