Wien: OSZE & NWO-unwillige Botschaften im Fadenkreuz der NSA

NSA-Affäre: OSZE im Visier der US-Nachrichtendienste

STIMME RUSSLANDS Der US-Geheimdienst NSA hat im Auftrag des Weißen Hauses die in Wien ansässige Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ausspioniert, berichtet die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ am Donnerstag unter Berufung auf einen deutschen Journalisten.

Der deutsche NSA-Experte und „Spiegel“-Journalist Holger Stark hat Einblick in einen Teil der Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden – und ist Ko-Autor des Buchs „Der NSA-Komplex“. Laut den Dokumenten sollen die „außenpolitischen Ziele“ der OSZE ausgespäht werden (Priorität 4), und alles zu „Waffenkontrolle und Waffenhandel“ mit der höheren Priorität 3 – Erkenntnisse dieser Wichtigkeitsstufe werden bereits dem Außen- und dem Verteidigungsminister vorgelegt.

Wien ist für die US-Geheimdienste eben nicht irgendein Standort, es hat eine „besondere Bedeutung“, wie es Stark ausdrückt. Die OSZE, die seit Ausbruch der Ukraine-Krise wieder im Schlaglicht der Weltöffentlichkeit steht, sei nicht das einzige Ziel der US-Geheimdienste. 17.000 Diplomaten tummeln sich in der Bundeshauptstadt, die als Drehscheibe zwischen Ost und West dient, so die Zeitung.

„Es spricht alles dafür, dass neben den internationalen Organisationen auch die russische, iranische und nordkoreanische Botschaft in Wien zu den Hauptzielen zählen“, sagt Stark. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

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