Ukraine verbietet Gastransit / 150 Überläufer / MH-17-Experten abgereist

Russland wirft Ukraine Verstoß gegen UN-Resolution vor

Russland wirft Ukraine Verstoß gegen UN-Resolution vor

Moskau 9. August 2014 (dpa/IRIB)

Russland hat die Aufhebung der Waffenruhe am Trümmerfeld des malaysischen Passagierflugzeugs als Verstoß gegen eine UN-Resolution kritisiert.

Die Entscheidung der ukrainischen Regierung sei ein «Alarmsignal», teilte das Außenministerium in Moskau am Freitag mit. Die Resolution 2166 verlange, schnell die Kämpfe rund um die Absturzstelle einzustellen, hieß es weiter. Die Regierung in Kiew hatte das Ende der Waffenruhe damit begründet, die internationalen Experten in der Ostukraine zu schützen. Im von prorussischen Separatisten gehaltenen Donezk wurde derweil weiter gekämpft. Der Stadtrat sprach am Abend von Explosionen am Flughafen.

Boeing-Crash: Experten reisen aus der Ukraine ab

Boeing-Crash: Experten reisen aus der Ukraine ab

STIMME RUSSLANDS Am Donnerstag ist eine internationale Expertengruppe, die zur Ermittlung des Boeing-Absturzes im Gebiet Donezk in der Ukraine eingetroffen war, abgereist. Damit wurde „die erste Etappe der Bergung“ beendet, heißt es in einer offiziellen Mitteilung, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Freitag.

Wie eine Quelle allerdings betonte, ist die Ermittlung in eine Sackgasse geraten. Experten ist es nicht gelungen, die Wrackteile des Flugzeuges zu sammeln und zu untersuchen. Ohne dieses Verfahren ist es kaum möglich, die Version über einen Raketenbeschuss des Flugzeuges zu beweisen.

„Die Teilnehmer der internationalen Kommission, Experten aus den Niederlanden, Malaysia, Australien, den USA, der Ukraine, Russland und anderen Ländern verbrachten rund zwei Wochen in Kiew“, so die Quelle. Die Reisen zum Absturzort wurden aus Sicherheitsgründen mehrmals verschoben. Experten wollten nicht mehr an den sinnlosen Sitzungen teilnehmen und beschlossen, in die Heimat zurückkehren. Am Donnerstag wurde der Beschluss gefasst, dass die Kommission aus der Ukraine abreist. Wie es in einer offiziellen Mitteilung heißt, wurde die „erste Etappe“ beendet. Wann die zweite Etappe beginnt, wurde nicht präzisiert.

Laut dem russischen Experten sollten die Kommissionsmitglieder nicht den Schwerpunkt auf das Auswerten von Flugschreiberdaten legen, die nur wenige Informationen boten. Falls die Boeing tatsächlich von einer Rakete vernichtet worden sei, hätten die Piloten dies kaum kommentieren können.

Der Flugschreiber könnte theoretisch auf einen Raketenbeschuss hinweisen. So nahm das Bordschreibgerät der 2001 von der ukrainischen Rakete über dem Schwarzen Meer abgeschossenen Tu-154 den Schrei des Piloten auf – „Wo getroffen?“. Doch die ukrainische S-200-Rakete explodierte hinter dem Flugzeug, rund 15 Meter von ihm entfernt. Das Flugzeug begann vom Heck zu zerfallen. Insofern hatte der Pilot noch kurz Zeit, etwas zu schreien.

Am Wichtigsten seien für die Ermittlung die Wrackteile und die Rekonstruktion der Flugzeugkonturen auf dem Boden, so der Experte. Damit könnten das Zentrum der Explosion und der Waffentyp bestimmt werden.

