ukrainische NATO-Junta zerbombt gezielt Krankenhäuser & soziale Strukturen

Moskau zu angeblicher Verlegung russischer Militärs in Ukraine: Purer Unsinn

Das russische Verteidigungsministerium hat die von Kiew verbreiteten Informationen über eine Verlegung russischer Militärs in die Ukraine als „puren Unsinn“ zurückgewiesen.

Bataillon der russischen Streitkräfte

© Said Gutsiev – Kiew spricht wieder von „Invasion“ Russlands – Donezk dementiert

Wie der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, am Dienstag in Moskau sagte, spotten die besagten Berichte jeder Kritik.Der Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung (SNBO) der Ukraine hatte am Montag mitgeteilt, dass zwei “taktische Bataillonsgruppen“ der russischen Streitkräfte die russisch-ukrainische Grenze überschritten hätten.

„Die am Montag von Kiew verbreiteten Äußerungen, laut denen Einheiten der russischen Streitkräfte über die russisch-ukrainische Grenze verlegt worden seien, spotten jeder Kritik. Das ist purer Unsinn“, so Konaschenkow.

Exklusiv RT Ruptly Video: Granantenangriff verwüstet Krankenhaus in Donezk

Quelle: Ruptly

19. Januar 2015 RT deutsch – Bild-Quelle: Ruptly

Ein öffentliches Krankenhaus wurde am Montag von der ukrainischen Armee mit schwerer Artillerie angegriffen, dabei starben ein Kardiologe und eine weibliche Patientin. Gegenüber RT äußerte sich eine traumatisierte Patientin, dass sie sich mit der Ukraine identifiziert, aber nicht länger mit Personen zusammen leben will, die bewusst Krankenhäuser beschießen.

Amnesty International wirft Ukraine „wahllosen Beschuss von Wohngebieten“ vor

Quelle: RT

20. Januar 2015 RT deutsch

RT-Reporter Roman Kosarew berichtet über die anhaltenden Kämpfe um Donezk. Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei dem gestern beschossenen Krankenhaus, um ein Kinderkrankenhaus, mitten im Zentrum der Stadt. Amnesty International forderte derweil die ukrainische Armee auf, „den wahllosen Beschuss von Wohngebieten“ einzustellen. Gleichzeitig rief die Organisation auch die Donzeker-Selbstverteidungskräfte auf, keine Operation aus Wohngebieten heraus zu starten.

Gleichzeitig läuft eine neue Mobilisierungswelle. Bis zu 100.000 Männer und Frauen bis zu 60 Jahren sollen die ukrainische Armee verstärken. Bei nicht Befolgung drohen fünf Jahre Haft.

Donezk unter massivem Feuer ukrainischer Militärs
Ukrainisches Militär

Die ukrainischen Militärkräfte haben am Montag das Territorium der „Volksrepublik Donezk“ (DVR) 37 Mal unter Beschuss genommen, wie die Donezker Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Verteidigungsministerium der selbsterklärten Republik meldet.

Eskalation im Donbass

© AP Photo/ Manu Brabo – Donezk. Schwerste Angriffe der ukrainischen Armee überhaupt

Es seien dabei vier Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden, heißt es.Kiew hatte am Sonntag den Beschuss von Donezk verstärkt und offiziell bekanntgegeben, dass die Militärkräfte im Flughafen der Stadt eine massive Sonderoperation durchführen. Bei den schweren Kämpfen wurden Wohnhäuser, Versorgungsleitungen und Infrastrukturobjekte beschädigt.

Donezker Flughafen

© Sputnik/ Guennady Dubovoi – Kiew: Flughafen Donezk laut Minsker Abkommen unter ukrainischer Kontrolle

Wie der stellvertretende russische Außenminister Grigori Karassin in einem Interview für RIA Novosti sagte, werden die schlimmsten Befürchtungen über die Absicht Kiews, eine Lösung in Donbass durch Gewalt zu erreichen, durch die Ereignisse der letzten Tage in der Ukraine bestätigt.Das Oberhaupt der „Volksrepublik Donezk“, Alexander Sachartschenko, hat Kiew am Montag beschuldigt, den Waffenstillstand gebrochen und Donezk angegriffen zu haben. Sachartschenko rief die OSZE auf, die ukrainischen Behörden zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zu zwingen.

