ukrainischer Flüchtlingskonvoi zerstört / Al-CIA-da regiert die Ukraine

Kiew meldet zahlreiche Tote bei Beschuss ziviler Kolonne durch Milizen

Kiew meldet zahlreiche Tote bei Beschuss ziviler Kolonne durch Milizen

STIMME RUSSLANDS Zahlreiche Tote, darunter auch Frauen und Kinder, soll es nach Angaben des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats am Montagmorgen gegeben haben, als eine zivile Kolonne nahe unweit des ostukrainischen Lugansk aus Minenwerfern und Grad-Mehrfachraketenwerfern beschossen wurde.

Beim Verlassen der Kampfzone sei die zivile Kolonne am Montag um 09.40 Uhr Ortszeit an einem Streckenabschnitt der Landstraße zwischen den Dörfern Chrjaschtschewatoje und Nowoswetlowka von Bürgermilizen unter Beschuss genommen worden, heißt es in einer Mitteilung des Gremiums.

„Viele Menschen, darunter Frauen und Kinder, sind ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten wird präzisiert“, hieß es. Informationen aus anderen Quellen zu diesem Vorfall liegen vorerst nicht vor. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Andrej Purgin

STIMME RUSSLANDS Ostukrainische Volkswehr-Milizen haben die Anschuldigungen Kiews zurückgewiesen, eine Flüchtlingskolonne in der Nähe von Lugansk beschossen zu haben. Wie Andrej Purgin, Vizepremier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, am Montag erklärte, verfügen die Aufständischen nicht über Kräfte und Mittel für einen solchen Angriff.

Der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat hatte zuvor mitgeteilt, dass es beim Beschuss einer zivilen Kolonne aus Minenwerfern und Grad-Mehrfachraketenwerfern nahe der Stadt Lugansk in der Ostukraine zahlreiche Tote, darunter Frauen und Kinder, gegeben habe.

„Die Ukrainer selbst beschießen diese Straße aus der Luft und mit Mehrfachraketenwerfern“, wird Purgin von Reuters zitiert. „Wir haben keine Möglichkeit, Grad-Raketenwerfer in diese Region zu entsenden.“

Anmerkung der Redaktion: Am Vormittag berichteten Massenmedien bereits von 150 Toten!

Kiew hatte Mitte April eine Militäroperation in den südöstlichen Gebieten Donezk und Lugansk zur Niederschlagung der Protestbewegung gestartet, die als Reaktion auf den gewaltsamen Machtwechsel in Kiew entstand. Moskau bezeichnet den Militäreinsatz, der bereits zahlreiche Opfer auf beiden Seiten, darunter auch unter Zivilisten, gefordert hat, als Strafexpedition und fordert von Kiew deren sofortigen Stopp.

Nach Uno-Angaben sind in der Ukraine seit Mitte April bis 26. Juli 1.129 zivile Einwohner getötet und 3.442 weitere verletzt worden. In der Ostukraine seien mehr als 100.000 Menschen zu Binnenflüchtlingen geworden. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Großes Bergwerk in Ukraine beschossen

Bergwerk „Komsomolez Donbassa“

STIMME RUSSLANDS Ein Brand ist im Bergwerk „Komsomolez Donbassa“ im ukrainischen Gebiet Donezk entstanden, nachdem es einem Artilleriebeschuss ausgesetzt worden war. Wegen des Brandes liegt das Bergwerk zurzeit lahm.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich im Bergwerk sieben Kumpels, die für die Belüftung und das Wasserabpumpen sorgten. Sie alle wurden auf die Oberfläche herausgeführt.

Laut dem Betreiber des Bergwerks besteht vor Ort wegen fehlender Belüftung eine Explosionsgefahr.

Ukrainisches Innenministerium: Chodakowski in Artjomowsk festgenomme

Ukrainisches Innenministerium: Chodakowski in Artjomowsk festgenomme

STIMME RUSSLANDS Die Sicherheitsbehörden haben in Artjomosk Alexander Chodakowski, den Kommandeur des Bataillons „Wostok“ festgenommen. Dies sagte Soran Schkirjak, Berater des ukrainischen Innenministers, bei einem Briefing am Dienstag.

Chodakowski ist der einstige Kommandeur von Donezker „Alpha“-Sondereinheit der SBU, die an den Ereignissen auf dem Maidan an der Seite der Sicherheitsbehörden teilgenommen hat. Nach dem Maidan wechselte er zur Opposition und wurde zu einem der Aktivisten der „Volksrepublik Donezk“. Anfang Mai gründete Chodakowski das Bataillon „Wostok“.