Doch auch wenn es bewiesen werden sollte, dass das Flugzeug abgeschossen wurde, könne die Kommission mit den vorhandenen Angaben kaum feststellen, wer für die Tragödie verantwortlich sei. Bislang habe keine der Seiten objektive Daten zur eventuellen Flugbahn der Rakete vorgelegt, so der Experte. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Weißes Haus: USA gegen russische Friedenskräfte in der Ukraine

Weißes Haus: USA gegen russische Friedenskräfte in der Ukraine

STIMME RUSSLANDS Die USA sind laut Josh Earnest, dem Sprecher des Weißen Hauses, dagegen, dass Russland eine Friedensmission in der Ukraine – etwa für die Bewachung der Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeuges – unternimmt.

„Wir sind über russische Erklärungen beunruhigt, die davon zeugen, dass Russland Leute schicken könnte, die es als Friedenskräfte bezeichnet, um die Absturzstelle zu bewachen“, so Earnest.

„Uns beunruhigt sehr, wenn wir Diskussionen über russische Friedenskräfte hören, die in die Ukraine geschickt werden könnten. Diese Erklärungen destabilisieren die Situation und schaden der Sache. Jeder Schritt dieser Art wird verurteilt. Das Ergebnis werden weitere Wirtschaftssanktionen und politische Isolation sein“, fügte der Sprecher des Weißen Hauses hinzu.

Er wiederholte auch die Anschuldigungen, Russland liefere Waffen an die Volkswehr im Osten der Ukraine und beschieße das ukrainische Territorium. Moskau weist diese Anschuldigungen kategorisch zurück. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Donezk ist vollständig eingekesselt

Donezk ist vollständig eingekesselt

STIMME RUSSLANDS In den Morgenstunden des Samstags haben ukrainische Kräfte der Staatsgewalt die Stadt Krassnyj Lutsch, Gebiet Lugansk, eingenommen, wodurch Donezk und Gorlowka in eine Einkreisung geraten sind.

Die Stadt Krassnyj Lutsch liegt an der Trasse aus Donezk in Richtung des Gebiets Lugansk und Russlands.

Fünf Personen beim Beschuss von Gorlowka umgekommen / Kirchen beschossen

Archivfoto. Gorlowka nach einem Artilleriebeschuss

STIMME RUSSLANDS Mindestens fünf Zivilisten sind umgekommen und zehn weitere wurden verletzt durch einen Artilleriebeschuss von Gorlowka, Gebiet Donezk. Das wird auf der Site des Stadtrates mitgeteilt.

Zuvor war die Mariä Verkündigungs-Kathedrale in Gorlowka von Granaten getroffen und brannte nieder. Dabei wurde niemand betroffen.

Die Kathedrale wurde zur zweiten Kirche, die durch Artillerie der ukrainischen Kräfte der Staatsgewalt in Mitleidenschaft gezogen wurde. Am Vorabend hatte die ukrainische Artillerie die orthodoxe Kirche zur Ehren der Ikone der Gottesmutter im Zentrum von Lugansk beschossen. Das Gebäude wurde ernsthaft beschädigt.

Donezk unterliegt seit Morgenstunden dem Artilleriebeschuss

Donezk unterliegt seit Morgenstunden dem Artilleriebeschuss

STIMME RUSSLANDS In Donezk sind seit den frühen Morgenstunden Geschosseinschläge zu vernehmen, die Stadt wird von der Artillerie beschossen, wird auf der Site des Stadtrates mitgeteilt.

„Der Morgen hat für viele Einwohner von Donezk um 5.00 Uhr (örtlicher Zeit) begonnen. Die Stadt wurde durch Salven aus schweren Geschützen geweckt. Bereits eine Stunde später, um 6.00 Uhr wurde der Stadtbezirk Kiewski vom Artilleriebeschuss betroffen. Direkteinschläge in Wohnhäuser liegen nicht vor“, heißt es in der Mitteilung.

Es wird präzisiert, dass die Situation in der Stadt gespannt bleibe, doch alle Systeme der Lebenssicherung der Stadt funktionieren weiter etatmäßig.

OSZE fixiert Zerstörungen und Opfer nach Beschuss von Donezk

OSZE fixiert Zerstörungen und Opfer nach Beschuss von Donezk

STIMME RUSSLANDS Eine Mission von OSZE-Beobachtern in der Ukraine hat die Folgen eines Beschusses von Donezk am Donnerstag registriert.

