UNO: Ukraine bricht Völkerrecht / Poroschenko will 2. Stalingrad / 1 Million Ukrainer nach Russland geflohen

Moskauer Verteidigungsministerium nennt Berichte über russische Truppen in Ukraine „Ente“

Verteidigungsministerium Russlands

STIMME RUSSLANDS Das russische Verteidigungsministerium hat die Berichte über „russische Truppen in der Ukraine“ zurückgewiesen.

Diese Angaen haben mit der Realität nichts zu tun, sondern seien eine „Ente“, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Donnerstag.

Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass eine russische Militär-Invasion in die Ukraine begonnen habe. Poroschenko sagte seine Türkei-Reise ab und berief den ukrainischen Verteidigungs- und Sicherheitsrat zu einer Dringlichkeitssitzung ein. Zugleich teilte Poroschenko mit, dass die Grenzämter von Russland und der Ukraine am Samstag über gemeinsame Grenzpatrouillen beraten würden und dass die Generalstäbe beider Staaten am Donnerstag erste Konsultationen abgehalten hätten. Kurz danach veröffentlichte die Nato Satellitenbilder, die belegen sollen, dass russische Truppen im Osten der Ukraine präsent seien. Viele russische Politiker wiesen den Vorwurf des Einmarsches zurück.

Nach Beginn der ukrainischen Militäroffensive gegen Regierungsgegner in der östlichen Industrie-Gebieten Donezk und Lugansk haben Kiew und westliche Staaten Russland bereits mehrmals beschuldigt, Truppen an der ukrainischen Grenze zusammenzuziehen. Belege dafür wurden nie vorgelegt. Russland wies die Vorwürfe zurück. Auch internationale Inspektionsteams, die die russische Truppenstationierung entlang der Grenze achtmal kontrolliert haben, haben keine Verstöße registriert. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

OSZE: keine Beweise für einen Einsatz regulärer russischer Truppen

OSZE: keine Beweise für einen Einsatz regulärer russischer Truppen

STIMME RUSSLANDS Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat bisher keine Beweise für einen Einsatz regulärer russischer Truppen in der Ukraine.

Aus unterschiedlichen Quellen sei allerdings bestätigt worden, dass doch mehr russische Freiwillige „in diesen Kämpfen impliziert“ seien als erwartet, sagte Thomas Greminger, Ständiger Vertreter der Schweiz bei der OSZE, am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Deutschlandradio Kultur/dpa

Putin ruft ukrainische Behörden erneut zur Einstellung von Kampfhandlungen auf

Putin ruft ukrainische Behörden erneut zur Einstellung von Kampfhandlungen auf

STIMME RUSSLANDS Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainischen Behörden ein weiteres Mal aufgerufen, die Kampfhandlungen im Osten des Landes einzustellen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen, wie der Kerml-Pressedienst mitteilte.

„Ich rufe die ukrainischen Behörden erneut auf, unverzüglich die Kampfhandlungen einzustellen, das Feuer zu stoppen, sich mit Vertretern des Donezbeckens an den Verhandlungstisch zu setzen und alle angehäuften Probleme auf einem ausschließlich friedlichen Weg zu lösen“, heißt es in der Mitteilung. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Putin: Kommando der Ukraine lässt ihre Kämpfer nicht aus Einkesslung herauskommen

Putin: Kommando der Ukraine lässt ihre Kämpfer nicht aus Einkesslung herauskommen

STIMME RUSSLANDS Die Führung der ukrainischen Armee hat den Beschluss gefasst, ihre Militärangehörigen aus der „Einkesselung“ im Osten der Ukraine nicht herauskommen zu lassen, sondern Versuche zu unternehmen, die Kräfte der Volkswehr „auseinander zu schieben“ und sich daraus nach einem Gefecht zu befreien, teilte Wladimir Putin in seinen Ausführungen auf dem Forum „Seliger“ mit.

Er hält dies für einen „kolossalen Fehler“, der zu großen Menschenopfern führen wird.

Zuvor hatte er sich an die Volksmilizen mit der Aufforderung gewandt, für die eingekesselten ukrainischen Militärs einen humanitären Korridor zu eröffnen.