Ukrainische Behörden: Slowakischer Staatsbürger im Donezbecken festgenommen

Ukrainische Behörden: Slowakischer Staatsbürger im Donezbecken festgenommen

STIMME RUSSLANDS Die Regierungskräfte haben in Ilowajsk im Gebiet Donezk einen slowakischen Staatsbürger, einen gebürtigen Serben, festgenommen, der an der Seite der Volksmilizen gekämpft hatte. Dies sagte Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers.

Der Festgenommene erklärte, dass er „nicht als Söldner, sondern aus Überzeugung“ die Seite der Volkswehr angenommen hätte.

Es handelt sich um die erste dokumentarisch belegte Festnahme von EU-Staatsbürgern handelt, die an der Seite von Terroristen kämpfen, so Geraschtschenko.

Der slowakische Bürger teilte mit, dass in Ilowajsk auch andere Serben gekämpft hätten, doch sei es ihm unbekannt, ob sie bei dem nächtlichen Sturm am Leben geblieben seien.

Siebzehn ukrainische Militärs an die Ukraine übergeben

Siebzehn ukrainische Militärs an die Ukraine übergeben

STIMME RUSSLANDS Russlands Grenzer übergaben an die Ukraine 17 Militärangehörige, die am Vortag auf dem Territorium Russlands Schutz vor Kriegshandlungen gesucht hatten.

Am Samstag war eine Gruppe von unbewaffneten ukrainischen Militärangehörigen auf das Territorium der Russischen Föderation übergegangen. Sie hatten sich für diesen Sachritt entschieden, um ihr Leben zu retten.

Es handelte sich bereits nicht um den ersten Fall eines Übertretens ukrainischer Soldaten auf das Territorium Russlands. Am 4. August hatten sich 438 Militärangehörige der Ukraine an Vertreter des Grenzschutzdienstes Russlands mit der Bitte gewandt, ihnen Asyl zu gewähren.

VRD garantiert Sicherheit für Rotes Kreuz und Humanitärtransport aus Russland

VRD garantiert Sicherheit für Rotes Kreuz und Humanitärtransport aus Russland

STIMME RUSSLANDS Die Regierung der eigenmächtig proklamierten „Volksrepublik Donezk“ garantiert Sicherheit für Mitarbeiter des Roten Kreuzes, welche den humanitären Transport aus Russland begleiten, sowie für Lkw-Fahrer, sagte der Vizepremier der Republik Andrej Purgin.

Er erinnerte daran, dass die „Volksrepublik Donezk“ zuvor die Sicherheit der OSZE-Mission und der internationalen Luftfahrtexperten gewährleistet hatte, die nach Donezk zur Arbeit an der Absturzstelle der malaysischen Boeing eingetroffen waren.

„Ungeachtet aller Provokationen Kiews, ungeachtet dessen, dass Kiew im Raum des Flugzeugabsturzes Kampfhandlungen aufgenommen hatte, vermochten wir es, die Sicherheit von Experten zu gewährleisten“, führte Purgin aus.

Todesstrafe in „Volksrepublik Donezk“ eingeführt

Todesstrafe in „Volksrepublik Donezk“ eingeführt

STIMME RUSSLANDS Die erste Sitzung des Ministerrats der „Volksrepublik Donezk“, bei der die Anordnung über Militärgerichte und das Strafgesetzbuch der „Republik“ verabschiedet wurden, hat am Sonntag stattgefunden.

Als Grundlage für das Strafgesetzbuch diente die Normbasis Russlands, meldet der Pressedienst der „Republik“. „Die Gesetzgebung sieht Todesstrafe für besonders schwere Verbrechen vor“, steht im Bericht.

Al-CIA-da

Konflikt beendet: Ukrainischer Innenminister und Rechter Sektor vereinbaren Kooperation

STIMME RUSSLANDS Einen Tag nach ihrem verbalen Schlagabtausch haben sich das ukrainische Innenministerium und der ultranationalistische „Rechte Sektor“ (RS) auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Innenminister Arsen Awakow empfing am Montag RS-Pressesprecher Borislaw Beresa und äußerte ihm gegenüber Respekt für die Tätigkeit der Bewegung, wie Awakows Berater Anton Geraschtschenko mitteilte.

„Die Seiten einigten sich auf einen regelmäßigen Informationsaustausch und eine Zusammenarbeit beim Schutz der Ukraine vor der terroristischen Bedrohung im Rahmen der geltenden Gesetzgebung“, so Geraschtschenko auf Facebook. Ihm zufolge ging es bei dem Treffen auch um die Einrichtung von Kommunikationskanälen zwischen dem Innenministerium und der Nationalistenorganisation.

