Ukraine: OSZE-Militär-Beobachter von Seperatisten festgenommen

Barrikade vor einem Verwaltungsgebäude in der ostukrainischen Stadt Slowjansk. Prorussische Aufständische haben in dem Ort einen Bus mit Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in ihre Gewalt gebracht. Unter den Festgehaltenen sind auch vier Deutsche.Barrikade vor einem Verwaltungsgebäude in der ostukrainischen Stadt Slowjansk.Prorussische Aufständische haben in dem Ort einen Bus mit Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in ihre Gewalt gebracht. Unter den Festgehaltenen sind auch vier Deutsche.

26. April 2014 Kiew/Berlin (dpa/IRIB)

Die prorussischen Aufständischen im Osten der Ukraine haben am Freitag sieben Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unter ihre Kontrolle gebracht.

Unbekannte hätten einen Bus mit den Militärbeobachter an der Zufahrt zur Stadt Slawjansk gestoppt und die Insassen in den örtlichen Sitz der Sondereinsatzkräfte gebracht, teilte das ukrainische Innenministeriummit. Neben den OSZE-Beobachtern seien auch fünf ukrainische Soldaten und der Fahrer des Busses gefangengenommen worden. Der Anführer der Separatisten und selbsternannte Bürgermeister der Stadt, Wjatscheslaw Ponomarew, bezeichnete die festgesetzten Mitarbeiter als „Kriegsgefangene“, wie die Bild-Zeitung online unter Berufung auf ihren Korrespondenten vor Ort berichtet. Außenminister Frank-Walter Steinmeier forderte indes Russland in einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow auf, sich für die Freilassung der in der Ostukraine festgesetzten OSZE-Beobachter einzusetzen. Der Minister habe in dem Telefonat am späten Freitagnachmittag seine Sorge über den Fall geäußert, hieß es aus seinem Umfeld.

Russland wird Schritte für Befreiung der Militärexperten der OSZE-Länder unternehmen

 

Russland wird Schritte für Befreiung der Militärexperten der OSZE-Länder unternehmen

STIMME RUSSLANDS Der ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Andrei Kelin hat am Samstag erklärt, dass Russland für schnellstmögliche Freilassung der Militärexperten der OSZE-Länder plädiert, die laut Meldungen in Slawjansk festgenommen wurden.

„Als OSZE-Mitglied wird Russland alle möglichen Schritte unternehmen, um diese Menschen freizulassen“, sagte Kelin zu Journalisten.

„Wir wissen nicht, was genau passiert ist und wo sie sich derzeit befinden. Aber wir sind – wie andere OSZE-Mitglieder auch – darüber sehr besorgt“, fügte er hinzu.

keine eigentlichen Beobachter sonder Militärbeobachter

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