In einer Mitteilung der Mission werden zwei Wohnblöcke im Stadtkern von Donezk erwähnt, deren Wände an einigen Stellen durchschlagen wurden. In einigen Stockwerken dieser Häuser gingen die Fensterscheiben zu Bruch. An einem Haus sind Schrapnell-Spuren zu sehen.

Beobachter teilten auch mit, dass sich 200 Meter von den beschädigten Häusern entfernt ein Krankenhaus befindet, dessen zweites Stockwerk bei dem Beschuss völlig vernichtet wurde. Laut Aussagen von Ärzten kam dabei ein ziviler Einwohner ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.

Zuvor hatte der Pressedienst der Donezker Gebietsadministration unter Hinweis auf Angaben des Departements für Gesundheitswesen mitgeteilt, dass am Donnerstag bei dem Beschuss in Donezk vier Zivilisten getötet und weitere 18 verletzt wurden. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Donezker Republikchef Borodaj tritt zurück

Alexander Borodaj

STIMME RUSSLANDS Der Regierungschef der selbsternannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine, Alexander Borodaj, tritt nach eigenen Angaben zurück.

„Ich werde vom gebürtigen Donezker Alexander Sachartschenko abgelöst“, sagte Borodaj am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Donezk.

„Ich war als ein Krisenmanager gekommen… In den vergangenen Monaten wurde vieles getan, die Donezker Volksrepublik konnte sich als ein Staat etablieren. Jetzt trete ich das Amt an einen angesehenen Feldkommandeur, meinen Freund Alexander Sachartschenko ab“, sagte Borodaj. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Stadtverwaltung von Lugansk: Die Situation in der Stadt ist kritisch

Stadtverwaltung von Lugansk: Die Situation in der Stadt ist kritisch

STIMME RUSSLANDS Nach dem Stand von Morgenstunden des Samstag bleibt die Situation in Lugansk kritisch. Den siebenten Tag lang hat die Stadt keinen Strom, kein Wasser, die mobile und die stationäre Kommunikation funktionieren nicht, heißt es auf der Site der Stadtverwaltung.

Nach Mitteilungen von dortigen Einwohnern dauerten auf dem Territorium der Stadt bewaffnete Zusammenstöße und Beschusse von Stadtbezirken fort. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, es funktionierten nur einige Apotheken. Ungeachtet der fehlenden Elektroenergieversorgung wird in Lugansk Brot weiterhin gebacken. Die Treibstoffvorräte sind erschöpft, neue Lieferungen bleiben aus. Darüber hinaus bleiben die Banken geschlossen, so dass Renten, Löhne und Gehälter sowie soziale Zahlungen nicht ausgezahlt werden.

150 ukrainische Militärs haben sich den Volksmilizen angeschlossen

150 ukrainische Militärs haben sich den Volksmilizen angeschlossen

STIMME RUSSLANDS 150 ukrainische Militärs, die auf das Russlands Territorium gewechselt sind, haben um die Aufnahme in die Volkswehr ersucht. Das erklärte der neue Premier der im Osten der Ukraine proklamierten „Volksrepublik Donezk“ (VRD), Alexander Sachartschenko.

Er teilte ferner mit, dass Angehörige der Volkswehr voni den eingekesselten Militärs 19 „Grad“-Anlagen sowie eine Vielzahl von Panzern und Schützenpanzerwagen erbeutet haben.

In der Nacht zum Montag hatten mehr als 400 ukrainische Armeeangehörige, die von der Volkswehr eingekesselt worden waren, in das Gebiet Rostow übergetreten. Der Großteil von ihnen wurde später zurück in die Ukraine geschickt.

Russland nimmt ukrainische Offiziere wegen Verdachts auf Zivilisten-Mord fest

Russland nimmt ukrainische Offiziere wegen Verdachts auf Zivilisten-Mord fest

STIMME RUSSLANDS Die russischen Behörden haben fünf ukrainische Offiziere wegen Verdachts auf Verbrechen gegen Zivilisten festgenommen. Die Offiziere, die am Montag gemeinsam mit weiteren 433 ukrainischen Soldaten nach Russland geflüchtet sind, werden unter anderem des Einsatzes international geächteter Waffen verdächtigt.

