USA: Ausnahmezustand in Ferguson – schwere Unruhen & landesweite Proteste

Polizeigewalt

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

Alle 28 Stunden wird in den USA ein Afro-Amerikaner erschossen. Beim letzten Opfer handelt es sich um einen zwölfjährigen Junge der von der Polizei angeschossen wurde. Grund: Er hielt eine Spielzeugpistole in seinen Händen.

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

STIMME RUSSLANDS Der zwölfjährige Junge, der von einem Polizisten angeschossen worden war, ist in der Stadt Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) trotz der Bemühungen der Ärzte gestorben.

Nach Urteil in Ferguson: Proteste in New York und Los Angeles

Nach Urteil in Ferguson: Proteste in New York und Los Angeles

STIMME RUSSLANDS Demonstrationen gegen die Entscheidung der Geschworenen, keine Anklage gegen den Polizisten zu erheben, der einen unbewaffneten Halbwüchsigen in Ferguson erschossen hat, finden in New York und Los Angeles statt. Tausende Menschen sind auf den Times Square gekommen und rufen in Sprechchören: „Hände hoch, nicht schießen!“

Auch haben die Protestierenden Ausfahrten zu drei Brücken in Triboro, in Brooklyin und in Manhatten, blockiert.

Eine friedliche Protestaktion läuft in Los Angeles, doch ist die Polizei auch auf groß angelegte Aktivitäten in Kalifornien und in anderen Städten des Landes gefasst.

Zahl der Festnahmen bei Unruhen in Ferguson nimmt zu

Zahl der Festnahmen bei Unruhen in Ferguson nimmt zu

STIMME RUSSLANDS Die Polizei hat bei den Unruhen im US-amerikanischen Ferguson 61 Menschen festgenommen. Das teilt RIA Novosti mit.

Protestler in Ferguson zünden Autos an und plündern Läden

STIMME RUSSLANDS Trotz der Ansprache von US-Präsident Barack Obama und des Einsatzes der Nationalgarde versank die Stadt im Chaos. Die Protestler plündern Läden und stecken Autos in Brand, es sind Schüsse zu vernehmen. Weitere Protestaktionen begannen in New York und Los Angeles.

Fotostrecke: Neue Krawalle in Ferguson: Keine Anklage gegen Polizist Wilson

Video: Unruhen in Ferguson – Demonstranten setzen Häuser in brand

Die Polizei erwiderte die Proteste mit Nebelkörpern, doch sprechen Augenzeugen davon, dass auch Tränengas eingesetzt worden sei.

RT-Producerin bei Unruhen in Ferguson verletzt

RT-Producerin bei Unruhen in Ferguson verletzt

STIMME RUSSLANDS Lorena de la Cuesta, eine Journalistin und Producerin von RT Ruptly, ist bei den Unruhen im US-amerikanischen Ferguson verletzt worden. „Menschen liefen davon. Tränengas ließ mich völlig erblinden. Ich legte die Maske an und setzte das Filmen fort“, twitterte sie.

Näheres zum aktuellen Zustand der RT-Mitarbeiterin ist einstweilen nicht bekannt.

Zuvor wurde mitgeteilt, dass in der Stadt drei Journalisten verletzt seien. Es treffen zahlreiche Meldungen über Tränengaseinsatz gegen die Bevölkerung ein.

Krankenhäuser von Ferguson meldeten Einlieferung von 13 Menschen, von denen zwei Schusswunden hatten. Die Polizei leugnet diese Meldungen.

In den USA haben sich Probleme auf dem Grund der Rassendiskriminierung zugespitzt

In den USA haben sich Probleme auf dem Grund der Rassendiskriminierung zugespitzt

STIMME RUSSLANDS Probleme auf dem Grund der Rassendiskriminierung spitzen sich in den USA weiter zu, mit Gewaltmethoden lassen sich solche Herausforderungen nicht bewältigen. Das erklärte der Menschenrechtbeauftragte des russischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Konstantin Dolgow.

Als Beispiel führte er die Ereignisse in Ferguson und in einer Reihe von anderen Städten an. „Die Rassendiskriminierung ist eine der stärksten Herausforderungen für die amerikanische Demokratie“, stellte Dolgow fest.

Die Unruhen erfassten Ferguson, nachdem Geschworene beschlossen hatten, keine Anklage gegen den Polizisten zu erheben, der im August einen unbewaffneten dunkelhäutigen Halbwüchsigen erschossen hatte.

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