ukrainische NATO-Nazis richten unwillige Wahlkommission hin & beschießen Café im Gebiet Lugansk

Ukrainisches Militär beschießt ein Café im Gebiet Lugansk

STIMME RUSSLANDS Im Gebiet Lugansk haben ukrainische Militärangehörige ein Café beschossen, Tote und Verletzte seien zu beklagen, teilt der Sender „Echo Moskwy“ unter Berufung auf die Erklärung eines Vertreters der Administration der selbstproklamierten Volksrepublik Lugansk mit.

Seinen Worten zufolge bewege sich eine Kolonne von gepanzerten Fahrzeugen in Richtung Lugansk. In dem Café hätten sich zum Zeitpunkt des Beschusses Besucher aufgehalten, „ein Mann und eine Frau sind umgekommen, es gibt auch Verwundete“. Die Zahl der Toten und Verletzten werde präzisiert.

Vor dem Hintergrund der Präsidentenwahl in der Ukraine wirft die so genannte Lugansker Volksrepublik der Kiew-treuen Nationalgarde vor, nicht loyale Mitglieder einer lokalen Wahlkommission erschossen zu haben. Die Regierung in Kiew hat Opfer bei einer Schießerei bestätigt.

„Unsere Kommandantur hat berichtet, dass das Dnjepr-Bataillon in Nowoajdar die Mitglieder einer Kommission erschossen hat, nachdem sich diese geweigert hatten, ein Wahllokal zu öffnen“, teilte ein Pressesprecher der „Lugansker Volksrepublik“ am Sonntag RIA Novosti mit. Über die genaue Opferzahl machte er keine Angaben. Das Dnjepr-Bataillon gehört zur Nationalgarde, die auf Befehl aus Kiew an einem Militäreinsatz gegen Regimegegner in der Ost-Ukraine teilnimmt.

Das ukrainische Innenministerium bestätigte, dass bei einer Schießerei am Sonntag in einem Wahllokal in Nowoajdar ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden sei. „Es wurden so genannte Terroristen festgenommen“, teilte Vize-Innenminister Sergej Jarowoi mit.

Ein weiterer Vertreter der Administration der „Lugansker Volksrepublik“ teilte RIA Novosti mit, dass ukrainische Truppen in Nowoajdar ein Café beschossen hätten. „Eine Panzerkolonne rückt Richtung Lugansk vor. Sie hat ein Café beschossen, in dem sich Zivilisten befanden.“ Es gebe Tote und Verletzte. Eine Bestätigung aus anderen Quellen gab es zunächst nicht.

Am heutigen Sonntag wählt die Ukraine bei der vorgezogenen Präsidentenwahl einen neuen Staatschef. Im Osten des Landes wird die Abstimmung weitgehend ignoriert. Die vorgezogene Präsidentenwahl wurde angesetzt, nachdem die Opposition im Februar den Staatschef Viktor Janukowitsch gestürzt und eine neue, von Nationalisten geprägte Regierung gestellt hatte, die von den westlichen Staaten umgehend anerkannt wurde. Dagegen haben die von russischsprachigen Einwohnern dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine den Machtwechsel in Kiew nicht anerkannt.

Dort demonstrierten Tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Regimegegner besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus. Daraufhin startete die Regierung in Kiew in den Protestregionen eine „Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz von Panzern, Hubschraubern und Flugzeugen. Auf beiden Seiten gibt es zahlreiche Tote und Verletzte. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

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