UN: Neues Rekordhoch bei zivilen Opfern im Afghanistan-Konflikt

Bei Anschlägen gibt es immer wieder zivile Opfer (Archiv)Bei Anschlägen gibt es immer wieder zivile Opfer (Archiv)

8. Feb. 2014New York (dpa/zentralplus.ch)

Nach Angaben der UNO sind im Jahr 2013 in Afghanistan so viele Zivilisten getötet oder verletzt worden wie nie zuvor seit Beginn der Militärintervention gegen das damalige Taliban-Regime 2001.

Vergangenes Jahr wurden laut dem Bericht 2959 getötete und 5656 verletzte Zivilisten registriert. Damit stieg die Zahl der zivilen Opfer im Vergleich zu 2012 um 14 Prozent an. Seit 2009 kamen im Zuge des Konflikts in Afghanistan rund 14’000 Zivilpersonen ums Leben.
Die meisten Opfer starben 2013 demnach bei Sprengstoffanschlägen oder Kämpfen zwischen Extremisten sowie afghanischen und internationalen Truppen.

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit