Tunesiens Innenminister bezichtigt wohlhabende Araber der Terror-Finanzierung

50 Ärzte in Mossul hingerichtet

50 Ärzte in Mossul hingerichtet

Mossul 1. Dezember 2014 (IRIB/ FarsNews)

Die IS-Terroristen haben in Mossul über 50 Ärzte hingerichtet und ihre Leichen der Gerichtsmedizin übergeben.

Mohammad Chalabi, Mitglied des Logistik-Rrats der Region „Um al-Rabiin in Mossul, gab dies am Sonntag bekannt und fügte hinzu: Berichten zufolge nahmen  die IS-Terroristen in Mossul bei  einer Razzia   50 Ärzte fest. Mit einem Kopfschuss wurden sie  anschließend getötet.

Er fügte hinzu: Der IS blockiert alle Nachrichtenkanäle der Stadt Mossul zu der Außenwelt. Daher sickern nur wenige Nachrichten über die Verbrechen, die diese Gruppe in Mossul anrichtet, durch.

Juni 2014 ist der IS im Irak einmarschiert und begeht dort seitdem schwere Verbrechen.

Zehntausende Familien aus 4 irakischen Provinzen auf der Flucht

Jesidische Flüchtlinge in Fishkhabour an der syrisch-irakischen Grenze (Bild vom 14. August)Jesidische Flüchtlinge in Fishkhabour an der syrisch-irakischen Grenze (Bild vom 14. August)

Bagdad 29. November 2014 (IRIB)

Zehntausende Familien aus vier irakischen Provinzen sind aufgrund der IS-Angriffe auf der Flucht.

Laut einer irakischen Nachrichtenagentur unter Berufung auf den stellvertretenden irakischen Minister für Migration, Asghar al-Musawi, sind 38.917 Familien aus den vier irakischen Provinzen al-Anbar, Niniveh, Salaheddin und Diyala durch die terroristische Angriffe der IS obdachlos geworden. al-Musawi sagte: „Das Migrationsministerium versorgt die Familien mit Lebensmitteln und Erste-Hilfe-Material.“ Er fügte hinzu, dass dieses Ministerium ca. 7 Milliarden Dollar benötige, um alle Flüchtlinge zu versorgen.

Syrische Flüchtlinge stürmen in irakisches Kurdistan

Syrische Flüchtlinge an der Grenze zum Irak.Syrische Flüchtlinge an der Grenze zum Irak.

Bagdad/Kobane 30. November 2014 (Press TV/IRIB)

Rund 2000 kurdische Flüchtlinge sind in letzter Zeit vor IS-Terroristen aus der umstellten Stadt Kobane in Syrien ins irakische Kurdistan geflüchtet.

Sie wurden im Gilwan-Flüchtlingslager, im Westen von Erbil, Zentrum der halbautonomen Kurdenregion im Irak untergebracht. Sie gaben an, keine andere Möglichkeit als die Flucht gehabt zu haben. Ein Flüchtling sagte: Der IS griff sein Dorf an und deshalb war man gezwungen zu fliehen, und somit auch  das Leben der Kinder zu retten. Der IS habe Kobane vollständig zerstört. Eine Frau gab an, die Terroristen haben mit schweren Waffen auf die Menschen geschossen. Nahrung und Medikamente seien ausgegangen, weil die Stadt abgeriegelt sei. Der IS war in den Dörfern und die Türkei hat die Grenzen geschlossen. Ein anderer Flüchtling berichtete, als der IS Kobane erreichte, waren sie gezwungen,  ihr Hab und Gut zu verlassen und in die Türkei zu flüchten, doch dort war die Lage ebenso schlimm. Die Türken schossen mit Tränengas auf sie und zwangen sie, sich wieder hinter die Grenzen zu begeben. Seit Mitte September ist Kobane Schauplatz blutiger Kämpfe zwischen IS-Terroristen und den kurdischen Peschmerga. Die Terroristen haben Teile von Syrien und Irak unter Kontrolle; hier begehen sie Verbrechen gegen die Menschheit.

Demonstrationen gegen Angriff auf Kobani aus der Türkei

Demonstrationen gegen Angriff auf Kobani aus der Türkei

Ankara 1. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

In der türkischen Stadt Suruc sind am Sonntag mehr als 1000 Menschen auf die Straße gegengen, um gegen einen IS-Angriff auf die syrische Grenzstadt Kobani von türkischem Territorium aus zu protestieren.

Die Demonstranten riefen Parolen zur Unterstüzung der Kurden, wurde berichtet. Diese Protestdemonstration fand einen Tag nach dem jüngsten Angriff der IS-Terrorgruppe auf die überwiegend von Kurden bewohnte Stadt statt. Der Angriff hatte am Samstag mit der Detonation eines aus der Türkei kommenden, mit Sprengstoff beladenen Lastwagens direkt am Grenzübergang Mürsitpinar begonnen. Anschließend hätten den Berichten zufolge IS-Kämpfer von türkischer Seite aus die Innenstadt von Kobani mit Granatwerfern beschossen.

Unterdessen forderte der türkische Parlamentsabgeordnete Faysal Sariyildiz von der Demokratischen Volkspartei Ermittlungen bezüglich der Nutzung des türkischen Territoriums durch die Terrorgruppe IS. Er setzte am Sonntag Ministerpräsident Davoutoglu zu schnellen Ermittlungen unter Druck.

Tunesiens Innenminister: Wohlhabende Araber finanzieren den Terror

Tunis  30. November 2014 (IRNA/IRIB)

Tunesiens  Innenminister Lutfi Bin Jadu hat den reichen Arabern  in den arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfes vorgeworfen, die Kosten der Terrorgruppen in ihrem Land zu decken.

Die Terrorgruppen hätten kurz vor der Präsidentenwahl in Tunesien ihre Aktivitäten verstärkt, zitierte „Islam Times“ am Sonntag  Bin Jadu. Die tunesischen Sicherheits- und Militärkräfte konnten 2014,  21 Terroristen töten und nahezu 2700 Terroristen oder Verdächtige festnehmen. 2013 waren über 4000 Menschen aus demselben Grund festgenommen worden, so Bin Jadu weiter.

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