westlicher Rachefeldzug: Terrorangriff auf Russland – UEFA sperrt Krim-Fussball-Clubs

Terrorangriff auf Grosny: zehn Polizisten getötet, 28 verletzt

Terrorangriff auf Grosny: zehn Polizisten getötet, 28 verletzt

STIMME RUSSLANDS Zehn Sicherheitskräfte sind bei einem Gefecht mit Terroristen getötet worden, die am Donnerstag die tschetschenische Hauptstadt Grosny angegriffen haben. Dies teilte die Anti-Terror-Behörde NAK mit. Weitere 28 Polizisten haben Verletzungen erlitten. Der Anti-terror-Einsatz geht weiter.

Nach Angaben der Behörde hatten die Terroristen Großanschläge in Grosny geplant. Diese Pläne seien nun vereitelt worden. Bewaffnete Angreifer waren in der Nacht zum Donnerstag mit drei Fahrzeugen an einen Polizeiposten herangefahren und mindestens drei Polizisten erschossen. Nach dem Überfall verschanzten sich die Terroristen in einem Verlagshaus und in einer Schule im Zentrum der Stadt. Beim Sturm durch Sicherheitskräfte auf das Verlagshaus wurden sieben Terroristen getötet. Das Gefecht in der Schule geht weiter. In dem Gebäude befinden sich weder Kinder noch Lehrer. FOTOSTRECKE

Waffenstillstand im Waffenstillstand: “Volksrepubliken” in Donbass bestätigen Vereinbarung mit Kiew über Feuerstopp ab 9. Dezember

“Volksrepubliken” in Donbass bestätigen Vereinbarung mit Kiew über Feuerstopp ab 9. Dezember

STIMME RUSSLANDS Die Führung der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ (DVR) hat am Donnerstag die Vereinbarung mit Kiew über den Waffenstillstand ab dem 9. Dezember in Donbass bestätigt, wie RIA Novosti vom Vorsitzenden des Volksrates der DVR, Andrej Purgin, erfuhr.

„Die Gruppe, der unsere und ukrainische Militärs angehören, hat sich mit Unterstützung der OSZE und der russischen Seite über die Einstellung der Kampfhandlungen ab dem 9. Dezember geeinigt“, so Purgin.
Ihm zufolge ist ein Termin für die nächste Runde der Minsker Verhandlungen, deren Fortsetzung die „Volksrepublik“ Donezk fordert, noch nicht festgelegt.

Der Chef der selbsterklärten „Lugansker Volksrepublik“ (LVR), Igor Plotnizki, bestätigte am Donnerstag in einem Telefongespräch mit RIA Novosti, dass sich die LVR und Kiew auf einen Waffenstillstand ab dem 9. Dezember in Donbass mündlich geeinigt haben. Ein diesbezügliches Dokument sei noch nicht unterzeichnet, so Plotnizki.

Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hatte am Donnerstag in Kiew bekannt gegeben, dass am Dienstag, dem 9. Dezember, in der (südukrainischen) Region Donbass ein „Ruhe-Regime“ eingeführt wird.

UEFA sperrt Clubs auf der Krim

UEFA sperrt Clubs auf der Krim

STIMME RUSSLANDS Die Fußballvereine der Schwarzmeer-Halbinsel Krim dürfen nicht in den russischen Ligen starten und an russischen Pokalwettbewerben teilnehmen. Das gab die Europäische Fußball-Union UEFA am Donnerstag im schweizerischen Nyon nach einer Sitzung des Exekutivkomitees bekannt, wie das Internetportal sport1.de berichtete.

„Der russische Fußballverband darf keine Spiele ohne Genehmigung der UEFA und der Ukraine auf der Krim organisieren“, sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino. Alle Krim-Clubs, die vom 1. Januar 2015 im russischen Verband spielten, würden demnach gesperrt, sagte er.

Der russische Fußballverband RFU erklärte prompt, sich der Entscheidung zu fügen. „Wir können die Beschlüsse der UEFA und des (Weltfußballverbandes) FIFA nicht ignorieren“, zitierte die Nachrichtenagentur R-Sport RFU-Präsident Nikita Simonjan.

Infantino zufolge soll die Krim nun eine „Spezialzone“ werden. „Die UEFA wird die Entwicklung des Fußballs auf der Krim fördern, das schließt auch Initiativen für den Nachwuchs und in die Infrastruktur ein“, sagte der Funktionär. „Die Sperre für die Krim-Clubs wird keine Auswirkungen auf die Fußball-WM 2018 (in Russland) haben“, fügte der Generalsekretär hinzu.

Russland hatte die Krim im März dieses Jahres in seinen Staatsverband aufgenommen und die ukrainischen Erstligaclubs aus den Städten Simferopol, Sewastopol und Jalta in russische Ligen integriert. Der ukrainische Verband hatte den Wechsel der Clubs abgelehnt, da die Ukraine die Krim weiter als eigenes Territorium ansieht.

„Der UEFA-Beschluss ist vor allem gegen Fußball und Fans gerichtet“, kritisierte der Präsident des FC SKCHF Sewastopol, Alexander Krassilnikow, die Entscheidung in einem Telefongespräch mit R-Sport. „(UEFA-Präsident Michel) Platini hatte erklärt, der Fußball habe mit Politik nichts zu tun. Und nun wird er mit der Politik vermischt. Mehr noch. Unser Club gehört einer nicht kommerziellen Partnerschaft, deren Mitglieder Fußballfans sind“, sagte Krassilnikow.

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