„Innenminister Arsen Awakow respektiert den Beitrag der Mitglieder der Organisation ‚Rechter Sektor‘ zu dem Kampf gegen den Terrorismus“, so Geraschtschenko weiter. Awakow habe bei dem Treffen auf die Notwendigkeit verwiesen, dass der „Rechte Sektor“ seine bewaffneten Mitglieder als Bestandteil des Verteidigungsministeriums, des Innenministeriums oder des Geheimdienstes SBU legalisiere.

Der „Rechte Sektor“, der die Regierungsarmee bislang bei den Gefechten gegen Regimegegner im Osten des Landes unterstützt, hatte am Samstag Staatschef Pjotr Poroschenko ultimativ gefordert, alle festgenommenen Mitglieder der nationalistischen Bewegung freizulassen und die Ermittlungen gegen sie einzustellen. Auch sollten die Behörden die „rechtswidrig beschlagnahmten Waffen“ zurückgeben sowie alle „anti-ukrainischen Kräfte“ aus dem Innenministerium entlassen. Auf seiner Webseite drohte der Rechte Sektor der Regierung in Kiew mit einer bewaffneten Offensive, wenn diese seine Forderungen binnen 48 Stunden nicht erfüllen sollte. Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow bezeichnete Jaroschs Ultimatum als Selbst-PR und warf ihm vor, eigene Leute zu betrügen. Kurz danach teilte RS-Anführer Dmitri Jarosch mit, dass die Regierung sein Ultimatum teilweise erfüllt habe und dass der angedrohte Marsch auf Kiew nicht stattfinden werde.

Die Schläger des „Rechten Sektors“ hatten bei den Krawallen auf dem Kiewer Protestplatz Maidan, die im Februar zum Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch führten, eine große Rolle gespielt. Seit dem Umsturz kämpfen die Nationalisten auf der Seite der regulären Armee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

OSZE-Beobachter fixieren keine Versetzung von Waffen über russisch-ukrainische Grenze

OSZE-Beobachter fixieren keine Versetzung von Waffen über russisch-ukrainische Grenze

STIMME RUSSLANDS Die OSZE-Beobachter, die an der russisch-ukrainischen Grenze tätig sind, haben keine Versetzung von Waffen über die Grenze festgestellt, teilte der Chef der Mission, Paul Picard, mit.

Seinen Worten zufolge konnten die Beobachter mehrmals Flüge von Militärhubschraubernentlang der Grenze beobachten, „doch wird diese Bewegung nur entlang der Grenze fixiert“.

Die erste Gruppe der OSZE-Beobachter traf am 29. Juli im Gebiet Rostow ein. Gegenwärtig gehören der Mission 19 Personen an. Es wird erwartet, dass sie ihre Beobachtung an der russisch-ukrainischen Grenze bis November fortsetzen würden.

Russland unterstützt Ausstattung von OSZE mit Drohnen – Lawrow

Russland unterstützt Ausstattung von OSZE mit Drohnen – Lawrow

STIMME RUSSLANDS Moskau unterstützt die Idee, die OSZE-Mission für verstärkte Kontrolle der russisch-ukrainischen Grenze mit Drohnen auszustatten, erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow nach den vierseitigen Verhandlungen zur Krise in der Ostukraine.

„Die OSZE-Mission hat laut dem Mandat das Recht auf die nötige Ausstattung. Zurzeit geht es darum, dass die Mission Drohnen zur Kontrolle der Grenze von der ukrainischen Seite vom ukrainischen Luftraum her bekommt. Wir unterstützen diese Herangehensweise“, sagte Lawrow.

Bulgarien stellt alle Arbeiten zum South Stream-Bau ein

Bulgarien stellt alle Arbeiten zum South Stream-Bau ein

STIMME RUSSLANDS Das bulgarische Wirtschafts- und Energieministerium hat den Bau der South Stream-Gaspipelien eingestellt, bis das Projekt im Einklang mit der europäischen Gesetzgebung umgestaltet ist.

Einer der Einwände der europäischen Abgeordneten besteht darin, dass der Lieferant der Energieträger, also Gazprom, kein Recht habe, den Zugang zu den Gasleitungen zu kontrollieren.

Zuvor hatten die bulgarischen Behörden erklärt, dass das South Stream-Projekt auf jeden Fall realisiert werde, da dieses Projekt für ganz Europa durchaus wichtig sei.

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