RT Ruptly Exklusiv-Video: Zerstörte Wohngebäude nach Beschuss durch ukrainische Armee

Donezk_Wohnhaus20. Januar 2015 RT deutsch

Das Wohnviertel Kirowsky in Donezk wurde Opfer des Artilleriebeschusses durch die ukrainische Armee. RT zeigt die umfassenden Schäden. Mitten im ukrainischen Winter stehen zudem viele Bewohner von Donezk ohne Heizung und Elektrizität, da auch diese Infrastruktur durch Granatenangriffe zerstört oder beschädigt wurde.

Ist Poroschenko ein Kämpfer für westliche Werte?

Kiews Truppen zerstören die Infrastruktur im Donbass, dazu zählen neben Wasser- und Fernwärmeleitungen in der Millionenstadt Donezk auch Krankenhäuser. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verteidigt das brutale Vorgehen, bewaffnet 50.000 Mann bei einer Teilmobilmachung.

Im noblen Schweizer Bergort Davos kommt in dieser Woche das „Who is who“ von Politik und Unternehmen zum Weltwirtschaftsforum zusammen. Mehr als 300 Spitzenpolitiker und 1.500 Konzernlenker aus aller Welt werden bei dem elitären Stelldichein erwartet.

Der ukrainische Präsident und Oligarch Petro Poroschenko zählt zu beiden Kategorien. Vor seiner Abreise in die Schweiz hat er den Krieg im Osten seines Landes eskalieren lassen. Die Millionenstadt Donezk wird von der ukrainischen Armee so schwer bombardiert wie seit langem nicht mehr. Beim Beschuss eines Krankenhauses wurde ein Arzt getötet. „Immer mehr Menschen flüchten in Keller oder provisorische Bunker. Geschossen wird mit Grad-Raketen und Artillerie“, heißt es in einem Feature des ARD-Hörfunks.

50.000 Ukrainer sind in einer ersten Mobilmachungsrunde zu den Waffen gerufen. Der Präsident will den Konflikt militärisch lösen. Einen neuen Deeskalationsvorschlag Moskaus hat der Kiewer Regent in den Wind geschlagen. Wieder einmal. „Massives Feuer auf alle bekannten Positionen der Separatisten“, lautet stattdessen Poroschenkos Order. Getroffen werden Wohngebiete.

Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko

© AP Photo/ Ronald Zak – Politologe: Poroschenko hat keine Machthebel mehr

Der prowestliche Staatschef will „nicht einen Fetzen ukrainischer Erde“ Preis geben, den Donbass zurückerobern und „dort das Ukrainertum erneuern“, meldet „Spiegel online“ in einem euphorischen Artikel über die „neuen Helden“ der Ukraine, die „Cyborgs“. Gemeint ist eine Einheit von Kämpfern, „die sich festkrallen – an vorderster Front, nahe der Rebellenhochburg Donezk. Seit Monaten verteidigen sie den Flughafen der Stadt. Sie sind seit Mai nahezu eingekesselt, wehren aber Angriff um Angriff der ostukrainischen Rebellen ab.“ Und weiter: „Der Durchhaltewille der „Cyborgs“ inspiriert viele Ukrainer, verdrängt auch die Bilder der ukrainischen Militärkolonnen, die zu Beginn des Konflikts zum Feind überliefen. Die großen TV-Kanäle senden Videobotschaften der Männer. Es gibt Kalender zu kaufen mit Porträts der Frontkämpfer, mit dem Erlös sollen die Truppen unterstützt werden.“Präsident Poroschenko habe bislang „selten zu markigen Parolen gegriffen“, kolportiert „Spiegel online“ weiter. Die „kriegerische Rhetorik“ habe er seinem Premierminister Arseni Jazenjuk überlassen. „Aber der Druck auf den Staatschef ist in den vergangenen Wochen gestiegen. Jazenjuk hat sich nach den Parlamentswahlen aufgeschwungen zum neuen starken Mann in Kiew. Präsident Poroschenko scheint nun auf den Kurs der Hardliner einzuschwenken.“Tatsächlich ist der ukrainische Staatschef von Anfang an verantwortlich für die Kriegführung, kriegerische Rhetorik hin oder her. Auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum stilisiert er sich zum „Kämpfer für westliche Werte“, wie die „NZZ“ einen Artikel über Poroschenkos Zwischenstopp in Zürich überschreibt. Er sei ein Präsident des Friedens und nicht des Krieges und kämpfe für Werte wie Freiheit, Demokratie und Toleranz, bekundet der Gast beim Vortrag im Europa-Institut an der Universität Zürich. Der Schweizer Bundesrat und Außenminister Didier Burkhalter will da nicht widersprechen, er gibt sich diplomatisch korrekt „besorgt über die neuesten Entwicklungen in der Ukraine“ („NZZ“). Im weiteren gibt es Rückendeckung für Poroschenko – was immerhin zu Zwischenrufen im Publikum führt.

