Ukraine: Waffenruhe gebrochen – Angriff auf russisches Teritorium

Trotz der Waffenstillstandes: Gefechte in der Ukraine werden fortgesetzt

Trotz der Waffenstillstandes: Gefechte in der Ukraine werden fortgesetzt

21. Juni 2014 – © Foto: RIA Novosti/President of the Ukraine Press-S

STIMME RUSSLANDS Trotz der vom ukrainischen Präsidenten Poroschenko unterzeichneten einseitigen Waffenruhe werden aus dem Südosten des Landes neue Zusammenstöße vermeldet.

So soll das ukrainische Militär in der Nacht zum Samstag erneut die Stadt Slawjansk und ihre Vorstadt Semjonowka unter Artillerie-Beschuss genommen haben. In der Nähe des russisch-ukrainischen Grenzüberganges bei Uspenka werde nach Angaben der Einheimischen ein Gefecht geführt.

Vorher haben sich mehr als 80 ukrainische Grenzsoldaten über den Grenzübergang Izwarino – Donezk vor einer Attacke der Regierungsgegner nach Russland gerettet. Zwei von ihnen wurden verletzt. Man habe ihnen alle notwendige ärztliche Hilfe geleistet, sagte der Chef des Grenzdezernats bei dem Föderalen Sicherheitsdienst im Gebiet Rostow, Wassili Malajew.

Angriff auf russischen Grenzposten

Nach Beschuss der Grenzübergangsstelle: Moskau verlangt von Kiew eine Untersuchung

21. Juni 2014 – © Foto: RIA Novosti/Alexander Mazurkevich

STIMME RUSSLANDS Das Außenministerium der Russischen Föderation äußerte seinen Protest im Zusammenhang mit dem Beschuss der russischen Grenzübergangstelle Nowoschachtinsk (Gebiet Rostow) von der Ukraine aus.

Moskau forderte eine „dringende und unverzügliche Untersuchung aller Umstände dieses Verbrechens, welches elementare Normen und Grundsätze des Völkerrechts verletzt“.

Im Außenamt wurde der Zwischenfall als „direkte Provokation“ bezeichnet, deren „Ziel darin besteht, die Umsetzung der Genfer Vereinbarungen über die baldigste Deeskalation des innerukrainischen Konfliktes nicht zuzulassen“.

Am Freitag wurden durch einen Granatwerferbeschuss der Grenzübergangsstelle Gebäude, Anlagen und Verbindungsleitungen zerstört. Verunglückte unter der Zivilbevölkerung gibt es keine. Ein Mitarbeiter des Zollpostens wurde verwundet. Er steht außer Lebensgefahr.

Poroschenko ruft Waffenruhe aus

Poroschenko befiel Feuereinstellung

20. Juni 2014 – Foto: RIA Novosti/Michail Woskresenski

STIMME RUSSLANDS Der Präsident der Ukraine, Pjotr Poroschenko, hat befohlen, die Kampfhandlungen der ukrainischen Kräfte der Staatsgewalt ab dem heutigen Tag und bis zum 27. Juni einzustellen. Das erklärte er während seiner Aussprache mit Einwohnern der Stadt Swjatogorsk im Gebiet Donezk.

Den Worten des ukrainischen Leaders zufolge, werde dies „getan, damit die Terroristen die Waffen strecken können“. Widrigenfalls hat er versprochen, sie zu vernichten.

Zuvor hatte Poroschenko erklärt, dass er einen Friedensplan für die Regulierung der Situation im Osten der Ukraine vorbereitet hätte. Er führte aus, dass er einen Befehl über die Feuereinstellung erteilen und eine Amnestie bekannt geben würde, und den lokalen Volkswehrangehörigen würde er die Möglichkeit bieten, die Waffen zu strecken und die Ukraine zu verlassen.

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