Zwei Bataillonsführer, ein stellvertretender Bataillonsführer, ein Kompaniechef und ein Stabsoffizier aus der 72. Panzergrenadier-Brigade der ukrainischen Streitkräfte seien festgesetzt worden, bestätigte Wladimir Markin, Sprecher des russischen Ermittlungskomitees, am Freitag. Die Ermittler haben, so Markin, Beweise dafür, dass die 72. Brigade vom 18. Juli bis 3. August die Städte Krasnopartisansk und Krasnodon im Gebiet Lugansk mit zielungenauen Waffen beschossen und mindestens zehn Zivilisten getötet sowie mehr als 20 Wohnhäuser und Infrastrukturanlagen zerstört habe. Die Verdächtigen bestreiten, die Waffen gegen Zivilisten eingesetzt zu haben.

Zudem werde geprüft, ob die festgesetzten ukrainischen Offiziere am Einsatz derverbotenen Phosphormunition und an den Angriffen auf russisches Gebiet beteiligt waren, sagte Markin weiter. Die Ermittler haben vor Gericht einen Haftbefehl gegen die ukrainischen Armeeangehörigen beantragt.

In der Nacht zum Montag waren 438 ukrainischen Soldaten vor den Kämpfen in ihrer Heimat auf russisches Territorium geflohen. Die meisten von ihnen wurden mit Nahrung versorgt und in den vergangenen Tagen zurück in die Ukraine geschickt. Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin teilte am Freitag mit, dass sich die fünf Soldaten noch immer auf russischem Territorium aufhalten. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Human Rights Watch: Der Osten der Ukraine ist zu einer Journalistenfalle geworden

Human Rights Watch: Der Osten der Ukraine ist zu einer Journalistenfalle geworden

STIMME RUSSLANDS Der durch den Konflikt erfasste Osten der Ukraine sei zu einer Falle für Journalisten geworden, erklärte der Programmdirektor des Moskauer Büros von Human Rights Watch, Tatiana Lokscina, zur Informationsagentur „Rossiya Segodnya“, als die die Information über den vermissten Fotokorrespondenten der Agentur, Andrej Stenin, kommentierte.

Stenin, der in Donezk, Slawjansk und anderen Städten im Osten der Ukraine gearbeitet hat, nimmt seit dem 5. August keine Verbindung auf. Am Freitag erzählte eine informierte Quelle im Osten der Ukraine der Agentur „Rossiya Segondnya“, dass Stenin von ukrainischen Kräften der Staatsgewalt gefasst worden sei und sich nach vorläufigen Informationen im Sicherheitsdienst der Ukraine in Saporoschje befindet.

Kiew will mit Sanktionen Modernisierung der russischen Armee verhindern & verbietet Gas- & Öl-Transit nach Europa

Kiew möchte mit seinen Sanktionen Modernisierung der russischen Armee verhindern

STIMME RUSSLANDS Die Sanktionen, die die Ukraine gegen Russland verhängen will, sollen laut dem ukrainischen Regierungschef Arsenij Jazenjuk die Modernisierungspläne der russischen Armee durchkreuzen.

Die ukrainische Regierung würde „zusätzliche Sanktionen verhängen, die dem Aggressorland Russland die Möglichkeit nehmen werden, seine Streitkräfte zu modernisieren“, sagte Jazenjuk am Freitag in Kiew. Er erinnerte daran, dass der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat schon im vergangenen Monat der heimischen Industrie jede militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland untersagt habe. Jazenjuk hatte zuvor mitgeteilt, dass seine Regierung 26 Strafmaßnahmen gegen Russland konzipiert habe, die unter anderen auch einen völligen Stopp des Erdöl- und Erdgastransits nach Westeuropa beinhalten.

Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine hatten sich nach dem Februar-Umsturz in Kiew verschlechtert. Nach dem Umsturz schickte die neue ukrainische Regierung Truppen in östliche Regionen des Landes, die den Machtwechsel nicht anerkannt hatten. Kiew wirft Moskau vor, die Regimegegner in den Protestregionen Donezk und Lugansk zu unterstützen. Moskau weist den Vorwurf zurück und fordert von Kiew ein Ende des Militäreinsatzes. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

USA, Litauen und Australien verhindern UN-Resolution

Russland macht USA, Litauen und Australien mitverantwortlich für Blutvergießen in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Das russische Außenministerium hat die Länder, die die Erklärung Russlands zur Unterstützung einer Waffenruhe in dem Gebiet um die MH17-Absturzstelle abgelehnt hatten, für das fortgesetzte Blutvergießen in der Ukraine verantwortlich gemacht.

Der UN-Sicherheitsrat hatte am Donnerstag die Erklärung Russlands zur Unterstützung einer Feuerpause im Raum des Absturzes der malaysischen Boeing-Maschine blockiert. Die USA, Litauen und Australien forderten, an dem Erklärungsentwurf etliche Änderungen vorzunehmen, die Anschuldigungen gegen die Aufständischen in der Ostukraine enthalten würden.

„Wir heben hervor, dass die Verantwortung für das andauernde Blutvergießen im Südosten der Ukraine auch auf diesen Staaten lastet, solange sie ihre Kundschaft in Kiew weiter begünstigen“, heißt es in einem Kommentar des russischen Außenministeriums. „Die ganze Heuchelei dieser Ländergruppe ist erneut ans Licht gekommen“, wird unterstrichen. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

Eine solche Transportmaschine vom Typ Hercules der kanadischen Luftwaffe befindet sich mit militärischem Hilfsgerät auf dem Weg in die Ukraine. (Foto: defenseindustrydaily)Eine solche Transportmaschine vom Typ Hercules der kanadischen Luftwaffe befindet sich mit militärischem Hilfsgerät auf dem Weg in die Ukraine. (Foto: defenseindustrydaily)

Nato greift in Ukraine ein: Kanada liefert Militär-Gerät gegen die Russen

Der kanadische Premier Stephen Harper hat die erste offizielle Nato-Mission in der Ukraine bekanntgegeben: Kanada werde eine Hercules-Transportmaschine in die Ukraine entsenden, um die Ukraine gegen die „Aggression“ Russlands in der Ukraine zu unterstützen. Die Kanadier liefern zunächst nur militärisches Hilfsgerät und keine Waffen in die Ukraine.

Der kanadische Premier Stephen Harper teilte am Donnerstag mit, dass sein Land eine erste Lieferung von militärischem Gerät in die Ukraine auf den Weg bringen werde.

In einem Statement teilt Harper mit, dass Kanada die Sicherheit der Ukraine gegen die militärische “Aggression” gewährleisten wollen. Es ist die erste direkte militärische Handlung der Nato in der Ukraine. Sie sei “Kanadas Antwort auf die russische Expansion und den Militär-Einsatz in der Ost-Ukraine”.

Der Premier kündigte an, dass noch am Donnerstag eine CC-130J Hercules vom kanadischen Luftwaffenstützpunkt Trenton in die Ukraine fliegen werde.

Die kanadische Lieferung werde “Helme, kugelsichere Westen, Gesichtsschutz, Erste-Hilfe-Material, Zelte und Schlafsäcke” umfassen.

Kanada wollen mit seinem Engagement zur Verteidigung der Werte des Westens beitragen und helfen, die russischen Aggressionen und Provokationen zu beenden. Man wolle zur Erhaltung einer friedlichen Welt beitragen, sagte Harper.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen traf am Donnerstag in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zusammen. Die Nato will die ukrainische Armee auch finanziell unterstützen. Für die Flüchtlinge im Osten des Landes sind dagegen nur lächerlich geringe Mittel vorhanden. (Foto: dpa)Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen traf am Donnerstag in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zusammen. Die Nato will die ukrainische Armee auch finanziell unterstützen. Für die Flüchtlinge im Osten des Landes sind dagegen nur lächerlich geringe Mittel vorhanden. (Foto: dpa)
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