Eskalation im Donbass

© AP Photo/ Manu Brabo – Donezk. Schwerste Angriffe der ukrainischen Armee überhaupt

In der Ostukraine droht ein großer Krieg, warnt Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag. „Die Regierung der Ukraine betreibt eine Verstärkung der Kriegsführung rund um Donezk. Die ukrainische Armee wird mit neuen, vorwiegend von den USA gelieferten Waffen ausgerüstet. Darüber hinaus sind Spezialtruppen, wie die rechtslastigen Freiwilligenbataillone im Einsatz. Dieses militärische Vorgehen der Ukraine soll nicht nur die Aufständischen, sondern vor allem Russland zu militärischen Gegenaktionen provozieren. Ein großer Krieg an der russisch-ukrainischen Grenze muss mit aller Kraft verhindert werden.“ Gehört wird einer wie Gehrcke in den Mainstream-Medien des Landes nicht.Schon gar nicht, wenn die Hauptkritik Washington adressiert: „Präsident Barack Obama und die US-Administration befeuern auch mit Waffenlieferungen ein aggressives Vorgehen der ukrainischen Regierung. Die USA möchten, dass die Ukraine zu einem Frontstaat zwischen Russland und dem Westen wird, um ihre geostrategischen Interessen in Europa durchzusetzen und eine Entspannung zwischen der EU und Russland zu verhindern. Zwei Züge, militärisch schwer bewaffnet, rasen aufeinander zu.“Wie werden die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos auf den zum Krieg entschlossenen „Erneuerer des Ukrainertums“ reagieren? Wer sagt Poroschenko, dass das Bombardieren von Krankenhäusern, Kindergärten und Wohnhäusern nichts mit „Freiheit, Frieden und Toleranz“ zu tun hat? Obliegt es wieder allein Russlands Außenminister Sergej Lawrow, dem Kiewer Kriegspräsidenten Paroli zu bieten – oder geht auch der ein oder andere Wirtschaftsführer auf Distanz zum antirussischen Konfrontationskurs? Auf Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Frankreichs Präsident Francois Hollande kann man ja nicht hoffen.

Trotz Rubel-Krise: Russland baut Auslandsschulden ab

Rubel-KriseBild: © Fotolia/ lite –

Trotz der Wirtschaftsprobleme hat Russland seine Auslandsschulden im vergangenen Jahr um 17,7 Prozent abbauen können.

Russen glauben an Rubel

© Fotolia/ Alexey Belikov – Trotz Wertverlust: Russen glauben an Rubel

Wie die Zentralbank in Moskau am Dienstag mitteilte, schrumpfte die Verschuldung von 728,86 Milliarden US-Dollar am 1. Januar 2014 auf 599,5 Milliarden Dollar am 1. Januar 2015. Etwa 171,1 Milliarden Dollar Auslandsschulden entfallen auf Banken, weitere knapp 376,5 Milliarden Dollar auf andere Wirtschaftsbranchen. Die Auslandschulden der Zentralbank betragen aktuell etwa 10,4 Milliarden US-Dollar; die Schulden anderer Behörden 41,5 Milliarden Dollar.Der Ölpreis, der seit Sommer um mehr als die Hälfte gefallen ist, hat den russischen Rubel auf Talfahrt geschickt. Von Januar bis Dezember 2014 verlor die russische Nationalwährung mehr als 41 Prozent zum US-Dollar und 34 Prozent zum Euro. Präsident Wladimir Putin sagte im Dezember, er rechne damit, dass die Krise in höchstens zwei Jahren vorbei sei.
Russischer Auftragsmörder in Wien gefasst: „Alle Rekorde gebrochen“
Russischer Auftragsmörder in Wien gefasst: „Alle Rekorde gebrochen“

