ukrainischer Geheimdienst will Krieg mit Russland heraufbeschwören

Turtschinow: Ukrainische Geheimdienste desinformieren über russischen Einmarsch

26. Juni 2014 – © Foto: RIA Novosti/Mikhail Markiv

STIMME RUSSLANDS Alexander Turtschinow, Sprecher der Obersten Rada der Ukraine, hat erklärt, dass die ukrainischen Geheimdienste die Leitung des Landes wiederholt über einen angeblich geplanten russischen Einmarsch desinformiert haben.

„Um die zehn Mal im Monat haben unsere Geheimdienste mitgeteilt, dass der Zeitpunkt des Überfalls seitens Russlands bekannt ist – gewöhnlich war das um drei, vier Uhr morgens. Und wir saßen gefechtsbereit in der Kommandostelle und die restliche Armee bereitete sich auf einen offenen Krieg gegen den östlichen Nachbarn vor“, so der Rada-Sprecher.

Der Parlamentsvorsitzende konstatierte außerdem, dass die ukrainische Armee zum Zeitpunkt des Konflikts wegen der Krim auf eine hypothetische Auseinandersetzung nicht vorbereitet war.

Innenminister der Ukraine informiert über Verhinderung von Terroranschlägen in Odessa

Innenminister der Ukraine informiert über Verhinderung von Terroranschlägen in Odessa

25. Juni 2014 – © Flickr.com/Vladimir Yaitskiy/cc-by

STIMME RUSSLANDS Die Odessaer Miliz hat eine Reihe von Terroranschlägen in der Stadt verhindert und drei Sprengsätze beschlagnahmt. Die Attentäter hätten geplant, einen davon zu einer Kundgebung vor dem russischen Konsulat zu bringen, teilte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow mit.

In der Mitteilung heißt es, dass am 16. Juni während einer Kundgebung nahe dem Generalkonsulat Russlands in Odessa junge Leute festgenommen wurden, die einen Terroranschlag an dem Tag planten, als man in Odessa der Opfer der Ereignisse am 2. Mai im Gewerkschaftshaus gedachte.

Nach der Festnahme beschlagnahmte die Miliz insgesamt drei Sprengsätze.

Davon, dass während der Kundgebung vor dem russischen Generalkonsulat vier Personen festgenommen worden waren und die Miliz bei zwei von ihnen Sprengstoff beschlagnahmt hatte, war vorige Woche bekanntgeworden. Der Leiter der Odessaer Gebietsadministration, Igor Paliza, bezeichnete das damals als „bezahlte Provokation“. Aber die Behörden und die Sicherheitsorgane teilen vorläufig nicht mit, wer den Terroranschlag wozu geplant hatte.

Bei der Tragödie in Odessa am 2. Mai erlitten über 200 Menschen Verletzungen und mehr als 40 Menschen kamen ums Leben. Die Ermittlung zu den Umständen ihres Todes geht weiter. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

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