USA hilft bei Zielerfassung im Gaza-Genozid

Journalist: Die USA sind direkt an den israelischen Militäraktionen in der Nahostregion beteiligt

Ramallah 4. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Journalist: Die USA sind direkt an den israelischen Militäraktionen in der Nahostregion beteiligt

Die US-Regierung ist nach Recherchen des Journalisten Glenn Greenwald direkt an Angriffen Israels in Nahost beteiligt.

Der US-Geheimdienst NSA unterstütze seine israelischen Kollegen der SIGINT National Unit unter anderem bei der Überwachung und Zielerfassung von Palästinensern. Das gehe aus Unterlagen des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden hervor, schreibt Greenwald auf dem Onlineportal „The Intercept“. Die israelische Aggression wäre ohne die Unterstützung der US-Regierung nicht möglich, so Greenwald.

El País: Spanien legt Waffenexport nach Tel Aviv auf Eis

El País: Spanien legt Waffenexport nach Tel Aviv auf Eis

Madrid 5. August 2014 (Fars/IRIB)

Die spanische Zeitung El País hat am Montagabend von Beschluss der spanischen Regierung, zur vorläufigen Einstellung des Waffenexports ins besetzte Palästina berichtet.

Diesem Bericht zufolge wurde dieser Entschluss am Donnerstag auf der Ministerkonferenz zur Aufsicht des Handels mit Rüstung  und Waren mit bifunktionalen Einsatzmöglichkeiten gefasst.

Laut El País macht  der Waffenexport Spaniens ins besetzte Palästina nur einen kleinen Teil der spanischen Exportgeschäfte aus. 2013 betrug er  mit 4,9 Millionen Dollar 1% des spanischen Außenhandels. Die Einstellung des Waffenexports an das zionistische Regime beinhaltet dennoch   eine politische Botschaft an Tel Aviv.

Dem Bericht des spanischen Handelsministeriums an den Kongress zufolge besteht der Hauptteil dieses Exports aus Raketenteilen, Panzerfahrzeugen, Granatsicherungen und elektro-optischen Systemen für die Artillerie.

Der derzeitige Ausfuhrstopp wird mindestens bis September andauern und soll danach neu überdacht werden.

Der spanische Außenminister, José Manuel García-Margallo, verwies am vergangenen Donnerstag auf die erschütternde Statistik über die zivilen Opfer bei den Angriffen Israels auf Gaza und forderte Tel Aviv auf, die Zivilisten zu schonen.

UNO warnt vor rascher Ausbreitung einer humanitären Katastrophe in Gaza

UNO warnt vor rascher Ausbreitung einer humanitären Katastrophe in Gaza

Gaza 4. August 2014 (IRIB/Anadolu)

Die UNO hat am Sonnteg vor der Zunahme der menschlichen Katastrophe im Gazastreifen gewarnt, bei unaufhaltsamen Angriffen Israels auf den Gazastrafreifen nähert sich die Gefahr, dass die medizinsiche Versorgung der Verletzten vollkommen unmöglich wird.

Der UN-Koordinator für die Palästinensergebiete, James W. Rawely, der Direktor der UN-Behörde für palästinensische Flüchtlinge, Robert Turner und Leiter der Weltgesundheitsorgasation (WHO) in Gaza, Ambrogio Manenti gaben in einer Erklärung bekannt, dass es sich im Gazastreifen um eine humanitäre und gesundheitliche Katastrophe handelt.

Gemäβ dieser UN-Erklärung sind palästinensische Gesundheitseinrichtungen wegen massiven Angriffe auf Gaza am Rande der Zerstörung.
Die Angriffe sollten sofort gestoppt weden, betont Rawely in dieser Erklärung.

Mindestens die Hälfte von aller medizinischen Einrichtungen sind in dieser Region geschlossen worden. Ein drittel der Krankenhäuser in Gaza, 14 Gesundheitseinrichtungen, 29 palästinensische Rot-Halbmond–Zentren und seien bei der jüngsten Offensive Israels in Gaza beschädigt worden, hieβ es weiter in dieser Erklärung.

In der UNO-Erklärung wird hervorgehoben, dass mindestens fünf Rettungskräfte während ihrer Arbeit getötet wurden, rund 40 Prozent der Rettungskräfte haben wegen israelischer Angriffe nicht die Möglichkeit, in den medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern zu arbeiten.

Irans Vize-Außenminister fordert Beseitigung der Probleme bei Hilfslieferungen für Gaza

Irans Vize-Außenminister fordert Beseitigung der Probleme bei Hilfslieferungen für GazaTeheran 5. August 2014 (IRNA/IRIB)

Der iranische Vize-Außenminister für die arabische und afrikanische Region hat die Beseitigung der Probleme für iranische Hilfslieferungen nach Gaza gefordert.

Hossein Amir Abdollahian hat am heutigen Dienstag das Gespräch mit seinem ägyptischen Amtskollegen zu Gaza, dass gestern am Rande der Außenministersitzung des Palästina-Kommitees der Blockfreien in Teheran stattfand, als bedeutend und wichtig bezeichnet.

Er sagte: „Die Entsendung von Hilfsgütern nach Gaza über Rafah geht nur zögerlich.“ Er betonte die Notwendigkeit der Beachtung der unbestreitbaren Rechte der Palästinenser auf jegliche politische Lösung und fügte hinzu: „Die Beachtung der Rechte der Menschen in Palästina sowie der Forderungen des Widerstandes, und die sofortige Beendigung der zionitischen Verbrechen in Gaza, gehörten zu unseren Gesprächsthemen.

Weit er sagte der iranische Vize-Außenminister, dass sein ägyptischer Amtskollege Mohammad Badr al-Din Zayed, zuständig für die Angelegenheiten der Nachbarländer, erklärte, dass der Transfer verwunderter Kinder und Frauen von Gaza nach Teheran und die Übermittlung iranischer Hilfslieferungen für Gaza im Zuge der Öffnung des Rafah-Überganges erfolgen werden.

Die Liste der humanitären Hilfsgüter Irans mit einem Gewicht von 100 Tonnen sowie die Liste der verletzten Palästinenser, die nach Iran kommen sollen, steht dem ägyptischen Außenministerium und dem ägyptischen Interessenvertretungsbüro in Teheran seit einigen Tagen zur Verfügung, aber bisher wurde noch keine Fluggenehmigung erteilt.

Hundertausend Jemeniten verurteilen Verbrechen des israelischen Regimes in Gaza

Jemeniten verurteilen Verbrechen des israelischen Regimes in Gaza

Sanaa 5. August 2014 (Press TV/IRIB)

Rund Hunderttausend Menschen sind am Montag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa auf die Straßen gegangen und haben die tödlichen Angriffe des israelischen Regimes auf den belagerten Gazastreifen verurteilt.

Die Demonstranten äußerten ihren Wut über das Massaker dieses Regimes an den unschuldigen Palästinensern und lobten den Widerstand der Hamas gegen die israelischen Angriffe. Sie trugen Plakate mit der Aufschrift „Freiheit für Gaza“. Die jemenitischen Bürger und Aktivisten kritisierten zudem das Schweigen der arabischen Staaten gegenüber Tel Avivs Verbrechen. Weltweit verurteilten Bürger und Anti-Kriegs-Aktivisten bisher vielfach mit Demonstrationen und Kundgebungen die Gräueltaten des israelischen Regimes im Gazastreifen.

Weltweite Verurteilung für israelische Angriffe auf  auf Gaza

Casablanca/Tikio/Sydney/Amsterdam 4. August 2014 (Press TV/IRIB)

Weltweite Verurteilung für israelische Angriffe auf auf Gaza

Mehrere Demonstrationen haben auf der ganzen Welt stattgefunden, um Israels unerbittliche Angriffe auf Palästinenser im Gaza-Streifen, bei denen mehr als 1800 Menschen getötet wurden, zu verurteilen.

Am Sonntag gingen tausende Demonstranten in der Stadt Casablanca in Marokko auf die Straße, um ihre Empörung über Tel Aviv aufgrund laufender Massaker an Palästinenser zu äußern. Die Demonstranten schwenkten palästinensische Fahnen und skandierten anti-israelische Parolen. Sie fordern ein Ende der Offensive des israelischen Regimes gegen Gaza. In Japan veranstalteten hunderte von Menschen pro-palästinensische Kundgebung in der Hauptstadt Tokio. Sie hielten ein Banner mit den Namen der Palästinenser, die am Samstag getötet wurden und forderte ein sofortiges Ende der militärischen Angriffe auf Gaza. Australier protestierten in Sydney und skandierten anti-israelische Parolen wie „Befreit Gaza“ oder „Israel, USA, wie viele Kinder habt ihr umgebracht?“ Über tausend Menschen nahmen auch an einer pro-palästinensischen Kundgebung in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam teil und hielten kleine Särge in der Hand, die die toten Palästinenser symbolisieren sollten, die bei israelischen Angriffen getötet wurden. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa versammelten sich die Menschen vor dem UN-Büro in Solidarität mit den Menschen im Gazastreifen. Ähnliche Demonstrationen fanden auch in der pakistanischen Stadt Lahore und der jordanischen Hauptstadt Amman statt.

Gaza: 1.870 Tote und mehr als 9.500 Verletzte

Gaza: 1.870 Tote und mehr als 9.500 VerletzteGaza 5. August 2014 (IRINN/IRIB)

Das zionistisch-israelische Regime hat am dreißigsten Tag des Gaza-Krieges bei der Fortsetzung seiner Angriffe mindestens drei Palästinenser, darunter zwei Kinder in der Stadt Rafah getötet.

Laut IRINN sind nach Angaben aktueller Statistiken seit Beginn der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen 1.870 Palästinenser getötet und mehr als 9.560 verletzt worden. Weitere Palästinenser wurden bei einem Angriff israelischer Kampfflugzeuge auf ein Haus im nördlichen Gazastreifen verletzt. Dieser Angriff ereignete sich, nachdem das zionistisch-israelische Regime einem 72 stündigen Waffenstillstand zugestimmt hatte. Mit zunehmenden internationalem Drängen auf eine Feuerpause und der Einstellung der Massaker in Gaza einigte sich das zionistische Regime auf eine 72-stündigen Waffenruhe. Der Sprecher der Hamas teilte mit, diese Bewegung sei mit dem Waffenstillstand einverstanden. Sami Abu Zuhri sagte dazu: „Wir haben der 72-stündigen Waffenruhe zugestimmt, damit wir parallel dazu unter ägyptischer Vermittlung Gespräche über den Abzug israelischer Truppen aus de Gazastreifen aufnehmen.“ Das zionistische Regime hat bisher mehrfache die Waffenruhen zum Wiederaufbau seiner Kräfte und zu erneuten Massakern an der Bevölkerung Gazas genutzt.

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