Sputnik © Foto: Nomad_Soul

Wegen zahlreicher Auftragsmorde gilt der jetzt in Wien verhaftete Aslan Gagijew als einer der meistgesuchten Verbrecher in Russland. Seine kriminelle Gruppe tötete ranghohe Beamte, Polizisten und Großunternehmer. Dabei agierten die Täter laut russischen Ermittlern „wie richtige Spione“.

Die Tageszeitung „Kommersant“ schreibt am Dienstag, die von Gagijew gegründete kriminelle Gruppe habe Dutzende Morde begangen und damit „alle russischen Rekorde“ gebrochen. Nach Angaben der Ermittler gehe es um mindestens 56 Todesfälle. Gagijew alias Dschako sei „wohl der meistgesuchte Verbrecher in Russland“. Er habe nicht nur Mordaufträge an seine Komplizen gegeben, sondern auch persönlich mehrere Menschen erschossen.

Wie die russische Ermittlungsbehörde mitteilte, sitzen 15 Mitglieder der kriminellen Gruppe derzeit in U-Haft. Einige weitere wurden bereits zu langen Haftstrafen verurteilt. Nach 13 mutmaßlichen Tätern wird gefahndet.

Die Gruppe hatte zunächst in der russischen Teilrepublik Nordossetien (Nordkaukasus) agiert. Insbesondere im Jahr 2008 machten mehrere Morde Schlagzeilen. Damals wurden der Leiter der regionalen Kriminalpolizei, der Vizechef der regionalen Verwaltung und der Bürgermeister der republikanischen Hauptstadt Wladikawkas getötet.

Bei einer massiven Razzia konnte die Gruppe damals zum Teil zerschlagen werden, viele Mitglieder wurden verhaftet. Die Fahndung nahm beispiellose Ausmaße an: Wie die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ schreibt, wurde sogar ein Abschnitt des Flusses Terek trockengelegt, um die von den Tätern weggeworfenen Waffen zu finden.

Die Zeitung zitiert einen Ermittler mit den Worten: „Die Verbrecher agierten wie richtige Spione. Sie verschafften sich gefälschte Papiere, wechselten regelmäßig Mietwohnungen und Telefonnummern, stahlen Autos. Es spielte für sie keine Rolle, wie kompliziert der jeweilige Auftrag war – nur die Geldsumme war für sie wichtig. Sie töteten sowohl einfache Leute als auch Beamte und Polizisten, die sie festnehmen wollten.“

Die verhafteten Mitglieder der Gruppe gestanden auch zahlreiche Morde im Gebiet Moskau und in weiteren zentralrussischen Regionen. Zu den Opfern zählte unter anderem Andrej Burlakow, Ex-Eigner des deutschen Schiffsbauunternehmens Wadan Yards.

Im Sommer 2014 wurde bei Moskau ein illegales Waffendepot entdeckt, das der Gruppe gehörte. Beschlagnahmt wurden 27 Sturmgewehre, 22 Pistolen, 36 Handgranaten, selbstgebastelte Bomben, aber auch Uniformen russischer Sicherheitsbehörden. Ein ähnliches Versteck wurde später im nordkaukasischen Wladikawkas gefunden.

Gagijew konnte jedoch ins Ausland flüchten. Nach ihm wurde mit internationalem Haftbefehl gefahndet. Am vergangenen Samstag wurde er am Hauptbahnhof in Wien-Favoriten festgenommen, wie die österreichische Polizei mitteilte. Die Festnahme wurde auch von den russischen Behörden bestätigt.

Wie der Wiener „Standard“ berichtet, erfolgte der Zugriff durch die Zielfahnder mit Unterstützung des Einstatzkommandos Cobra. Der Verhaftete habe einen bulgarischen Reisepass und eine gefälschte ID-Karte mit sich getragen. Er habe aber seine wahre Identität sofort zugegeben, hieß es. Nun soll Gagijew an Russland ausgeliefert werden, um auf der Anklagebank zu landen.

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