USA & Mainstream forcieren Putsch-Gelüste in Ungarn & Tschechien

Proteste in Ungarn: „Orbán, hau ab!“

Proteste in Ungarn: "Orbán, hau ab!"

STIMME RUSSLANDS Ungarns Premier Orbán führt sein Land schrittweise aus der Demokratie in Richtung Autoritarismus – allerdings nicht ohne Widerstand: In mehr als 20 Städten sind nun Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen.

Mehr als 10.000 Menschen haben vor dem Parlament in Budapest gegen die rechts-konservative Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán demonstriert. Zum „Tag der allgemeinen Empörung“ hatten Initiativen in sozialen Netzwerken aufgerufen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet von mehr als 10.000 Teilnehmern in Budapest, laut der Agentur AFP sollen dort sogar rund 25.000 Menschen demonstriert haben. Auch in mehr als 20 weiteren Städten gingen demnach Tausende Menschen auf die Straße.

 Mehrere Redner prangerten bei der Kundgebung in Budapest die Korruptionunter Orbán an: „Wir können nicht so viele Steuern zahlen, wie ihr stehlt“, stand auf einem Transparent vor dem Parlament in Budapest. „Orbán, hau ab!“, skandierten Tausende Demonstranten.

Etliche Demonstranten forderten zudem den Rücktritt der Chefin der Steuerbehörde, Ildiko Vida. Die oberste Finanzbeamtin des Landes war von den USA zuletzt wegen Korruptionsverdachts mit einem Einreiseverbot belegt worden – ebenso wie mindestens fünf weitere Regierungsoffizielle und regierungsnahe Geschäftsleute. Bereits in der vergangenen Woche hatten etwa 10.000 Menschen bei einer Kundgebung ihren Rücktritt gefordert. Vida weist die Vorwürfe zurück und lehnt einen Rücktritt ab. Der Spiegel

Kommentar der Redaktion: Ungarn ist am Gaspipelineprojekt Southstream beteiligt & forciert dieses entgegen den Wünschen der USA & ihrer EU-Vasallen. Die EU droht Ungarn deswegen bereits mit Sanktionen.

Kundgebung in Prag: Tausende fordern Rücktritt von Präsident Zeman

Kundgebung in Prag: Tausende fordern Rücktritt von Präsident Zeman

STIMME RUSSLANDS In Prag hat eine Kundgebung für den Rücktritt von Präsident Miloš Zeman stattgefunden, an der mehrere tausend Menschen teilnahmen.

Den formellen Anlass lieferte der 25. Jahrestag der „samtenen Revolution“, welche das Ende des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei eingeleitet hatte.

Eines der Symbole des Protestes gegen Zemans Macht waren die roten Karten, welche die Manifestanten über ihren Köpfen als Sinnbild für Disqualifizierung hochhielten. Unter Protestparolen war der Satz: „Wir wollen nicht eine Kolonie Russlands sein!“, der als eine Anspielung auf die pro-russische Haltung des tschechischen Präsidenten gedacht war.

Bundespräsident Gauck in Prag irrtümlicherweise mit Ei attackiert

Bundespräsident Gauck in Prag irrtümlicherweise mit Ei attackiert

STIMME RUSSLANDS Bei heftigen Protesten gegen den tschechischen Präsidenten Milos Zeman in Prag ist Bundespräsident Joachim Gauck von einem Ei getroffen worden. „Das Ei hat eigentlich mir gegolten“, entschuldigte sich Zeman nach Informationen aus Teilnehmerkreisen, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Prag meldete.

Ei-Reste trafen Gauck an der Schläfe. Der Präsident zuckte leicht auf, ergriff aber kurz darauf das Wort und dankte Tschechen und Slowaken für ihr Engagement bei der friedlichen Wende in Mitteleuropa vor 25 Jahren.

Der Bundespräsident war in die tschechische Hauptstadt zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des 25. Jahrestag der „Samtrevolution“ gekommen, die eine friedliche Wende in der früheren Tschechoslowakei eingeleitet hatte. Das internationale Gedenken wurde durch massive Proteste in Prag überschattet.

An der Protestdemonstration nahmen örtlichen Berichten zufolge bis zu 5.000 Menschen teil.

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