UNO: 2014 über 11.000 Terrortote im Irak – flüchtende IS-Transvestiten gestellt

Geheime Verhandlungen zwischen Amman und IS zur Befreiung des jordanischen Piloten
Amman 27. Dezember 2014 (IRIB)

Laut informierten jordanischen Quellen hat Jordanien indirekte Verhandlungen mit den terroristischen IS-Milizen zur Befreiung des jordanischen Piloten Moaz al-Kassasbeh gestartet.

Al-Jazeera am Samstag zufolge wurde ein Komitee unter der Leitung von Oberbefehlshabern der jordanischen Luftwaffe zur Befreiung des Piloten gegründet. Al-Sabeel News unter Berufung auf eine salafistische Quelle in Jordanien zufolge, werde der Pilot des abgeschossenen jordanischen Kampfjets freigelassen, wenn die IS-Terroristen zu Gesprächen mit Jordanien Bereitschaft zeigen. Am vergangenen Mittwoch wurde nach dem Abschuss eines jordanischen Kampfjets der Anti-IS-Koaliton der Pilot in Syrien von den IS-Terroristen als Geisel genommen.

Jordanien erwartet von der Türkei Hilfe zur Freilassung des vom IS gefangenen Piloten

Amman 29. Dezember 2014 (Fars News/IRIB)

Jordanien hat die Türkei um Unterstützung bei der Freilassung des jordanischen Piloten Maaz Al-Kasasbeh gebeten, der sich in Gefangenschaft der  IS-Terroristen befindet. Er war im Einsatz für die Anti-IS-Allianz mit seinem F-16-Kampfjet über Syrien abgestürzt.

Nach einem heutigen Bericht der Nachrichtenagentur „Fars News“ unter Berufung auf die jordanische Nachrichtenagentur „Susneh“ hat der türkische Geheimdienst bereits eine Initiative zur Freilassung des jordanischen Piloten begonnen. Die Türkei hat der jordanischen Regierung außerdem voersprochen, alle Informationen in diesem Zusammenhang weiterzuleiten.
Ein jordanischer Regierungsbehörde , der nicht genannt werden wollte, hat eine Einigung über den Austausch des Piloten mit gefangenen IS-Terroristen dementiert.
Irans Parlamentspräsident kritisiert widersprüchliche Haltungen des Westens gegenüber dem Terorrismus
Bagdad 25. Dezember 2014 – (IRIB/IRNA)

Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani hat am Mittwoch bei einem Treffen mit dem irakischen Außenminister Ibrahim Dschafari in Bagdad einige im Westen populäre Auffassungen über den weltweiten Terrorismus kritisiert.

„Die Unterstützung des Terrorismus in Syrien nichts anderes als die Unterstützung des Terroismus im Irak“, sagte Laridschani und fügte hinzu: „Denn es gibt keinen „gemäßigten Terrorismus“ auf der Welt. Wenn man einige Terrorgruppen als gemäßigt bezeichnet, ändert diese Bezeichnung nichts an ihrer wahren Identität, ihren Zielen und ihren Hintermännern.“ Parlamentspräsident Laridschani bekräftigte erneut, dass der Iran alles daran setze, dem Libanon, Syrien und dem Irak bei der Terrorismusbekämpfung zu helfen.

Bei diesem Treffen gab der irakische Außenminister Dschafari bekannt, dass sein Land sich um eine regionale Mobilisierung im Kampf gegen die Terrorgruppe IS bemühe.

Der iranische Palamentspräsident, der sich seit Dienstagmorgen im Rahmen einer Rundreise durch die Länder der Region im Irak aufhält, traf gestern Abend auch mit dem irakischen Ministerpräsidenten Heidar al-Abadi zusammen. Dabei würdigte al-Abadi die iranische Unterstützung im Kampf gegen die Terroristen im Irak und sagte, dass der Iran dem irakischen Volk in allen schwierigen Situationen beigestanden habe.

Syrische Botschaft in Kuwait nimmt ihre Amtsgeschäfte wieder auf

Kuwait 29. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Die syrische Botschaft in Kuwait hat nach einem Bericht der Nachrichtenagentur „al-Nashra“ am heutigen Montag ihre Amtsgeschäfte wieder aufgenommen.

