US-Regime kapert prominente Menschenrechtsorganisationen

20.7.2012. Während sich ehemals unabhängige Menschenrechtsorganistionen wie „Amnesty International“ (AI) oder „Human Rights Watch“ (HRW) durch Wegschauen oder politische Einäugigkeit auszeichnen, wenn es um Menschenrechtsverletzungen in den USA oder ihren europäischen Satellitenstaaten geht (z.B. Guantanamo oder die brutale Niederschlagung der Occupy-Proteste), quieken diese Organisationen sofort los, wenn es um die kleinsten Vergehen geht (wenn z.B. das links regierte Venezuela eine besonders schwachsinnige Fernsehserie absetzt, ist gleich die „Informationsfreiheit“ gefährdet). Das ganze läßt sich mit einer zunehmenden Finanzierung von HRW und AI durch die US-Regierung einerseits erklären, welche absichtlich große Summen an derartige Organisationen ausschüttet, um Einfluß zu bekommen und andererseits mit einer seit Jahren verfolgten personellen Unterwanderungsstrategie, die derzeit ihren Höhepunkt mit der Wahl von Suzanne Nossel zur AI-Chefin fand, die vorher bis Januar 2012 im US-Statedepartment als Deputy Assistant Secretary für Internationale Organisationen tätig war und die Strategie gegen die Kriege in Libyen und Syrien mit ausgearbeitet hat.

Kay Hanisch

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