Türkei: YouTube bleibt gesperrt

Nach seinem Wahlerfolg stärker denn je - und umstritten wie immer: der türkische Ministerpräsident Erdogan Nach seinem Wahlerfolg stärker denn je – und umstritten wie immer: der türkische Ministerpräsident Erdogan

6. April 2014 – Athen/Istanbul (dpa/afp/IRIB)

Die Außenminister der 28 EU-Staaten haben die Türkei wegen der Sperrung der Internetdienste von Twitter und YouTube kritisiert.
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sprach nach einem informellen Treffen der Außenminister von „Sorgen“ der EU-Regierungen angesichts der Internetsperren. Die türkische Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Kurznachrichtendienst Twitter zwei Wochen lang sperren lassen und war vom Verfassungsgericht zur Aufhebung der Sperre gezwungen worden. Der Videodienst YouTube war hingegen am Samstag immer noch gesperrt. Ein Gericht in Ankara, das die Blockade zunächst aufgehoben hatte, machte einem Bericht der Zeitung Hürriyet vom Samstag zufolge einen Rückzieher. Die Richter entschieden demnach am späten Freitagabend, dass vor einer Freischaltung zunächst 15 umstrittene Einträge über Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk bei YouTube gelöscht werden müssten. Erst wenn diese bei YouTube nicht mehr abrufbar seien, dürfe der Internetdienst wieder verfügbar sein.
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