Die Volksmilizen unterstützten diesen Aufruf, jedoch unter der Bedingung, dass die Kämpfer ohne Militärtechnik und Bewaffnung sein werden.

Im Rat für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine wurde erklärt, dass der Vorschlag „über die Einrichtung von Korridoren davon zeugt, dass sich diese Menschen unmittelbar aus dem Kreml geleitet und kontrolliert werden“.

Uno: Militäroperation in Ostukraine widerspricht Völkerrechtsnormen

Uno: Militäroperation in Ostukraine widerspricht Völkerrechtsnormen

STIMME RUSSLANDS Die Militäroperation, die die ukrainische Regierung im Osten des Landes durchführt, läuft den internationalen Normen und Standards des Völkerrechtes zuwider, heißt es in einem Bericht der UN-Beobachtermission für Menschenrechte in der Ukraine, der am Freitag vorgelegt wurde. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

UN-Sicherheitsrat lehnt Russlands Vorschlag zur Feuereinstellung in Ostukraine ab

UN-Sicherheitsrat lehnt Russlands Vorschlag zur Feuereinstellung in Ostukraine ab

STIMME RUSSLANDS Der UN-Sicherheitsrat hat Russlands Vorschlag abgelehnt, eine Entschließung über die sofortige Feuereinstellung in der Ostukraine zu verabschieden, teilt der ständige Vertreter Russlands bei der Uno Vitali Tschurkin mit.

Im Dokument wird aufgefordert, das Feuer sofort einzustellen, einen Dialog zwischen Kiew und der Volkswehr einzuleiten und den Einwohnern des Gebiets Donezk humanitäre Hilfe zu leisten.

Uno fordert von Kiew Ermittlung der Entführungen und Foltern

STIMME RUSSLANDS Die Verwaltung des Hohen UN-Kommissars für Menschenrechte hat Kiew aufgefordert, die Meldungen über Festnahmen, Entführung und Foltern von Menschen seitens der vom Innenministerium geleiteten Bataillone zu ermitteln.

Im Bericht der Beobachtungsmission wird mitgeteilt, dass die ukrainischen Militärs von April bis August etwa 1.000 Menschen im Gebiet Donezk angehalten haben, wobei deren Rechte häufig verletzt wurden. Laut den UN-Experten sind seit Anfang des Konflikts in der Ostukraine über 2.000 Menschen getötet worden.

Putin: Russland wird Menschen im Donezbecken weiterhin humanitäre Hilfe leisten

Putin: Russland wird Menschen im Donezbecken weiterhin humanitäre Hilfe leisten

STIMME RUSSLANDS Russland ist laut Präsident Wladimir Putin zu humanitärer Hilfe bereit und wird sie den Menschen im Donezbecken leisten, die unter der humanitären Katastrophe leiden, teilte der Kreml-Pressedienst mit.

Zuvor hatte der Präsident die Volkswehr in der Ostukraine aufgerufen, einen humanitären Korridor für die umzingelten Armeeangehörigen zu öffnen, damit sie den Raum der Kampfhandlungen verlassen können.

Putin hob hervor, dass viele ukrainische Militärs, die zur Teilnahme an der Militäroperation gezwungen wurden und ihren Befehl ausführten, von der Volkswehr eingekesselt wurden. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Russlands Präsident Wladimir Putin macht ernst. Der gesamte Energieträger-Handel zwischen Russland und anderen Staaten wird auf heimische Währungen umgestellt. Der US-Dollar wird verbannt. (Foto: dpa)Russlands Präsident Wladimir Putin macht ernst. Der gesamte Energieträger-Handel zwischen Russland und anderen Staaten wird auf heimische Währungen umgestellt. Der US-Dollar wird verbannt. (Foto: dpa)

Energiehandel – Vorrang für heimische Währungen

Abschied vom Petro-Dollar: Russland steigt auf Rubel und Yuan um

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt seinen Worten Taten folgen. Der Energie-Riese Gazprom wird beim Verkauf von 80.000 Tonnen Öl aus der Arktis den Rubel als Handelswährung nutzen. Alle bilateralen Energie-Geschäfte sollen nur noch in den heimischen Währungen vorgenommen werden. Die USA sind verärgert über diesen Vorstoß.