Wegen der Syrien-Krise war die syrische Botschaft in Kuwait im April geschlossen worden. Zu ihrer Wiedereröffnung hat Kuwait für drei syrische Diplomaten Visa ausgestellt, teilte der Vizeaußenminister Kuwaits Khalid Jarallah Anfang Dezember mit.

Kuwait und sechs arabische Länder haben auf Beschluss des Kooperationsrats des Persischen Golfs seit Februar 2012 ihre Botschafter aus Damaskus einberufen. Oman war das einzige Land, das diesem Beschluss nicht folgte.

IS richtet in Mossul zwei Ärzte hin

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (Quelle: Reuters)Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (Quelle: Reuters)

Mossul 29. Dezember 2014 (IRIB)

Laut einer irakischen Quelle haben IS-Terroristen zwei Ärzte im Stadtzentrum von Mossul hingerichtet.

Al-Sumeria News zufolge wurden die beiden Chirurgen vom Krankenhaus Al-Jomhuri in Mossul von den Extremisten erschossen. Die IS-Terroristen hatten diese Ärzte Mitte September ohne nähere Angaben  festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht, berichtete  eine Quelle, die anonym bleiben wollte. Diese Extremisten haben bereits Dutzende Ärzte in Mossul und umliegenden Städten unter verschiedenen Vorwänden hingerichtet.
IS richtet in Syrien in den vergangenen sechs Monaten fast 2000 Menschen hin

Einschüchterung durch grausame Verbrechen: Immer wieder veröffentlicht ISIS Videos, in denen Hinrichtungen gezeigt oder angedroht werden. (Archivbild) Einschüchterung durch grausame Verbrechen: Immer wieder veröffentlicht ISIS Videos, in denen Hinrichtungen gezeigt oder angedroht werden. (Archivbild)

London 29. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Die  Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) hat seit Juni dieses Jahres nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte   fast 2000 Menschen  in Syrien hingerichtet.

Ca. die Hälfte davon gehörte einem sunnitischen Stamm an. Laut AFP teilte  diese Stelle , die ihre Informationen direkt von Quellen aus Syrien erhält, mit, dass die Opfer in den Provinzen Aleppo, Deir ez-Zor, Hama, Homs, al-Hasaka und ar-Raqqa erschossen, enthauptet oder gesteinigt wurden. 1.175 der Hingerichteten waren Zivilisten, unter anderem auch vier Kinder und acht Frauen. Diesem Bericht zufolge gehörten 930 dieser Hingerichteten dem sunnitischen Stamm al-Shaiatat an, die sich  im Sommer   in der östlichen Provinz Deir ez-Zor, gegen den IS erhoben hatten.

2014: Über elftausend Tote im Irak

Bagdad 29. Dezember 2014 (IRIB)

Die UNO-Unterstützungsmission im Irak (UNAMI) teilte mit, dass 2014 im Irak11.484 Menschen bei Explosionen und Terroranschlägen ums Leben gekommen sind, insbesondere seit der Besetzung von Mosul durch die Terrormiliz IS im Norden des Irak im Juni dieses Jahres. Darüber hinaus seien 17.235 weitere verletzt worden, berichtete die irakische Nachrichtenagentur All Irak News. Nach Angaben der United Nations Assistance Mission for Iraq   (UNAMI) gab es im Juni die meisten Toten.
IS-Transvestiten verhaftet!

ArchivbildArchivbild – Bagdad 28. Dezember 2014 (IRIB)

Irakische Sicherheitskräfte haben 43 IS-Mitglieder in Frauenbekleidung verhaftet.

Die Terroristen wollten in dieser Bekleidung flüchten, wurden aber in der Region Abu-Salibi im Süden von Tikrit verhaftet. Mit den Siegen der Bürgerwehr gegen den IS im Irak versuchen viele Terroristen auf jeder erdenkichen Weise zu fliehen. Die irakische Armee hat am Samstag die vollständige Befreiung von Al-Ramadi in der Provinz Al-Anbar nach tagelangen heftigen Kämpfen bekannt gegeben. Auch in Yasrib in der Provinz Salahedin sind Armeeeinheiten eingedrungen, nachdem sich die IS-Fronten lösten. Kurdische Peschmerga haben unterdessen die Region Al-Sanuni in Sinjar in der Provinz Ninive unter Kontrolle gebracht.

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