USA planen keine Kriegshandlungen für die Lösung des Ukraine-Konflikts – Obama

Barack Obama

STIMME RUSSLANDS Washington plant keine Kriegshandlungen für die Lösung des Ukraine-Problems und sucht keinen Militärwiderstand gegen Russland, sagte US-Präsident Barack Obama.

Zuvor hatte die Sprecherin des US-Außenministers Jennifer Psaki bei einemm Briefing erklärt, dass die USA über keine Bestätigung der Angaben über 1.000 russische Militärs in der Ukraine verfügen, obwohl sie die diesbezüglichen Informationen der Nato nicht in Frage stellen.

Ukraine: Milizen beginnen Offensive gegen Regierungsarmee vor Lugansk

Archivfoto

STIMME RUSSLANDS Nach militärischen Erfolgen im Gebiet Donezk haben die Volksmilizen auch im Raum Lugansk nach eigenen Angaben eine Offensive gegen die Regierungstruppen gestartet.

„Die Volkswehr greift in Krasny Jar und Wergunka den Feind an“, teilte das Presseamt der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ am Donnerstag mit. Der Mitteilung zufolge stehen die Ortschaften Slawjanoserbsk, Krymskoje und Kirowsk im Gebiet Lugansk bereits unter Kontrolle der Volkswehr. Zudem haben die Milizen nach eigenen Angaben die Autostraße zwischen Mangusch und Ossipenko blockiert und versuchen, die ukrainischen Truppen im Raum Mariupol einzuschließen.

Die Milizen der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ hatten am 24. August die Stellungen der Regierungskräfte in Jelenowka (südlich von Donezk), Telmanowo und Nowoasowsk angegriffen und eine große Truppengruppierung in einen Kessel getrieben. Am Mittwochabend meldeten die Milizen die Einnahme von Nowoasowsk, das an der nördlichen Küste des Asowschen Meeres, rund 100 km südlich von Donezk und ca. 30 km östlich von Mariupol liegt.

Die Gefechte zwischen Militär und bewaffneten Regierungsgegnern der Ost-Ukraine dauern seit April an. Die ukrainische Übergangsregierung hatte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz nicht anerkannt und „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Der Militäreinsatz hat nach UN-Angaben von Anfang August mehr als 2.000 Zivilisten das Leben gekostet. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

OSZE-Mission: Immer mehr ukrainische Flüchtlinge kehren aus Russland in die Heimat zurück

OSZE-Mission: Immer mehr ukrainische Flüchtlinge kehren aus Russland in die Heimat zurück

STIMME RUSSLANDS Die Zahl der Bürger der Ukraine, die aus Russland wieder in ihr Heimatland zurückkehren, nimmt merklich zu, wie der Chef der OSZE-Mission im Gebiet Rostow, Paul Picard, am Donnerstag sagte.

“Wir haben in der Vorwoche beobachtet, dass die Zahl der Menschen, die die Grenze überqueren, gegenüber der vorherigen Woche angestiegen ist“, so Picard. „So liegt die Zahl der Personen, die die Grenzübergangsstelle ‚Gukowo‘ in Richtung Ukraine passieren, über der Zahl der nach Russland Strebenden“, sagte der Chef der OSZE-Mission.

Die OSZE-Mission ist seit August im Gebiet Rostow eingesetzt. Ihr Ziel besteht darin, die Situation an den Grenzübergängen „Gukowo“ und „Donezk“ (in Russland) zu überwachen.

Seit Juni war der Flüchtlingsstrom aus dem Südosten der Ukraine vor dem Hintergrund der andauernden Kämpfe zwischen den Anhängern der Unabhängigkeit des Donezbeckens (Donbass) und den Kiew-treuen Kräften stark angestiegen.

Laut Medienberichten kommen täglich Tausende Bürger der Ukraine ins Grenzgebiet Rostow. Ein Teil von ihnen bleibt in der Region, die anderen ziehen in weitere Gebiete Russlands.

Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow früher sagte, halten sich nahezu eine Million ukrainische Flüchtlinge in Russland auf. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit